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Du möchtest deine Fassade bequem, einfach und sicher kaufen? Das bewährte Fassadensystem Dalmatiner Action von Capatect ist eine effiziente Dämmung, die im Winter vor Kälte und im Sommer vor Hitze schützt. Mit der Eingabe der Fläche erhältst du sofort eine Artikelübersicht und benötigte Artikelmengen. Unterhalb des Ausbaupakets siehst du Produkte, die zum System passen und optional benötigt werden. Das EPS-System von Capatect ist ein wirtschaftlicher Allrounder für Alt- und Neubau. Der Dämmstoff EPS ist flexibel einsetzbar und hat eine hervorragende Dämmleistung. Die Wärmeleitfähigkeit λ gibt an, wie gut das Material Wärme weiterleitet. Je niedriger dieser Wert, desto besser eignet sich das Material zur Wärmedämmung. Geprüfte WDVS-Systeme gewährleisten die kontinuierliche Qualität und dauerhafte Sicherheit. Wir empfehlen einen Verzicht auf ungeprüfte Systeme und Produktmischungen von verschiedenen Herstellern. Beachte unsere Datenblätter und Sicherheitshinweise!
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus 2,55 m
Die Caparol Gewebeanschlussleiste 3D Universal Plus ist ein
selbstklebendes Anschlussprofil für schlagregensichere Übergänge von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Fenster- und Türrahmen.
Eine flexible TPE-Membran entkoppelt die Putzschale vom angrenzenden
Rahmen und ermöglicht eine dreidimensionale Bewegungsaufnahme der
Anforderungsklasse III. Das integrierte Glasgewebe wird in die
Armierungsmasse eingebettet und schafft einen systemgerechten Übergang
zur Flächenarmierung.
Anschlussklasse III
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
Keine starre Verbindung zur Putzschale
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
Flexibler Anschluss ohne Verschraubung
UV-beständig
Geeignet für
Fensterrahmen
Türrahmen
Fenster- und Türlaibungen
Neubau und Sanierung
Wärmedämm-Verbundsysteme
Stärker beanspruchte Anschlussdetails
Nicht ungeprüft einsetzen
Auf losen oder beweglichen Rahmen
Auf fettigen oder staubigen Oberflächen
Ohne vorherige Klebeprobe
Auf stark unebenen Klebeflächen
Bei fehlender Klebehaftung
Für Rollladen-Führungsschienen
Die Leiste befestigt weder Fenster noch Türen:
Fenster- und Türrahmen müssen bereits fachgerecht, ausreichend steif
und nach dem aktuellen Stand der Technik montiert sein. Die
Gewebeanschlussleiste stellt ausschließlich den bewegungsfähigen
Anschluss zwischen Rahmenkonstruktion und WDVS-Putzsystem her.
Was macht die 3D Universal Plus besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran befindet sich an der Vorderseite des Profils und ist
kraftschlüssig mit den Kunststoffteilen verschweißt. Sie
entkoppelt Bewegungen zwischen Rahmen und Putzsystem.
Geschützte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei korrekter Verarbeitung,
dass Schlagregen innerhalb der Leiste hinter die
Fassadenbeschichtung geführt wird.
Sauberer Putzabschluss
Der erhöhte und gelochte Profilsteg wird stabil in den armierten
Unterputz eingebunden. Der Abzugsteg ermöglicht anschließend
eine gerade, definierte Putzkante.
Systemgerechtes Glasgewebe
Das am Profil befestigte Glasgewebe entspricht dem Gewebe der
Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes
Armierungsmaterial in den Anschluss eingebracht.
Abtrennbare Schutzlasche
An der äußeren Lasche kann während der Fassadenarbeiten eine
Abdeckfolie befestigt werden. Nach der Endbeschichtung wird die
Lasche an der vorgesehenen Sollbruchstelle entfernt.
Gewebeüberstand am Stoß
Der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand verbessert die
Armierung im Bereich unvermeidbarer Profilstöße und vermindert
dort das Risiko von Spannungsrissen.
Passt die Anschlussleiste zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein WDVS an einen Fenster- oder Türrahmen anschließt
Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
Anforderungsklasse III benötigt wird
eine schlagregensichere Anschlussausbildung geplant ist
der Rahmen eine tragfähige Klebefläche bietet
eine positive Klebeprobe durchgeführt werden kann
Eine andere Lösung prüfen, wenn …
keine ausreichende Klebehaftung hergestellt werden kann
die Rahmenoberfläche stark uneben ist
größere Bewegungen als im geplanten Detail auftreten
an eine Rollladen-Führungsschiene angeschlossen wird
der Anschluss erst nach der Dämmung montiert werden muss
das Fassadensystem nicht eindeutig bestimmt ist
Universal Plus und Rollladenprofil nicht verwechseln:
Die 3D Universal Plus wird direkt auf geeignete Fenster- und
Türrahmen geklebt. Für den seitlichen Anschluss an
Rollladen-Führungsschienen ist das dafür konstruierte
Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS vorgesehen.
Welches 3D-Anschlussprofil wird benötigt?
3D Universal Plus
Selbstklebende Ausführung für tragfähige und nachweislich
ausreichend klebefähige Fenster- und Türrahmen.
3D Neo-Plus
Alternative mit vorkomprimiertem Dichtband für Untergründe, auf
denen keine zuverlässige direkte Verklebung möglich ist oder
größere Ausgleichsbewegungen erwartet werden.
Fugendichtband
Bei geeigneter Fugengeometrie kann ein vorkomprimiertes,
selbstexpandierendes Fugendichtband eine alternative
schlagregensichere Anschlusslösung bilden.
Rahmen und Klebefläche vorbereiten
1. Rahmenbefestigung prüfen
Die Rahmenkonstruktion muss fachgerecht und ausreichend steif
befestigt sein. Unzulässige Bewegungen dürfen nicht über das
Anschlussprofil aufgenommen werden müssen.
2. Klebefläche kontrollieren
Die Oberfläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei
von Trennmitteln, Pflegemitteln sowie anderen
haftungsmindernden Rückständen sein.
3. Gründlich reinigen
Den Rahmen vor der Montage mit Caparol Universalreiniger
säubern. Den Reiniger zuvor an einer später nicht sichtbaren
Stelle auf Materialverträglichkeit prüfen.
Besondere Rahmenoberflächen vorher abstimmen:
Lackierungen, Holzlasuren, Pulverbeschichtungen und bestimmte
Kunststoffoberflächen können eine geringe Oberflächenenergie
besitzen. In Zweifelsfällen die Vorbereitung mit dem Fenster- oder
Türhersteller abstimmen und die Klebeprobe besonders sorgfältig
ausführen.
Die vorgeschriebene Klebeprobe
1. Probestück vorbereiten
Ein ungefähr 10 cm langes Stück der vorgesehenen Leiste an
einer verdeckten und vollständig gereinigten Stelle des Rahmens
aufkleben.
2. Kräftig andrücken
Das Probestück vollflächig und mit starkem Anpressdruck
befestigen. Der Anpressdruck entscheidet wesentlich über die
spätere Klebekraft.
3. Nach zehn Minuten abziehen
Das Profilstück nach ungefähr zehn Minuten abziehen und das
Bruchbild des Schaumdichtbandes sowie die Klebekontaktfläche
kontrollieren.
Positive Klebeprobe
Die Prüfung ist bestanden, wenn der Bruch im Schaumdichtband
erfolgt, die Kontaktfläche durchgehend ist und mindestens
80 % der vorgesehenen Klebefläche erreicht werden.
Negative Klebeprobe
Löst sich das Klebeband unmittelbar vom Rahmen, ist die Haftung
unzureichend. Eine Montage ohne weitere Vorbereitung ist dann
nicht zulässig.
Klebeprobe dokumentieren:
Der Hersteller empfiehlt eine Fotodokumentation. Dadurch kann
später nachvollzogen werden, auf welchem Untergrund, mit welcher
Vorbereitung und mit welchem Ergebnis die Haftungsprüfung
durchgeführt wurde.
Was tun bei unzureichender Haftung?
Caparol Primerstift
Schlecht anhaftende Lack-, Lasur-, Pulver- oder
Kunststoffoberflächen mit dem dafür vorgesehenen
Caparol Primerstift vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit muss die Klebeprobe erneut
durchgeführt werden.
Alternative Anschlusslösung
Kann auch nach fachgerechter Vorbereitung kein tragfähiger
Klebeverbund erzielt werden, darf die Universal Plus nicht
eingesetzt werden. In diesem Fall ist eine geeignete
schlagregensichere Alternative zu planen.
Profil vorbereiten und montieren
1. Anschluss anzeichnen
Die geplante Anschlusskante exakt ausmessen und am Fenster- oder
Türrahmen geradlinig anzeichnen.
2. Leiste ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise
Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge
kürzen.
3. Gewebeüberstand erhalten
Bei jedem unvermeidbaren Profilstoß muss einmal der
10-cm-Gewebeüberstand vollständig erhalten bleiben.
4. Schutzstreifen entfernen
Den Abdeckstreifen des weißen selbstklebenden Dichtbandes erst
unmittelbar vor der Montage entfernen. Die Klebefläche danach
nicht mehr berühren.
5. Spannungsfrei ausrichten
Die Leiste entlang der Markierung ansetzen und ohne Dehnung,
Verwindung oder Spannung auf den vorbereiteten Rahmen kleben.
6. Kräftig anpressen
Das gesamte Profil kräftig und gleichmäßig andrücken. Nur ein
ausreichender Anpressdruck stellt die vorgesehene Endhaftung
des selbstklebenden Dichtbandes sicher.
Erst unmittelbar vor der Dämmplattenmontage verkleben:
Eine längere Vormontage oder starke Aufheizung des Rahmens kann den
Profilverbund beeinträchtigen. Die Anschlussleiste daher erst kurz
vor dem Verkleben der Dämmplatten montieren.
Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten nach der Profilmontage so verlegen, dass sie bündig und
ohne offene Fuge am Leistensteg anliegen. Die Leiste darf dabei weder
verschoben noch unter Spannung gesetzt werden.
Klebemörtel darf nicht unkontrolliert zwischen Rahmen und Profil oder in
die bewegungsfähige Anschlusszone gelangen.
Fenster und Türen während der Arbeiten schützen
Die abtrennbare ProfilLasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen.
An diesem kann eine geeignete Abdeckfolie befestigt werden, um Rahmen und
Verglasung während der Armierungs- und Putzarbeiten zu schützen.
Schutzfolie und Lasche bis zum vollständigen Auftrag der
Endbeschichtung am Profil belassen. Erst danach vorsichtig entlang der
vorgesehenen Sollbruchstelle abtrennen.
Glasgewebe und Armierung einarbeiten
1. Dämmung trocknen lassen
Das Profilgewebe erst nach ausreichender Trocknung der
verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse
einbetten.
2. Satt einbetten
Das Glasgewebe vollständig und faltenfrei in die frische
Armierungsmasse einarbeiten. Es darf nicht sichtbar an der
Oberfläche liegen bleiben.
3. Am Abzugsteg abschließen
Den armierten Unterputz bis an den vorgesehenen Abzugsteg
heranführen und dort geradlinig und sauber abziehen.
Spätestens nach vier Tagen armieren:
Das Gewebe der verklebten Anschlussleiste muss spätestens vier Tage
nach der Profilmontage in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Eine längere ungeschützte Standzeit ist nicht vorgesehen.
Erforderliche Gewebeüberlappung
In der Laibung
Das Laibungsgewebe muss den Gewebestreifen des Anschlussprofils
um mindestens 10 cm überlappen.
In der Flächenarmierung
Auch das anschließend eingearbeitete Flächengewebe muss
mindestens 10 cm über den Profilgewebestreifen geführt werden.
Im Profilstoßbereich
Den 10-cm-Gewebeüberstand vollständig und satt in die
Armierungsmasse einarbeiten und das Anschlussgewebe bis an den
Abzugsteg heranführen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Leiste ohne
Unterbrechung ausführen. Dadurch wird das Rissrisiko im
Anschlussbereich vermindert.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Stoß unvermeidbar, soll dieser im oberen Drittel des
Fenster- oder Türanschlusses liegen.
Keine Rissgarantie am Stoß
Auch bei fachgerechter Gewebeüberlappung kann eine vollständige
Rissfreiheit im Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert
werden.
Endbeschichtung und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz dürfen die Sollbruchstelle der
abtrennbaren Lasche nicht überdecken. Andernfalls lässt sich die
Schutzlasche nach Abschluss der Arbeiten nicht sauber entfernen.
Nach Fertigstellung der Endbeschichtung die Schutzlasche gemeinsam mit
der Abdeckfolie vorsichtig abknicken und abziehen. Dadurch entsteht die
vorgesehene gerade Anschlusskante am Rahmen.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Untergrundtemperatur darf während der Profilmontage nicht
unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Rahmenoberfläche darf maximal 40 °C warm sein. Stark
aufgeheizte Rahmen vor dem Verkleben ausreichend abkühlen
lassen.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Fenster- oder Türanschluss wird
ungefähr ein laufender Meter Anschlussleiste benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Zuschnitte, Eckbereiche und
mögliche Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Leisten können sich an Profilkörper und Glasgewebe
dauerhaft verformen. Erwärmung durch direkte Sonneneinstrahlung
verstärkt diesen Effekt. Beschädigte oder bleibend verformte Profile
dürfen nicht verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Stangen vollflächig und gerade auflegen.
Punktuelle Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in
direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Ist die Klebeprobe verpflichtend?
Ja. Vor der Montage muss grundsätzlich eine Klebeprobe auf der
tatsächlich vorhandenen Rahmenoberfläche durchgeführt werden.
Was bedeutet Anforderungsklasse III?
Die Leiste ist für dreidimensionale Bewegungsaufnahme und hohe
Beanspruchung bei WDVS-Anschlüssen an Rahmenkonstruktionen
vorgesehen.
Wird die Leiste verschraubt?
Nein. Die Universal Plus wird mit ihrem selbstklebenden
Dichtband spannungsfrei auf die geprüfte Rahmenoberfläche
geklebt.
Wie viel Gewebe muss überlappen?
Laibungs- und Flächengewebe müssen den Profilgewebestreifen
jeweils um mindestens 10 cm überlappen.
Darf ein Profilstoß ausgeführt werden?
Möglichst nicht. Ist ein Stoß unvermeidbar, wird er im oberen
Drittel angeordnet und mit dem 10-cm-Gewebeüberstand
systemgerecht armiert.
Wann wird die Schutzlasche entfernt?
Erst nach Fertigstellung der Endbeschichtung. Die
Sollbruchstelle muss während Armierung und Verputzung frei
bleiben.
Technische Daten
Produkttyp: selbstklebende WDVS-Anschlussleiste
Ausführung: 3D Universal Plus
Anwendung: Fenster- und Türrahmen
Profillänge: 2,55 lfm
Bewegungsaufnahme: dreidimensional
Anforderungsklasse: Klasse III
Membran: flexible TPE-Membran
Profilkörper: recyclebarer thermoplastischer Kunststoff
Gewebe: ultraverschweißtes Glasgewebe
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
UV-beständig
Montage: selbstklebend, ohne Verschraubung
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
Untergrundtemperatur: 5 bis 40 °C
Maximale Standzeit vor Armierung: 4 Tage
Klebeprobe: grundsätzlich erforderlich
Positive Klebeprobe: Bruch im Schaumdichtband
Mindest-Klebekontaktfläche: 80 %
25 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 63,75 lfm
Weitere Profillänge des Systems: 1,55 m
Montage- und Systemhinweis:
Die Anschlussleiste unmittelbar vor der Dämmplattenmontage
spannungsfrei auf den gereinigten und durch Klebeprobe geprüften
Rahmen kleben. Ein kräftiger Anpressdruck und die mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen
verarbeiten. Universalreiniger und Primerstift besitzen eigene
Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate
Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle
technische Information und das objektspezifische Anschlussdetail.
Inhalt:
2.55 Laufmeter
(3,65 € / 1 Laufmeter)
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Caparol Dehnfugenprofil E 2,5 lfm
Das Caparol Dehnfugenprofil E ist ein einteiliges Spezialprofil zur
Ausbildung vertikaler Gebäudedehnfugen in eben und flächenbündig
durchlaufenden Fassadenflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen.
Die flexible Fugenschlaufe trennt die beiden Profilseiten voneinander,
während die seitlichen Gewebefahnen in die frische Armierungsmasse
eingebettet werden. Dadurch lässt sich die vorhandene Gebäudefuge sauber
und geradlinig durch Armierung und Oberputz führen.
Für flächenbündige Fugen
Ausführung Typ E
Für gerade Fassadenflächen
Für vertikale Gebäudedehnfugen
Fugenbreite von 5 bis 25 mm
Profillänge 2,5 lfm
Nur für senkrechten Einbau
Produkteigenschaften
Flexible Fugenschlaufe
Beidseitige Gewebefahnen
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken
Mit Abzugskante für den Oberputz
Nicht geeignet für
Gebäudedehnfugen in Innenecken
Waagrechte Gebäudedehnfugen
Fugen außerhalb von 5–25 mm
Kleine Bauteilbewegungen ohne Gebäudefuge
Tragende oder statische Verbindungen
Beschädigte oder verformte Profile
Gebäudedehnfugen niemals überbrücken:
Eine im Baukörper vorhandene Dehnfuge muss positionsgerecht durch
Dämmstoff, Armierung und Oberputz geführt werden. Die Fuge darf
weder mit Dämmplatten überklebt noch mit Armierungsgewebe oder
Putzmasse geschlossen werden.
Was macht das Dehnfugenprofil E besonders?
Flächenbündige Ausführung
Typ E wurde speziell für Gebäudedehnfugen entwickelt, die
innerhalb einer geraden und eben durchlaufenden Fassadenfläche
liegen.
Flexible Fugenschlaufe
Die flexible Schlaufe verbindet die beiden Profilseiten, ohne
die Gebäudefuge starr zu überbrücken. Sie muss nach der
Verarbeitung frei und beweglich bleiben.
Definierter Putzabschluss
Die integrierten Abzugskanten ermöglichen einen geradlinigen
Abschluss der Armierungs- und Oberputzschichten auf beiden
Seiten der Fuge.
Profil E, Profil V oder E-Rollensystem?
Dehnfugenprofil E
Einteiliges Profil mit 2,5 m Länge für vertikale Gebäudefugen
innerhalb einer flächenbündigen Fassadenfläche.
Dehnfugenprofil V
Für vertikale Gebäudedehnfugen in Innenecken beziehungsweise
zwischen versetzt zueinander verlaufenden Wandflächen.
Dehnfugenprofil E Rolle
Mehrteiliges System aus Grundprofilen und durchgehender
Einschublasche. Es ermöglicht eine stoßfreie flexible
Fugenschlaufe über größere Fassadenhöhen.
Dieser Artikel ist das einteilige 2,5-m-Profil:
Das Dehnfugenprofil E darf nicht mit dem mehrteiligen
E-Rollensystem aus Grundprofil und Einschublasche verwechselt
werden. Die Komponenten beider Ausführungen sind nicht beliebig
untereinander austauschbar.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine konstruktive Gebäudedehnfuge vorhanden ist
die Fuge senkrecht durch eine gerade Wandfläche verläuft
die Fugenbreite zwischen 5 und 25 mm liegt
die Fuge in ein WDVS übernommen werden muss
ein geradliniger Putzabschluss gewünscht ist
eine systemzugehörige Armierungsmasse verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Fuge in einer Innenecke liegt
die Fugenbreite stark schwankt
die Gebäudefuge waagrecht verläuft
ein Brandschutz-Sonderdetail vorliegt
das vorhandene Dämmsystem nicht bekannt ist
bereits Schäden oder Wassereintritt vorhanden sind
Gebäudefuge und Dämmplatten vorbereiten
1. Fugenverlauf übernehmen
Die vorhandene Gebäudedehnfuge exakt in die Dämmebene
übertragen. Die Dämmplatten dürfen die Fuge nicht überdecken
oder miteinander verbinden.
2. Fugenbreite kontrollieren
Die Breite über die gesamte Fassadenhöhe messen. Das Profil ist
ausschließlich für einen Fugenbereich von 5 bis 25 mm
vorgesehen.
3. Dämmplatten ausrichten
Die Plattenkanten müssen gerade, fest und fluchtgerecht
verlaufen. Ausbrüche, offene Kleberreste und größere
Unebenheiten vor dem Profileinbau beseitigen.
So wird das Dehnfugenprofil E eingebaut
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der
Gebäudefuge ausreichend breit auf den Dämmplatten vorlegen.
2. Profil ausrichten
Das Profil lot- und fluchtgerecht innerhalb der Gebäudefuge
positionieren. Beide Profilseiten müssen auf derselben
Fassadenebene ausgerichtet werden.
3. Gewebe einbetten
Die beidseitigen Gewebefahnen vollständig und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar auf der Oberfläche liegen bleiben.
4. Von unten nach oben arbeiten
Die Profile grundsätzlich von unten nach oben verlegen. Nur
dadurch kann die Fugenschlaufe am Profilstoß in der richtigen
Wasserlaufrichtung überlappt werden.
5. Fugenschlaufe überlappen
Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe am Profilstoß
überlappend anordnen. Dadurch soll verhindert werden, dass
Wasser am Stoß hinter das Profil gelangt.
6. Profil ablängen
Das Profil bei Bedarf mit einer geeigneten Auflagenschere
sauber und rechtwinkelig kürzen. Gewebe, Profilschenkel und
Fugenschlaufe dabei nicht beschädigen.
Profilstöße nicht stumpf ohne Schlaufenüberdeckung ausführen:
Die flexible Fugenschlaufe muss am Stoß ungefähr 5 cm überlappen.
Eine offene oder entgegen der Wasserlaufrichtung ausgeführte
Überdeckung kann Wasser hinter die Fassadenbeschichtung führen.
Gleichmäßige Fugenbreite sicherstellen
Während der Armierungs- und Putzarbeiten kann ein passend
zugeschnittener Polystyrolstreifen oder ein vergleichbarer geeigneter
Abstandhalter in die Fuge eingesetzt werden.
Der Abstandhalter hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die
flexible Fugenschlaufe gleichzeitig vor Armierungsmasse und Oberputz.
Er wird erst nach Abschluss der Fassadenarbeiten vorsichtig entfernt.
Flächenarmierung anschließen
Armierungsgewebe einarbeiten
Die Flächenarmierung auf beiden Seiten systemgerecht an die
Gewebefahnen des Profils anschließen und vollständig in die
Armierungsmasse einbetten.
Fuge freihalten
Armierungsmasse darf nicht über die flexible Fugenschlaufe
gezogen werden. Eine geschlossene Armierungsbrücke würde die
Dehnfuge funktionslos machen und kann zu Rissbildung führen.
Oberputz sauber abschließen
Den Oberputz auf beiden Seiten bis an die vorgesehenen Abzugskanten
heranführen und sauber abziehen. Die Fugenschlaufe und die eigentliche
Fugenöffnung müssen frei von Putzresten bleiben.
Putzreste im Bereich der Schlaufe noch im frischen Zustand vorsichtig
entfernen. Bereits ausgehärtete Rückstände können die Fugenschlaufe
beschädigen oder ihre Beweglichkeit einschränken.
Verbrauch und Stückzahl
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Gebäudedehnfuge wird ungefähr ein
laufender Meter Dehnfugenprofil benötigt.
Länge je Profil
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Für eine 5 m hohe Fuge werden
rechnerisch zwei Profilstangen zuzüglich notwendigem Verschnitt
benötigt.
Packungseinheit
Die Herstellerpackung enthält 25 Profile und damit insgesamt
62,5 laufende Meter.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der Trocknungsphase dürfen
Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter 5 °C
absinken.
Systemprodukte beachten
Zusätzlich gelten die Verarbeitungstemperaturen und
Trocknungsbedingungen der verwendeten Armierungsmasse,
Grundierung und Oberputzbeschichtung.
Lagerung und Transport
Die Profile eben, spannungsfrei und vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung sowie mechanischen Belastungen geschützt
lagern und transportieren.
Gebogene Lagerung oder starke Erwärmung kann bleibende Verformungen an
Kunststoffteilen und Glasgewebe verursachen. Beschädigte oder dauerhaft
verformte Profile dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Eine längere gebogene oder punktuell belastete Lagerung kann zu
dauerhaften Verformungen führen. Profile deshalb vollflächig und
gerade auflegen.
Häufige Fragen
Ist Typ E für Innenecken geeignet?
Nein. Typ E ist für flächenbündige Gebäudedehnfugen in geraden
Wandflächen vorgesehen. Für eine Innenecke wird Typ V
verwendet.
Kann das Profil waagrecht eingebaut werden?
Nein. Das Profil ist laut technischer Information
ausschließlich für den senkrechten Einbau geeignet.
Welche Fugenbreite ist zulässig?
Das Profil darf bei Gebäudedehnfugen mit einer Breite von
5 bis 25 mm eingesetzt werden.
Muss die Schlaufe am Stoß überlappen?
Ja. Die ungefähr 5 cm lange flexible Fugenschlaufe muss am
Profilstoß in Wasserlaufrichtung überlappt werden.
Darf die Fugenschlaufe verputzt werden?
Nein. Armierungsmasse und Oberputz werden nur bis an die
Profilkanten geführt. Die flexible Schlaufe muss frei bleiben.
Ist ein Abstandhalter sinnvoll?
Ja. Ein Polystyrolstreifen oder vergleichbarer Abstandhalter
hält die Fugenbreite gleichmäßig und schützt die Schlaufe vor
Verschmutzung.
Technische Daten
Produkttyp: Gebäudedehnfugenprofil für WDVS
Ausführung: Typ E
Bauform: einteiliges Profil
Einsatzbereich: flächenbündige Fassadenfugen
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Fugenbreite: 5–25 mm
Einbau: ausschließlich senkrecht
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Gebäudefuge
Mindesttemperatur: 5 °C
Witterungsbeständig
UV-beständig
Für alle Dämmstoffdicken geeignet
Montage- und Systemhinweis:
Das Dehnfugenprofil muss lot- und fluchtgerecht in die
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet werden. Die flexible
Fugenschlaufe darf weder unter Spannung stehen noch durch
Armierungsmasse oder Oberputz geschlossen werden.
Die Funktion hängt von der exakten Übernahme der Gebäudefuge, der
zulässigen Fugenbreite, der fachgerechten Profilstoßausbildung und
der korrekten Einbindung in das jeweilige Wärmedämm-Verbundsystem
ab. Die aktuelle technische Information und die Systemdetails des
Herstellers beachten.
Inhalt:
2.5 Laufmeter
(9,93 € / 1 Laufmeter)
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Caparol Kantenschutz Carbon 11,5 × 13,5 cm, 2,5 m
Der Caparol Kantenschutz mit Gewebe Carbon ist ein PVC-Winkelprofil mit
aufgeklebtem Glasgewebe zur fluchtgerechten und stoßsichereren
Ausbildung von Außenecken und Kanten in Wärmedämm-Verbundsystemen.
Das Profil dient gleichzeitig als Kantenschutz und Putzlehre. Es wird
vor der Flächenarmierung vollständig in die systemzugehörige
Armierungsmasse eingebettet und ermöglicht gerade, gleichmäßige
Fassadenkanten sowie sauber ausgeführte Fenster- und Türlaibungen.
Für stabile Außenecken
PVC-Innenwinkel mit Glasgewebe
Profillänge 2,5 m
Gewebeschenkel 11,5 × 13,5 cm
Für fluchtgerechte Kanten
Zum Einbetten in Armierungsmasse
Geeignet für
Wandaußenecken
Fenster- und Türlaibungen
Fensterkanten
Gedämmte Fassadenvorsprünge
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Systemzugehörige Armierungsmassen
Nicht dafür vorgesehen
Innenecken
Gebäudedehnfugen
Bewegungsfugen
Tragende oder statische Verbindungen
Montage ohne Armierungsmasse
Beschädigte oder verformte Profile
Aktuelle Abmessung statt alter Bezeichnung 10 × 15:
Das aktuelle technische Merkblatt führt die kleinere Ausführung mit
Gewebeschenkeln von 11,5 × 13,5 cm. Zusätzlich ist eine breitere
Variante mit 11,5 × 21,5 cm erhältlich. Dieser Artikel beschreibt
die kleinere Ausführung 11,5 × 13,5 cm.
Was macht den Kantenschutz Carbon besonders?
Kantenschutz und Putzlehre
Der PVC-Innenwinkel stabilisiert die Fassadenkante und dient
gleichzeitig als Führung für die flucht- und lotgerechte
Ausführung der Armierungsschicht.
Integriertes Glasgewebe
Die aufgeklebten Glasgewebeschenkel werden beidseitig
vollflächig in die Armierungsmasse eingebettet und verbinden den
Kunststoffwinkel mit der anschließenden Flächenarmierung.
Kein Gewebe um die Ecke ziehen
Das Gewebe der Flächenarmierung muss nicht über die
Fassadenkante herumgelegt werden. Es wird stattdessen auf beiden
Seiten mit dem Profilgewebe überlappt.
Fensterkanten in einem Arbeitsgang
Laibung und angrenzende Fensterkante können mit dem Profil
gemeinsam vorbereitet und anschließend systemgerecht armiert
werden.
Systemgerechtes Gewebe
Das Profil verwendet dasselbe Glasgewebe wie die
Flächenarmierung. Dadurch wird kein systemfremdes
Armierungsmaterial in die Fassadenkante eingebaut.
Korrekt ausrichtbar
Solange die Armierungsmasse frisch ist, kann das Profil noch
nachgerichtet werden. Dadurch lassen sich Kantenflucht und
Winkel vor dem Erhärten exakt kontrollieren.
„Carbon“ bedeutet nicht, dass das Profil aus Carbonfasern besteht:
Der Profilkörper ist ein PVC-Winkel, die Armierungsflügel bestehen
aus Glasgewebe. „Carbon“ bezeichnet die entsprechende
Produktausführung beziehungsweise Systemzuordnung.
Welche Gewebebreite wird benötigt?
11,5 × 13,5 cm
Die kleinere Ausführung eignet sich für übliche
Fassadenaußenecken sowie Fenster- und Türkanten, bei denen die
vorhandene Schenkelbreite für den geplanten Armierungsaufbau
ausreicht.
Dieser Artikel bezieht sich auf diese Ausführung.
11,5 × 21,5 cm
Die breitere Ausführung bietet einen längeren Gewebeschenkel
und ist insbesondere für entsprechend tiefe Laibungen oder
Anschlussbereiche vorgesehen.
Die Auswahl richtet sich nach Laibungstiefe und geplantem
Armierungsaufbau.
Passt der Kantenschutz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine WDVS-Außenecke armiert werden soll
eine gerade und lotgerechte Kante benötigt wird
Fenster- oder Türlaibungen ausgeführt werden
mit einer passenden Caparol Armierungsmasse gearbeitet wird
die Flächenarmierung mindestens 10 cm überlappen kann
die kleinere Gewebebreite 11,5 × 13,5 cm ausreicht
Zuerst genauer prüfen, wenn …
eine besonders tiefe Laibung vorliegt
eine Bewegungs- oder Gebäudefuge vorhanden ist
starke mechanische Sonderbelastungen erwartet werden
das verwendete WDVS nicht eindeutig bestimmt ist
die Dämmstoffkante beschädigt oder stark uneben ist
eine Sonderkonstruktion oder Brandschutzlösung vorliegt
Ein Kantenschutz verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Profil verbessert die Armierung und mechanische Ausbildung der
Kante. Risse können dennoch durch ungeeignete Untergründe,
fehlerhafte Dämmplattenmontage, fehlende Gewebeüberlappung,
Gebäudebewegungen oder einen falschen Systemaufbau entstehen.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und weitgehend
rechtwinkelig ausgebildet sein. Lose oder ausgebrochene Bereiche
vor der Profilmontage fachgerecht ausbessern.
2. Kantenverlauf festlegen
Den vorgesehenen Verlauf über die gesamte Profilhöhe prüfen.
Versetzte Dämmplatten oder ungleichmäßige Kanten müssen vorab
korrigiert werden.
3. Profil ablängen
Das 2,5 m lange Profil mit einer geeigneten Profil- oder
Leistenschere sauber und rechtwinkelig auf die benötigte Länge
kürzen. Glasgewebe und PVC-Winkel nicht einreißen.
So wird der Kantenschutz montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Den Kantenschutz grundsätzlich vor der durchgehenden
Flächenarmierung an allen vorgesehenen Außenecken und
Fensterkanten montieren.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der Kante in
ausreichender Breite, Länge und Schichtstärke gleichmäßig
auftragen.
3. Profil einsetzen
Den PVC-Winkel auf die Fassadenkante setzen, flucht- und
lotgerecht ausrichten und gleichmäßig in die frische
Armierungsmasse eindrücken.
4. Gewebe vollflächig einbetten
Beide Glasgewebeschenkel vollständig, satt und faltenfrei in die
frische Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht
sichtbar an der Oberfläche liegen bleiben.
5. Winkel vollständig füllen
Die Armierungsmasse muss auch in die Öffnungen des
Kunststoffwinkels eingedrückt werden. Hohlstellen hinter dem
Winkel sind zu vermeiden.
6. Kantenflucht kontrollieren
Profilverlauf während der Verarbeitung wiederholt mit
Richtscheit oder Wasserwaage prüfen. Solange die Masse frisch
ist, kann das Profil noch korrigiert werden.
Armierungsmasse muss durch die Öffnungen des PVC-Winkels greifen:
Wird das Profil nur oberflächlich überspachtelt, ohne dass die Masse
in die Winkelöffnungen eingedrückt wird, kann keine ausreichend
stabile Einbettung entstehen.
Profilstöße richtig ausführen
PVC-Winkel stumpf stoßen
Die Kunststoff-Innenwinkel der benachbarten Profile sauber
stumpf aneinanderführen. Sie dürfen weder übereinandergelegt
noch überlappt werden.
Glasgewebe 10 cm überlappen
Im Stoßbereich muss das Glasgewebe der Profile mindestens
10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Nur das Gewebe wird überlappt:
Der starre PVC-Innenwinkel darf am Profilstoß nicht doppelt
übereinanderliegen. Überlappt wird ausschließlich das Glasgewebe
mit mindestens 10 cm.
Flächenarmierung anschließen
Mindestens 10 cm Überlappung
Das anschließend verlegte Flächengewebe muss die
Gewebeschenkel des Kantenschutzprofils auf beiden Seiten um
mindestens 10 cm überlappen.
Nicht um die Ecke führen
Das Flächengewebe wird von beiden Wandseiten bis über das
integrierte Profilgewebe geführt. Es muss nicht durchgehend um
den PVC-Winkel herumgelegt werden.
Die vorgeschriebene Gewebelage und die Schichtdicke der
Armierungsmasse richten sich nach dem jeweils eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystem und dessen Verarbeitungsrichtlinie.
Fenster- und Türlaibungen ausführen
Für Laibungskanten wird einer der beiden Gewebeschenkel entsprechend der
tatsächlichen Laibungstiefe zugeschnitten. Dafür stehen die
Ausführungen 11,5 × 13,5 cm und 11,5 × 21,5 cm zur Verfügung.
Das Profil so anordnen, dass der benötigte Gewebeschenkel ausreichend
weit in die Laibung reicht und noch eine mindestens 10 cm breite
Überlappung mit der anschließenden Armierung möglich bleibt.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu wenig Armierungsmasse
Wird zu wenig Material vorgelegt, liegt das Glasgewebe zu nahe
an der Oberfläche oder bleibt teilweise sichtbar. Dadurch wird
die vorgesehene Armierungswirkung beeinträchtigt.
Winkelöffnungen nicht gefüllt
Bleiben die Löcher im PVC-Innenwinkel frei, wird das Profil nicht
ausreichend mit der Armierungsschicht verbunden.
Kante nicht kontrolliert
Wird der Profilverlauf während der Verarbeitung nicht geprüft,
können sichtbare Wellen, Versätze oder schief verlaufende
Fassadenkanten entstehen.
PVC-Winkel überlappt
Doppelt liegende Kunststoffwinkel erzeugen eine Verdickung und
verhindern eine gleichmäßige, geradlinige Kante.
Gewebeüberlappung fehlt
Ohne mindestens 10 cm Überlappung entsteht ein geschwächter
Anschluss zwischen Profil und Flächenarmierung.
Verformtes Profil verarbeitet
Gebogene oder durch Hitze dauerhaft verformte Profile lassen
sich nicht mehr fluchtgerecht ausrichten und dürfen nicht
eingebaut werden.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur nicht unter
5 °C absinken.
Systembedingungen beachten
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der verwendeten Armierungsmasse sowie des
anschließenden Oberputzsystems.
Verbrauch und Verpackung
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter fertige Fassadenkante wird ungefähr
ein laufender Meter Kantenschutzprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Zuschnitte, Profilstöße und
Verschnitt bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 50 Profilstangen
mit insgesamt 125 laufenden Metern.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
intensiver Sonneneinstrahlung sowie mechanischer Belastung lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte oder transportierte Leisten können sich an
Kunststoffwinkel und Glasgewebe dauerhaft verformen. Anhaltende
Sonneneinstrahlung und Erwärmung verstärken diesen Effekt. Beschädigte
Profile dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Profile nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Stangen vollflächig und gerade lagern. Gebogener
Transport, punktuelle Belastung oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Besteht das Profil aus Carbon?
Nein. Der Profilwinkel besteht aus PVC, die Gewebeschenkel aus
Glasgewebe. Carbon ist die Bezeichnung dieser
Produktausführung.
Welche Größe ersetzt die alte Angabe 10 × 15?
Das aktuelle technische Merkblatt nennt für die kleinere
Ausführung 11,5 × 13,5 cm. Dieser Artikel wurde entsprechend
aktualisiert.
Wann wird der Kantenschutz montiert?
Grundsätzlich vor der Flächenarmierung. Das Profil wird zunächst
separat in frische Armierungsmasse eingebettet und ausgerichtet.
Muss das Flächengewebe um die Ecke gelegt werden?
Nein. Die Flächenarmierung wird von beiden Seiten jeweils
mindestens 10 cm über die Gewebeschenkel des Profils geführt.
Wie wird ein Profilstoß ausgeführt?
Die PVC-Winkel werden stumpf gestoßen. Nur das Glasgewebe wird
im Stoßbereich mindestens 10 cm überlappt.
Kann das Profil direkt angeschraubt werden?
Nein. Das Profil wird vollflächig in die frische
systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und nicht
mechanisch an der Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Kantenschutz mit Gewebe Carbon
Anwendung: WDVS-Außenecken und Fensterkanten
Profilkörper: PVC-Innenwinkel
Armierung: aufgeklebtes Glasgewebe
Profillänge: 2,5 lfm
Ausführung dieses Artikels: 11,5 × 13,5 cm
Weitere Ausführung: 11,5 × 21,5 cm
Montage: vor der Flächenarmierung
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Kante
Mindesttemperatur: 5 °C
50 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 125 lfm
Montage- und Systemhinweis:
Den Kantenschutz vor der Flächenarmierung fluchtgerecht in die
frische systemzugehörige Armierungsmasse einbetten. Die
Armierungsmasse vollständig in die Öffnungen des PVC-Winkels
eindrücken und beide Gewebeschenkel satt einarbeiten.
Bei Profilstößen nur das Glasgewebe mindestens 10 cm überlappen;
die PVC-Winkel dürfen nicht übereinanderliegen. Auch die spätere
Flächenarmierung muss das Profilgewebe auf beiden Seiten mindestens
10 cm überdecken. Die Vorgaben des eingesetzten
Wärmedämm-Verbundsystems beachten.
Inhalt:
2.5 Laufmeter
(0,85 € / 1 Laufmeter)
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Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS 2,55 m
Das Caparol Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS ist ein selbstklebendes
Kunststoffprofil für schlagregensichere Anschlüsse von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Rollladen-Führungsschienen.
Die integrierte TPE-Membran entkoppelt die Putzschale von der
Führungsschiene und nimmt Bewegungen sowie Vibrationen in drei
Dimensionen auf. Dadurch bleibt der Anschluss auch bei hoher
Beanspruchung flexibel, während der armierte Unterputz und der Oberputz
sauber bis an die Profilkante geführt werden können.
3D-Anschluss Klasse III
Dreidimensionale Bewegungsaufnahme
Entkoppelt Vibrationen
Keine starre Verbindung zur Führungsschiene
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Auch bei 3,5 mm Dehnung geprüft
UV-beständig
Geeignet für
Vorbaurollladen mit Führungsschienen
Seitliche WDVS-Anschlüsse
Fenster- und Türlaibungen
Neubau und Sanierung
Stärker beanspruchte Anschlussdetails
Entkoppelte Putzanschlüsse
Nicht vorgesehen für
Die Befestigung des Rollladens
Lose oder bewegliche Führungsschienen
Unebene oder fettige Klebeflächen
Untergründe ohne erfolgreiche Klebeprobe
Waagrechte Fensterbankabdichtungen
Ungeprüfte Sonderanschlüsse
Das Profil befestigt keinen Rollladen:
Rollladenkasten und Führungsschienen müssen bereits fachgerecht,
ausreichend steif und nach dem Stand der Technik montiert sein.
Das Anschlussprofil stellt ausschließlich die flexible Verbindung
zwischen der Führungsschiene und dem WDVS-Putzsystem her.
Was macht das 3D-PLUS-Profil besonders?
Flexible TPE-Membran
Die Membran sitzt an der Vorderseite des Profils und ist
kraftschlüssig mit dessen Kunststoffteilen verschweißt. Dadurch
entsteht eine flexible Trennung zwischen Putzsystem und
Rollladen-Führungsschiene.
Kontrollierte Wasserführung
Die Membrankonstruktion verhindert bei fachgerechtem Einbau,
dass Schlagregen innerhalb des Profils hinter die
Fassadenbeschichtung geführt wird.
Revisionsblende bleibt zugänglich
Die fertige Putzoberfläche liegt hinter der Führungsschiene.
Dadurch kann eine entsprechend geplante Revisionsblende später
geöffnet werden, ohne die fertig verputzte Laibung zu zerstören.
Passt das Profil zu deinem Anschluss?
Das Profil passt, wenn …
ein WDVS seitlich an eine Führungsschiene anschließt
Bewegungen in mehreren Richtungen erwartet werden
ein Anschluss der Anforderungsklasse III benötigt wird
die Führungsschiene ausreichend fest montiert ist
die Klebefläche eben und fachgerecht vorbereitet werden kann
eine erfolgreiche Klebeprobe durchgeführt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Führungsschiene stark nachgibt oder vibriert
eine Pulverbeschichtung oder Lasur vorliegt
die Oberfläche besonders klebstoffabweisend ist
kein ausreichender Platz hinter der Führungsschiene besteht
die Revisionsblende nicht frei herausgenommen werden kann
das Anschlussdetail nicht eindeutig geplant wurde
Schlagregensicherheit entsteht nur im gesamten Anschlussdetail:
Das Profil kann seine Funktion nur erfüllen, wenn Führungsschiene,
Dämmplatten, Armierung, Oberputz und angrenzende Bauteile
fachgerecht geplant und ausgeführt sind. Eine lose
Rahmenkonstruktion oder eine ungeeignete Klebefläche kann nicht
durch das Profil ausgeglichen werden.
Führungsschiene vorbereiten
1. Befestigung kontrollieren
Die Rollladen-Führungsschiene muss ausreichend fest,
fluchtgerecht und nach dem Stand der Technik montiert sein.
Unzulässige Bewegungen müssen ausgeschlossen werden.
2. Oberfläche reinigen
Die Klebefläche muss eben, trocken, staubfrei, fettfrei und frei
von haftungsmindernden Rückständen sein. Vor der Montage
gründlich mit Caparol Universalreiniger säubern.
3. Reiniger testen
Den Reiniger zuerst an einer später nicht sichtbaren Stelle auf
Verträglichkeit mit Lackierung, Pulverbeschichtung oder
Kunststoffoberfläche prüfen.
Klebeprobe ist verpflichtend
1. Probestück verkleben
Ein kurzes Stück des vorgesehenen Profils an einer verdeckten,
zuvor vollständig gereinigten Stelle aufkleben und kräftig
andrücken.
2. Zehn Minuten warten
Das Probestück nach ungefähr zehn Minuten wieder abziehen und
die Klebefläche sowie das Schaumdichtband kontrollieren.
3. Bruchbild beurteilen
Die Probe gilt als positiv, wenn der Bruch im Schaumdichtband
erfolgt und die zusammenhängende Klebekontaktfläche mindestens
80 % der vorgesehenen Fläche beträgt.
Ablösung direkt von der Führungsschiene ist nicht zulässig:
Löst sich das Klebeband vollständig vom Untergrund, reicht die
Haftung nicht aus. Die Oberfläche muss weiter vorbereitet und die
Klebeprobe wiederholt werden. Eine Fotodokumentation der Probe wird
empfohlen.
Was tun bei einer negativen Klebeprobe?
Caparol Primerstift verwenden
Niedrigenergetische Oberflächen wie bestimmte Lackierungen,
Lasuren, Kunststoffe oder Pulverbeschichtungen mit dem
Caparol Primerstift für Anschlussleisten vorbehandeln.
Nach ausreichender Ablüftzeit eine neue Klebeprobe durchführen.
Alternative Abdichtung
Kann trotz fachgerechter Vorbereitung keine ausreichend
tragfähige Klebefläche hergestellt werden, ist ein geeignetes
vorkomprimiertes Caparol Fugendichtband als alternative
Anschlusslösung zu prüfen.
Profil richtig montieren
1. Unmittelbar vor der Dämmung
Das Anschlussprofil erst unmittelbar vor dem Anbringen der
Dämmplatten montieren. Eine längere Vormontage kann die spätere
Klebeverbindung ungünstig beeinflussen.
2. Profil ablängen
Das Profil mit einer geeigneten Amboss- beziehungsweise
Leistenschere sauber auf die benötigte Länge kürzen. Den
einseitigen 10-cm-Gewebeüberstand im Stoßbereich erhalten.
3. Schutzstreifen entfernen
Den Schutzstreifen des selbstklebenden Dichtbandes erst
unmittelbar vor dem Ankleben entfernen. Die Klebefläche danach
nicht mehr berühren.
4. Seitlich einschieben
Das Profil seitlich an der Rollladen-Führungsschiene bis zum
vorgesehenen Profilansatz einschieben und fluchtgerecht
ausrichten.
5. Kräftig andrücken
Das Profil spannungsfrei, aber mit kräftigem und gleichmäßigem
Anpressdruck auf der Führungsschiene verkleben. Der
Anpressdruck ist entscheidend für die Endhaftung.
6. Dämmplatten anschließen
Die Dämmplatten anschließend bündig und ohne offene Fugen an das
Kunststoffprofil heranführen. Dabei das Profil nicht verschieben
oder unter Spannung setzen.
Starke Erwärmung vermeiden:
Eine übermäßig aufgeheizte Führungsschiene oder intensive
Sonneneinstrahlung kann den Profilverbund ungünstig beeinflussen.
Profil und Untergrund während der Montage vor starker Aufheizung
schützen.
Abdeckfolie am Profil befestigen
Die abtrennbare Schutzlasche besitzt einen zusätzlichen Klebestreifen.
Darauf kann eine geeignete Fenster-Abdeckfolie befestigt werden, um
Führungsschiene, Fenster und Rollladenelement während der Fassadenarbeiten
zu schützen.
Die Schutzlasche bleibt bis zum Abschluss von Armierung und
Endbeschichtung am Profil. Erst danach wird sie gemeinsam mit der
Abdeckfolie vorsichtig entlang der vorgesehenen Sollbruchstelle
abgetrennt.
Armierungsgewebe einarbeiten
Nach Trocknung der Dämmung
Das integrierte Glasgewebe erst nach ausreichender Trocknung der
verklebten Dämmplatten in die systemzugehörige Armierungsmasse
einarbeiten.
Mindestens 10 cm überlappen
Das Flächen- beziehungsweise Laibungsgewebe mindestens 10 cm mit
dem Gewebestreifen des Profils überlappen und vollständig in die
Armierungsmasse einbetten.
Bis zum Abzugsteg führen
Das Gewebe im Stoßbereich bis an den Abzugsteg des Profils
heranführen. Der armierte Unterputz wird sauber an diesem
Profilsteg abgezogen.
Gewebe spätestens nach vier Tagen einbetten:
Der Gewebestreifen des verklebten Profils muss spätestens vier Tage
nach der Montage in die Armierungsmasse eingearbeitet werden.
Längere ungeschützte Standzeiten sind nicht vorgesehen.
Profilstöße möglichst vermeiden
Ganze Profilstangen verwenden
Anschlüsse möglichst mit einer durchgehenden Profilstange ohne
Stoß herstellen. Das reduziert die Gefahr sichtbarer Risse im
Stoßbereich.
Stoß im oberen Drittel
Ist ein Profilstoß unvermeidbar, soll er im oberen Drittel des
Anschlusses angeordnet werden und nicht in einem besonders
wasserbelasteten unteren Bereich.
Gewebeüberstand erhalten
An jedem Stoß muss der einseitige 10-cm-Gewebeüberstand
erhalten bleiben und fachgerecht mit dem angrenzenden Gewebe
überlappt werden.
Auch bei korrekter Ausführung kann eine vollständige Rissfreiheit im
Bereich eines Profilstoßes nicht garantiert werden. Durchgehende
Profilstangen sind deshalb immer vorzuziehen.
Oberputz und Schutzlasche
Armierungsmasse und Oberputz systemgerecht bis an die vorgesehene
Profilkante heranführen. Die Sollbruchstelle der abtrennbaren Lasche
darf nicht mit Armierungsmasse oder Oberputz überdeckt werden.
Nach vollständigem Auftrag der Endbeschichtung Schutzlasche und
Abdeckfolie vorsichtig abknicken und entfernen. Dadurch entsteht die
vorgesehene saubere Anschlusskante an der Rollladen-Führungsschiene.
Verbrauch und Gebinde
Richtverbrauch
Für einen laufenden Meter Rollladenanschluss wird ungefähr ein
laufender Meter Anschlussprofil benötigt.
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,55 m lang. Verschnitt und mögliche
Profilstöße bei der Bedarfsermittlung berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 63,75 laufenden Metern.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Die Oberflächentemperatur der Führungsschiene darf während der
Verarbeitung nicht unter 5 °C liegen.
Höchstens 40 °C
Die Oberflächentemperatur darf maximal 40 °C betragen.
Aufgeheizte Metall- und Kunststoffschienen vor der Montage
ausreichend abkühlen lassen.
Lagerung und Transport
Die Profile gerade, eben und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung und mechanischen Belastungen lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Profile können sich an Kunststoffteilen und
Glasgewebe dauerhaft verformen. Durch Sonneneinstrahlung und Erwärmung
wird dieser Effekt verstärkt. Beschädigte oder bleibend verformte
Profilstangen dürfen nicht verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Die 2,55 m langen Leisten vollflächig und gerade lagern. Punktuelle
Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in direkter
Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Wird damit der Rollladen befestigt?
Nein. Das Profil befestigt weder Rollladenkasten noch
Führungsschienen. Es stellt ausschließlich den flexiblen
Putzanschluss des WDVS an die vorhandene Führungsschiene her.
Ist eine Klebeprobe wirklich notwendig?
Ja. Die technische Information schreibt vor der Montage
grundsätzlich eine Klebeprobe vor. Ohne ausreichende Haftung
kann der Anschluss nicht zuverlässig funktionieren.
Warum besitzt das Profil eine 3D-Bewegungsaufnahme?
Führungsschiene und Putzsystem können sich durch Temperatur,
Windbelastung oder Vibrationen unterschiedlich bewegen. Die
flexible Membran entkoppelt diese Bewegungen.
Darf das Profil mehrere Tage offen bleiben?
Nur begrenzt. Der Gewebestreifen muss spätestens vier Tage nach
der Verklebung in die Armierungsmasse eingebettet werden.
Darf das Profil gestoßen werden?
Möglichst nicht. Ganze Profilstangen sind vorzuziehen.
Unvermeidbare Stöße im oberen Drittel anordnen und mit dem
10-cm-Gewebeüberstand fachgerecht armieren.
Bleibt die Revisionsblende zugänglich?
Bei richtig geplantem Detail ja. Die fertige Putzoberfläche
liegt hinter der Führungsschiene, sodass die Blende ohne
Zerstörung der Laibung geöffnet werden kann.
Technische Daten
Produkttyp: selbstklebendes WDVS-Anschlussprofil
Ausführung: Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS
Profillänge: 2,55 lfm
Anwendung: Rollladen-Führungsschienen
Bewegungsaufnahme: dreidimensional
Anforderungsklasse: Klasse III
Membran: flexible TPE-Membran
Schlagregendicht nach DIN EN 1027
Schlagregendicht auch bei 3,5 mm Dehnung
Einseitiger Gewebeüberstand: 10 cm
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Anschluss
Oberflächentemperatur: 5 bis 40 °C
UV-beständig
Montage- und Systemhinweis:
Das Profil unmittelbar vor der Dämmplattenmontage auf eine
gereinigte und durch Klebeprobe geprüfte Führungsschiene kleben.
Kräftiger Anpressdruck, spannungsfreie Montage und eine mindestens
10 cm breite Gewebeüberlappung sind für die Funktion entscheidend.
Armierungsmasse und Oberputz ausschließlich systembezogen
verarbeiten. Reiniger und Primerstift besitzen eigene
Anwendungsvorschriften und gegebenenfalls separate
Sicherheitsdatenblätter. Maßgeblich bleiben die aktuelle technische
Information und die objektspezifischen Anschlussdetails.
Inhalt:
2.55 Laufmeter
(4,58 € / 1 Laufmeter)
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Caparol Tropfkantenprofil mit Gewebe 2,5 m
Das Caparol Tropfkantenprofil mit Gewebe ist ein Kunststoffwinkelprofil
zur Ausbildung sauberer Tropfkanten in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird
an Übergängen von waagrechten zu senkrechten Fassadenflächen eingesetzt
und leitet ablaufendes Wasser über die ausgeformte Tropfkante gezielt
nach unten ab.
Typische Einsatzbereiche sind Balkonuntersichten, Durchfahrten,
zurückspringende Fassadenflächen, Rollladenkastenabschlüsse sowie
vergleichbare horizontale WDVS-Abschlüsse. Die 12,5 cm breite
Gewebefahne wird vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse
eingebettet.
Kontrollierte Wasserableitung
Ausgeformte Tropfkante
Für horizontale WDVS-Abschlüsse
Saubere und geradlinige Kantenausbildung
Abzugkante für die Armierungsmasse
Für 3 und 5 mm armierten Unterputz
Geeignet für
Balkon- und Deckenuntersichten
Durchfahrten
Zurückspringende Fassaden
Rollladenkastenabschlüsse
Horizontale WDVS-Vorsprünge
Übergänge zu senkrechten Fassadenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Abdichtung waagrechter Flächen
Fensterbankanschlüsse ohne eigenes Abdichtungssystem
Überbrückung konstruktiver Gebäudefugen
Tragende oder statische Verbindungen
Direkte Befestigung von Bauteilen
Beschädigte oder dauerhaft verformte Profile
Eine Tropfkante ersetzt keine Abdichtung:
Das Profil verbessert die Wasserführung an einer fachgerecht
aufgebauten Fassadenkante. Es dichtet jedoch keine undichte
Balkonplatte, keinen Rollladenkasten und keine waagrechte Fläche ab.
Abdichtung, Gefälle und Anschlussdetails müssen unabhängig davon
vollständig geplant und ausgeführt werden.
Was macht das Tropfkantenprofil besonders?
Definierte Abrisskante
Die Tropfnase unterbricht den Wasserlauf an der Bauteilkante.
Dadurch soll Regen- und Ablaufwasser nach unten abtropfen, statt
unkontrolliert an der senkrechten Fassadenfläche weiterzulaufen.
Exakte Profilstöße
Der durchgehende viereckige Steckschacht ermöglicht auch bei
zugeschnittenen Profilstücken den Einsatz eines
Verbindungsstiftes. Dadurch lassen sich benachbarte Profile
fluchtgerecht ausrichten und gegen Verdrehen sichern.
Passende Eckelemente
Für Innen- und Außenecken stehen fertig verschweißte
Systemelemente zur Verfügung. Damit können Eckbereiche ohne
improvisierte Schnitte sauber und formgerecht ausgeführt werden.
Passt das Profil zu deinem Fassadendetail?
Das Profil passt, wenn …
eine waagrechte WDVS-Fläche senkrecht abschließt
Wasser kontrolliert nach unten abgeleitet werden soll
eine geradlinige sichtbare Putzkante benötigt wird
mit 3 oder 5 mm armiertem Unterputz gearbeitet wird
die Dämmstoffkante gerade ausgeführt werden kann
systemzugehörige Armierungsmasse verwendet wird
Zuerst genauer planen, wenn …
die horizontale Fläche kein ausreichendes Gefälle besitzt
eine Abdichtungsebene an das Profil anschließen muss
starke Bauteilbewegungen erwartet werden
ein Brandschutz-Sonderdetail vorliegt
unterschiedliche WDVS-Systeme zusammentreffen
Wasser bereits hinter das Fassadensystem eindringt
Typische Einsatzbereiche
Balkonuntersichten
Am äußeren Übergang von der gedämmten Untersicht zur senkrechten
Fassadenfläche bildet das Profil eine geradlinige Tropfkante.
Durchfahrten
An Öffnungen und Durchfahrten unterstützt die Tropfnase eine
kontrollierte Wasserableitung am Übergang zwischen Deckenfläche
und senkrechter Außenwand.
Rollladenkastenabschlüsse
Bei einem fachgerecht geplanten überdämmten Rollladenkasten kann
das Profil den unteren Putzabschluss mit definierter
Tropfkantenausbildung herstellen.
Rollladenkastenanschluss richtig unterscheiden:
Das Tropfkantenprofil bildet den unteren Abschluss einer geeigneten
gedämmten Fläche. Für seitliche bewegungsfähige Anschlüsse an
Rollladen-Führungsschienen wird dagegen ein dafür vorgesehenes
Rollladen-Anschlussprofil benötigt.
Dämmstoffkante vorbereiten
1. Kante kontrollieren
Die Dämmstoffkante muss fest, sauber, gerade und fluchtgerecht
verlaufen. Lose Teile, Kleberreste und größere Unebenheiten vor
dem Profileinbau beseitigen.
2. Wasserführung prüfen
Vor der Montage kontrollieren, ob Wasser tatsächlich bis zur
vorgesehenen Tropfkante geführt wird. Gegengefälle und
wasserführende Fehlstellen müssen zuvor korrigiert werden.
3. Profilverlauf festlegen
Den Verlauf über die gesamte Kante festlegen und auf
Fluchtgerechtigkeit prüfen. Ungenaue Profilstöße bleiben nach
dem Verputzen sichtbar.
So wird das Tropfkantenprofil montiert
1. Vor der Flächenarmierung
Das Profil wird montiert, bevor die durchgehende
Flächenarmierung ausgeführt wird. Dadurch kann es exakt an der
Dämmstoffkante positioniert werden.
2. Armierungsmasse vorlegen
Die systemzugehörige Armierungsmasse beidseitig der
Dämmplattenkante ausreichend breit und gleichmäßig auftragen.
3. Profil eindrücken
Das Tropfkantenprofil in die frische Armierungsmasse einsetzen,
exakt ausrichten und gleichmäßig eindrücken. Die Tropfnase muss
gerade und nach unten ausgerichtet sein.
4. Gewebe vollständig einbetten
Die 12,5 cm breite Gewebefahne faltenfrei in die frische
Armierungsmasse einarbeiten. Das Gewebe darf nicht sichtbar an
der Oberfläche liegen bleiben.
5. Profilstöße verbinden
Benachbarte Profile über den viereckigen Steckschacht mit den
vorgesehenen Verbindungsstiften verbinden und fluchtgerecht
ausrichten.
6. Armierungsmasse abziehen
Den armierten Unterputz gleichmäßig bis an den vorgesehenen
Abzugsteg führen und sauber abziehen. Die eigentliche Tropfnase
muss frei bleiben.
Flächengewebe richtig anschließen
Mindestens 10 cm überlappen
Das anschließend eingearbeitete Caparol Flächengewebe muss den
Gewebestreifen des Tropfkantenprofils um mindestens 10 cm
überlappen.
Gewebe bis zur Tropfnase führen
Insbesondere im Bereich der Profilstöße das Flächengewebe bis an
den Kunststoffwinkel der Tropfnase heranführen. Dadurch wird der
kritische Stoßbereich zusätzlich armiert.
Profilstöße benötigen zusätzliche Aufmerksamkeit:
Das Flächengewebe muss im Stoßbereich auf beiden Seiten mindestens
10 cm über den Profilstoß hinausreichen und bis an den
Kunststoffwinkel herangeführt werden. Eine nur punktuelle
Gewebeüberdeckung erhöht das Risiko späterer Spannungsrisse.
Innen- und Außenecken ausführen
Vorgefertigte Innenecke
Für Innenecken steht ein fertig verschweißtes Eckelement mit
beidseitig 12,5 cm Schenkellänge zur Verfügung. Es wird passend
zu den geraden Profilstangen in die Armierungsmasse eingebettet.
Vorgefertigte Außenecke
Das verschweißte Außeneck besitzt ebenfalls beidseitig
12,5 cm Schenkellänge und ermöglicht eine definierte
Tropfkantenführung ohne improvisierten Gehrungsschnitt.
Gerade Profilstücke an die Eckelemente fluchtgerecht anschließen und
alle Gewebebereiche mit der erforderlichen Überlappung in die
Armierungsmasse einarbeiten.
Häufige Verarbeitungsfehler
Tropfnase überputzt
Wird die Tropfkante mit Armierungsmasse oder Oberputz
verschlossen, kann Wasser nicht mehr kontrolliert an der
vorgesehenen Kante abtropfen.
Profil nicht fluchtgerecht
Bereits geringe Versätze zwischen zwei Stangen bleiben an der
fertigen Putzkante sichtbar und können die gleichmäßige
Wasserableitung beeinträchtigen.
Zu geringe Gewebeüberlappung
Wird das Flächengewebe nicht mindestens 10 cm überlappend
angeschlossen, entsteht ein geschwächter Übergang mit erhöhtem
Risiko für Rissbildung.
Bedarf und Verpackung
Profillänge
Eine Profilstange ist 2,5 m lang. Die benötigte Stückzahl ergibt
sich aus der gesamten Länge der geplanten Tropfkante zuzüglich
Zuschnitt und Reserve.
Rechnerischer Bedarf
Als Planungswert wird ungefähr ein laufender Meter Profil je
laufendem Meter fertiger Tropfkante benötigt. Verschnitt,
Passstücke und Eckelemente zusätzlich berücksichtigen.
Herstellerpackung
Eine vollständige Herstellerpackung enthält 25 Profilstangen
mit insgesamt 62,5 laufenden Metern sowie zusätzlich
10 Verbindungsstifte.
Lagerung und Transport
Die Profile eben, gerade und geschützt vor Regen, Frost, Hitze,
anhaltender Sonneneinstrahlung und mechanischen Belastungen lagern und
transportieren.
Gebogen gelagerte Leisten können sich dauerhaft an Kunststoffteilen und
Glasgewebe verformen. Erwärmung durch intensive Sonneneinstrahlung
begünstigt diese Verformungen. Beschädigte Profile dürfen nicht mehr
verarbeitet werden.
Profilstangen nicht schräg anlehnen:
Die 2,5 m langen Profile vollflächig und gerade auflegen.
Punktuelle Belastung, gebogener Transport oder längere Lagerung in
direkter Sonne kann bleibende Verformungen verursachen.
Häufige Fragen
Ist das Profil ausdrücklich aus PVC?
Das aktuelle technische Merkblatt bezeichnet es als
Kunststoffwinkelprofil. Eine ausdrückliche Werkstoffangabe
„PVC“ wird darin nicht genannt.
Muss das Flächengewebe überlappen?
Ja. Das nachfolgende Flächengewebe muss den Gewebestreifen des
Profils um mindestens 10 cm überlappen.
Wie werden Profilstöße ausgerichtet?
Die viereckigen Steckschächte der Profile werden mit den
vorgesehenen Verbindungsstiften verbunden. Dadurch wird ein
Verdrehen im Stoßbereich vermindert.
Gibt es passende Eckelemente?
Ja. Passende verschweißte Innen- und Außenecken sind separat
erhältlich. Die Schenkellänge beträgt beidseitig jeweils
12,5 cm.
Für welche Unterputzdicken ist es geeignet?
Der Abzugsteg ist für einen armierten Unterputz mit 3 oder
5 mm Schichtdicke ausgelegt.
Kann das Profil eine undichte Fläche sanieren?
Nein. Das Profil verbessert nur die Wasserableitung an der
Kante. Ursachen für Feuchteeintritt und mangelhafte
Abdichtungen müssen separat behoben werden.
Technische Daten
Produkttyp: Tropfkantenprofil mit Gewebe
Profilform: Kunststoffwinkelprofil
Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
Profillänge: 2,5 lfm
Gewebefahne: 12,5 cm
Ausführung: Stangenware
Abzugsteg für 3 und 5 mm armierten Unterputz
Mindest-Gewebeüberlappung: 10 cm
Stoßverbindung mit viereckigem Verbindungsstift
25 Profile je Herstellerpackung
Gesamtlänge je Packung: 62,5 lfm
Zusätzlich 10 Verbindungsstifte je Packung
Montage- und Systemhinweis:
Das Profil vor der Flächenarmierung exakt ausrichten und beidseitig
vollständig in die frische systemzugehörige Armierungsmasse
einarbeiten. Profilstöße mit den vorgesehenen Verbindungsstiften
fixieren.
Die Flächenarmierung muss den Gewebestreifen des Profils mindestens
10 cm überlappen. Im Stoßbereich das Gewebe auf beiden Seiten
mindestens 10 cm über den Stoß hinaus bis an den Kunststoffwinkel
der Tropfnase führen. Die aktuelle technische Information und die
Vorgaben des eingesetzten Fassadensystems beachten.
Inhalt:
2.5 Laufmeter
(3,42 € / 1 Laufmeter)
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Caparol Carbon Fix Schlagdübel 100 Stück
Der Caparol Carbon Fix ist ein Schlagdübel zur mechanischen Befestigung
von Caparol Dämmplatten auf geeigneten massiven Wandbaustoffen. Er besteht
aus einem Kunststoff-Dübelschaft mit 60-mm-Teller und einem vormontierten
Kunststoff-Stahl-Spreizelement.
Der Dübel ist für Beton und Vollziegel der Nutzungskategorien A und B
vorgesehen. Er kann oberflächenbündig gesetzt oder bei geeigneten
Dämmplatten mit einer Dämmstoffrondelle versenkt montiert werden.
Aufbau und Eigenschaften
Schlagdübel für Caparol Dämmplatten
Kunststoffschaft mit 60-mm-Dübelteller
Kombiniertes Kunststoff-Stahl-Spreizelement
Dübeldurchmesser 8 mm
Oberflächenbündige oder versenkte Montage
Europäische Technische Bewertung ETA-15/0208
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Nutzungskategorie A
Nutzungskategorie B
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Statisch relevante Dämmplattenbefestigung
Nicht dafür vorgesehen
Lochziegel und andere Nutzungskategorien C oder D
Porenbeton der Nutzungskategorie E
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Verankerung nur in Altputz oder Kleberbett
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Die Dübellänge muss mindestens 25 mm Verankerung ermöglichen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Erst danach müssen mindestens
25 mm des Dübels im tragfähigen Beton oder Vollziegel verankert sein.
Was macht den Caparol Carbon Fix besonders?
Vormontiertes Spreizelement
Das kombinierte Kunststoff-Stahl-Spreizelement ist bereits im
Dübelschaft vormontiert und wird bei der Verarbeitung mit einem
Hammer eingeschlagen.
Bündig oder versenkt
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder nach vorherigem Ausfräsen mit einer passenden
Dämmstoffrondelle abgedeckt werden.
Klare Untergrundzuordnung
Die Zulassung ist auf massive Untergründe der Nutzungskategorien
A und B begrenzt. Dadurch lässt sich der Einsatz eindeutig von
Universal- und Spezialdübeln abgrenzen.
Passt der Schlagdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
Beton oder geeigneter Vollziegel vorhanden ist
das Kleberbett bereits ausreichend getrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
mindestens 25 mm Verankerung erreicht werden
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Lochziegel, Leichtbeton oder Porenbeton vorliegen
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Montage vorbereiten
Die benötigte Länge ergibt sich aus Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz,
sonstigen nicht tragenden Schichten und mindestens 25 mm Verankerung im
massiven Wandbaustoff. Die nächste ausreichend lange Ausführung wählen.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragfähigen
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe muss mindestens 35 mm betragen.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Das vormontierte Spreizelement mit einem Hammer einschlagen, bis der
Dübelteller oberflächenbündig sitzt.
Den festen Sitz kontrollieren. Einen nicht ausreichend verankerten
Dübel entfernen und in angemessenem Abstand durch einen neuen Dübel
ersetzen.
Oberflächenbündige Montage
Das Spreizelement so weit einschlagen, dass der Dübelteller eben
auf der Dämmstoffoberfläche sitzt. Der Teller darf weder
hervorstehen noch den Dämmstoff unnötig eindrücken.
Versenkte Montage
Bei geeigneten Dalmatiner-, EPS-, Mineralfaser-, Mineralwolle-
und Sockeldämmplatten zuerst die Vertiefung mit dem
Rondellen-Fräskopf herstellen. Danach eine passende Dalmatiner-,
Polystyrol- oder Mineralfaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer erschweren das Einsetzen und
können den sicheren Sitz des Dübels beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine wirksame
Befestigungsfunktion und muss durch einen neuen Dübel ersetzt
werden.
Rondelle sitzt nicht bündig
Rondellen dürfen weder locker noch zu tief sitzen. Lockere
Rondellen nicht einkleben und fehlerhafte Vertiefungen nicht
einfach mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schlagdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-15/0208
Nutzungskategorien: A und B
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübeldurchmesser: 8 mm
Verankerungstiefe: mindestens 25 mm
Bohrlochtiefe: mindestens 35 mm
Farbton: Dunkelgrau
Die Dübel vor anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung, Feuchtigkeit
und mechanischer Belastung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Ist der Carbon Fix für Lochziegel geeignet?
Nein. Der Dübel ist für die Nutzungskategorien A und B und damit
für geeigneten Beton und Vollziegel vorgesehen.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt. Oberflächenbündig gesetzte Dübel benötigen keine
Rondelle.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum tragfähigen
Untergrund, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und zum konkreten
Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht zur
Verankerungstiefe gerechnet werden.
Varianten ab 32,82 €
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Caparol Schraubdübel Holz – 100 Stück
Der Caparol Schraubdübel Holz dient zur zusätzlichen mechanischen
Befestigung von Caparol Dämmplatten auf Außenwänden in Holzbauart.
Er besteht aus einem weißen Polyamid-Dübelteller mit vormontierter,
verzinkter Holzschraube.
Der 60-mm-Dübelteller kann oberflächenbündig oder im Dämmstoff versenkt
montiert werden. Entscheidend sind ein tragfähiger Holzuntergrund, die
passende Dübellänge und die für das jeweilige Holzbauteil vorgeschriebene
Mindesteinbindetiefe.
Aufbau und Eigenschaften
Polyamid-Dübelteller in Weiß
Vormontierte, verzinkte Holzschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubengewinde 6 mm
Schraubenantrieb TX 25
Bündige oder versenkte Montage
Geeignet für
Außenwände in Holzbauart
Bretter aus Voll- und Nadelholz
Vollholz und geeignete Schichtholzbauteile
OSB-Platten
Kunstharzgebundene Spanplatten
Nutzungskategorie H gemäß ETA
Nicht dafür vorgesehen
Beton und Mauerwerk
Nicht tragfähige Holzplatten
Untergründe mit zu geringer Materialstärke
Montage ohne vollflächige Verklebung
Dübelung in ein bereits erhärtetes Kleberbett
Befestigung ohne ausreichende Einbindetiefe
Dübellänge und Einbindetiefe müssen zusammenpassen:
Die Schraube muss Dämmplatte und Kleberbett vollständig durchdringen
und anschließend ausreichend tief im tragenden Holzbauteil greifen.
Nicht tragende Zwischenlagen dürfen nicht als Einbindetiefe
angerechnet werden.
Was macht den Schraubdübel Holz besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief versenkt werden.
Abgedeckter Schraubenkopf
Bei oberflächenbündiger Montage wird der Schraubenkopf mit dem
beigelegten PS-Stopfen verschlossen. Dadurch bleibt der
Befestigungspunkt sauber abgedeckt.
Versenkte Ausführung
Bei versenkter Montage wird die Öffnung mit einer zum Dämmstoff
passenden Rondelle geschlossen. Die Montagetechnik arbeitet ohne
Frässtaub.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Caparol Dämmplatten auf einer Holzwand befestigt werden
der Untergrund eben und ausreichend tragfähig ist
die Dämmplatten vollflächig verklebt werden
die Dübelung in das noch nasse Kleberbett erfolgen kann
die erforderliche Dübellänge festgelegt wurde
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzuntergrunds unbekannt sind
Platten beschädigt, aufgeweicht oder gealtert sind
nicht tragende Zwischenlagen vorhanden sind
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübellänge oder Befestigungsbild nicht festgelegt sind
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Mindesteinbindetiefe nach Holzuntergrund
Die erforderliche Gewindeeinbindung ist vom tragenden Holzbauteil
abhängig. Maßgeblich ist die tatsächlich im tragfähigen Material
erreichte Tiefe.
Voll- und Nadelholzbretter
Mindestens 24 mm.
Voll- und Schichtholz
Mindestens 35 mm.
OSB-Platten
Mindestens 15 mm.
Kunstharzgebundene Spanplatten
Mindestens 16 mm.
Orientierung für die Längenauswahl:
Dämmstoffdicke + tatsächliches Kleberbett + vorgeschriebene
Einbindetiefe ergeben die mindestens benötigte Dübellänge. Das
Ergebnis auf die nächste ausreichend lange verfügbare Variante
aufrunden.
So wird der Schraubdübel montiert
1. Dämmplatte verkleben
Die Dämmplatte nach dem freigegebenen Caparol-Systemaufbau
vollflächig in das frische Kleberbett einlegen und eben
ausrichten.
2. Dübel sofort setzen
Den Schraubdübel am vorgesehenen Befestigungspunkt ansetzen und
noch vor dem Abbinden des Klebers in das tragende Holzbauteil
einschrauben.
3. Befestigung kontrollieren
Der Teller muss korrekt sitzen und die Schraube sicher greifen.
Dreht sie leer durch, besitzt der Dübel keine wirksame
Befestigungsfunktion.
Bündige oder versenkte Montage
Oberflächenbündig
Die Schraube mit einem Schraubgerät und TX-25-Bit eindrehen, bis
der Dübelteller bündig auf der Dämmstoffoberfläche sitzt.
Anschließend den beigelegten PS-Stopfen in den Dübelschaft
einsetzen.
Im Dämmstoff versenkt
Den Dübel mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine zum Dämmstoff passende Rondelle
aus PS, Dalmatiner, Mineralwolle oder Hanf flächenbündig
einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Schraube dreht leer
Findet die Schraube keinen ausreichenden Halt, darf der
Befestigungspunkt nicht als wirksamer Dübel gewertet werden.
Rondelle sitzt locker
Lockere Dämmstoffrondellen niemals mit PU-Schaum einkleben.
Rondellengröße, Öffnung und Zustand des Schneidrings prüfen.
Rondelle sitzt zu tief
Zu tief sitzende Rondellen wieder entfernen. Die entstandene
Vertiefung darf nicht einfach mit Spachtelmasse aufgefüllt
werden.
Bedarf und Zubehör
Verpackungsinhalt
Ein Karton enthält 100 Schraubdübel. Die PS-Stopfen für die
oberflächenbündige Montage sind beigelegt.
Erforderliche Dübelanzahl
Die benötigte Anzahl je Quadratmeter richtet sich nach
Systemzulassung, Windlastbemessung und objektspezifischem
Befestigungsplan.
Zubehör für versenkte Montage
Zusätzlich werden das passende Caparol Montage-Tool und eine
auf den verwendeten Dämmstoff abgestimmte Rondelle benötigt.
Lagerung und Transport
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Kartons
bis zur Verarbeitung geschlossen halten und Dübelteller, Schrauben sowie
Stopfen vor Beschädigung und Verschmutzung schützen.
Häufige Fragen
Ist der Dübel für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Nein. Diese Ausführung ist für geeignete Holzuntergründe der
Nutzungskategorie H vorgesehen.
Wann wird der Schraubdübel gesetzt?
Unmittelbar nach dem vollflächigen Verkleben der Dämmplatte und
noch während das Kleberbett nass ist.
Wie wird die richtige Dübellänge gewählt?
Dämmstoffdicke und Kleberbett zur vorgeschriebenen
Einbindetiefe im tragenden Holzbauteil addieren und die nächste
ausreichend lange Variante wählen.
Technische Daten
Produkttyp: Schraubdübel für Holzuntergründe
Anwendung: zusätzliche mechanische Dämmplattenbefestigung
Einsatzbereich: Außenwände in Holzbauart
Europäische Technische Bewertung: ETA-20/0670
Nutzungskategorie: H
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubengewinde: 6 mm
Tellerelement: Polyamid
Schraube: verzinkter Kohlenstoffstahl
Schraubenantrieb: TX 25
Montage: oberflächenbündig oder versenkt
Versenktiefe mit Montage-Tool: ca. 20 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Lagerung: trocken und vor Feuchtigkeit geschützt
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum zugelassenen
Caparol Dämmsystem, zum vorhandenen Holzbauteil und zum konkreten
Objekt passen. Bei Zweifeln an der Untergrundfestigkeit sind
Dübelauszugsversuche am Objekt erforderlich.
Beim versenkten Setzen vorsichtig mit dem Schneidring des
Montage-Tools arbeiten. Aufgrund der scharfen Schneidkante besteht
Verletzungsgefahr.
Varianten ab 50,92 €
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Caparol Universaldübel 053
Der Caparol Universaldübel 053 dient zur mechanischen Befestigung von
Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten, verzinkten Schraube.
Der Dübel kann oberflächenbündig oder ungefähr 20 mm tief im Dämmstoff
versenkt montiert werden. Die richtige Ausführung und Dübellänge richten
sich nach dem vorhandenen Untergrund, der Dämmstoffdicke und den zu
überbrückenden nicht tragenden Schichten.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte, verzinkte Schraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Schraubenantrieb TX 30
Bündige oder versenkte Montage
Geeignete Untergründe
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht dafür vorgesehen
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Zu kurze Dübel ohne ausreichende Verankerung
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Zweifelhafte Untergründe ohne Auszugsversuch
Dübellänge nicht nur nach der Dämmstoffdicke wählen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Anschließend sind mindestens
25 mm Verankerung im tragfähigen Untergrund beziehungsweise 65 mm bei
Porenbeton erforderlich.
Was macht den Universaldübel 053 besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Montage-Tool versenkt werden.
Passender Oberflächenabschluss
Bei bündiger Montage wird die Schrauböffnung mit einem
Dübelstopfen verschlossen. Versenkte Dübel werden mit einer zum
Dämmstoff passenden Rondelle abgedeckt.
Große Längenauswahl
Der Hersteller führt 18 Ausführungen von 115 bis 455 mm. Dadurch
kann die Dübellänge an unterschiedliche Dämmstoff- und
Wandaufbauten angepasst werden.
Passt der Universaldübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Wandbaustoff vorliegt
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
Untergrund und benötigte Dübellänge bekannt sind
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 25 mm Verankerung im tragfähigen
Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens 65 mm Verankerung im
tragfähigen Wandbaustoff zu berücksichtigen.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
sonstige nicht tragende Zwischenschichten zur erforderlichen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Universaldübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag arbeiten.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Die vormontierte Schraube mit einem TX-30-Bit eindrehen und den
festen Sitz des Dübels im Untergrund kontrollieren.
Den Befestigungspunkt abhängig von der Montageart mit Dübelstopfen
oder einer passenden Dämmstoffrondelle verschließen.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübelteller bündig und fest auf der Dämmstoffoberfläche
positionieren. Anschließend die Schrauböffnung mit dem passenden
Caparol Dübelstopfen verschließen.
Versenkte Montage
Den Dübel mit dem Caparol Universaldübel-Tool Vario ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine passende Polystyrol-, Dalmatiner-,
Mineralfaser- oder Hanffaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Wurde das Fassadensystem bei WERKMIT gekauft, kann unser Kundendienst
prüfen, ob das benötigte Montage-Tool gegen eine geringe Abnützungsgebühr
zur Verfügung gestellt werden kann.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer können das Einsetzen
erschweren und die sichere Verankerung beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine Funktion.
Er muss entfernt und in angemessenem Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum einkleben. Zu tief sitzende
Rondellen wieder herausnehmen und die Vertiefung nicht mit
Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung 6 bis 12 Dübel je m².
Maßgeblich bleibt der objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-13/0009
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Schraubenantrieb: TX 30
Längen: 115 bis 455 mm
Farbton: Carbongrau
Die Dübel bis zur Verarbeitung vor Regen, starker Hitze, Frost,
Beschädigung und Verformung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wann darf gedübelt werden?
Die Montage erfolgt erst durch das ausreichend ausgetrocknete
Kleberbett.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Rondellen werden nur bei versenkter Montage verwendet.
Bündig gesetzte Dübel werden mit einem Dübelstopfen verschlossen.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum vorhandenen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Beim Arbeiten mit dem Schneidring des
Montage-Tools besteht Verletzungsgefahr.
Varianten ab 50,92 €
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Caparol Schraubdübel ST Carbon K 100 Stück
Der Caparol Schraubdübel ST Carbon K dient zur mechanischen Befestigung
von Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten Kunststoffschraube.
Der Dübel ist für Dämmstoffdicken von 6 bis 28 cm vorgesehen und kann
oberflächenbündig oder versenkt montiert werden. Die passende Länge
richtet sich nach Dämmstoff, Kleberbett, nicht tragenden Zwischenschichten
und der erforderlichen Verankerung im tragfähigen Untergrund.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte Kunststoffschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Spezieller 5-Stern-TORX-Antrieb
ETA-21/0293
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht ungeprüft verwenden
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Dämmstoffdicken unter 6 oder über 28 cm
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Ohne passenden Spezialbit oder Setzwerkzeug
Bei ungeklärter Untergrundfestigkeit
Dübellänge und Werkzeug vor der Bestellung prüfen:
In den Nutzungskategorien A bis D sind mindestens 30 mm, bei
Porenbeton mindestens 50 mm Verankerung im tragfähigen Baustoff
erforderlich. Zusätzlich wird für die Kunststoffschraube ein
spezieller 5-Stern-TORX-Bit benötigt.
Was macht den Schraubdübel ST Carbon K besonders?
Kunststoffschraube
Das Spreizelement besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid. Der
Schraubdübel besitzt damit keine herkömmliche verzinkte
Stahlschraube.
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt auf der Dämmstoffoberfläche sitzen
oder nach vorherigem Ausfräsen versenkt eingebaut werden.
Für 6 bis 28 cm Dämmstoff
Die aktuelle Produktreihe umfasst elf Ausführungen für
unterschiedliche Dämmstoff- und Wandaufbauten innerhalb dieses
Dickenbereichs.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Untergrund vorliegt
der Dämmstoff zwischen 6 und 28 cm dick ist
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 30 mm Verankerung im
tragfähigen Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens
50 mm Verankerung im tragfähigen Wandbaustoff
notwendig.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
andere nicht tragende Zwischenschichten zur vorgeschriebenen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Schraubdübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe beträgt mehr als 40 mm
beziehungsweise 60 mm bei Porenbeton.
In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag bohren und das Bohrloch
anschließend vollständig von Bohrmehl befreien.
Den Dübel einschieben, bis der Dübelteller an der
Dämmstoffoberfläche beziehungsweise an der vorbereiteten Vertiefung
anliegt.
Die Kunststoffschraube mit dem vorgesehenen 5-Stern-Bit eindrehen
und danach den festen Sitz im Untergrund kontrollieren.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübel mit dem passenden Caparol Profi Montage Tool setzen,
bis dessen Anschlagscheibe bündig auf der Dämmstoffoberfläche
anliegt.
Versenkte Montage
Die Tellervertiefung zuerst mit dem Caparol Rondellen-Fräskopf
herstellen. Anschließend den Dübel setzen und eine passende
Polystyrol-, Dalmatiner- oder Mineralfaser-Rondelle
flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Bit verwendet
Die Kunststoffschraube besitzt einen speziellen
5-Stern-TORX-Antrieb. Ein gewöhnlicher Torx-Bit ist dafür nicht
vorgesehen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine
Befestigungsfunktion. Er muss entfernt und in angemessenem
Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum oder Dämmplattenkleber
einkleben. Zu tief sitzende Rondellen wieder herausnehmen und die
Vertiefung nicht mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-21/0293
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Dämmstoffdicke: 6 bis 28 cm
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Antrieb: spezieller 5-Stern-TORX
Farbton: Dunkelgrau
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern.
Häufige Fragen
Passt ein normaler Torx-Bit?
Nein. Der Dübel benötigt den dafür vorgesehenen speziellen
5-Stern-TORX-Bit.
Wird bei bündiger Montage eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt.
Was tun bei zweifelhaftem Untergrund?
Bestehen Bedenken hinsichtlich der Untergrundfestigkeit, sind
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchzuführen.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum tragfähigen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht
zur Verankerungstiefe gerechnet werden.
Varianten ab 28,98 €
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
CAPATECT Sockelschiene Länge / Breite:
2 lfm / 162 mm
Caparol Sockelschiene Aluminium – 30 bis 202 mm
Die Caparol Sockelschiene bildet den unteren Abschluss eines
Wärmedämm-Verbundsystems bei zurückversetzter Sockelausbildung. Das
stabile Aluminium-Trogprofil trägt die erste Dämmplattenreihe und
ermöglicht einen geraden, fluchtgerechten Fassadenabschluss.
Eine integrierte Tropfkante leitet anfallendes Wasser kontrolliert nach
unten ab. Die Schienenbreite muss zur verwendeten Dämmstoffdicke passen;
zur Ausbildung der Stöße und zur Einbindung in die Flächenarmierung wird
zusätzlich systemgerechtes Montagezubehör benötigt.
Aufbau und Eigenschaften
Systemabschlussprofil aus Aluminium
Trogform mit vorderer Aufkantung
Integrierte Tropfkante
Farbton Aluminium natur
Stangenware in mehreren Breiten
Geeignet für
Unteren Abschluss von Caparol WDVS
Zurückversetzte Sockelausbildungen
Aufnahme der ersten Dämmplattenreihe
Gerade und fluchtgerechte Fassadenabschlüsse
Kontrollierte Wasserableitung über die Tropfkante
Nicht dafür vorgesehen
Ausgleich größerer Wandunebenheiten allein durch die Schiene
Montage ohne kraftschlüssige Befestigung
Freie Stöße ohne Sockelschienen-Verbinder
Einbau verbogener oder beschädigter Profile
Beliebige Breite unabhängig von der Dämmstoffdicke
Schienenbreite passend zur Dämmstoffdicke wählen:
Eine zu schmale Schiene nimmt die Dämmplatte nicht vollständig auf.
Eine zu breite Schiene kann über die Fassadenfläche vorstehen. Vor der
Bestellung deshalb Dämmstoffdicke und geplanten Systemaufbau prüfen.
Was macht die Caparol Sockelschiene besonders?
Gerader Systemabschluss
Die Langlochbohrungen erleichtern das exakte Ausrichten des
Profils. Damit entsteht eine gerade Ausgangslinie für die erste
Dämmplattenreihe.
Kontrollierte Wasserableitung
Die ausgebildete Tropfkante führt Wasser an der Vorderkante
gezielt nach unten und unterstützt einen sauberen unteren
Fassadenabschluss.
Systemgerechtes Zubehör
Verbinder, Distanzstücke, Montage-Schlagschrauben und ein
passendes Aufsteckprofil ermöglichen die fachgerechte Ausrichtung
und Einbindung in die Armierungsschicht.
Passt die Sockelschiene zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS unten abgeschlossen wird
ein zurückversetzter Sockel vorgesehen ist
die Dämmstoffdicke eindeutig bekannt ist
der Untergrund tragfähig und ausrichtbar ist
passendes Montage- und Anschlusszubehör verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Sockel nicht zurückversetzt ausgeführt wird
starke Wandunebenheiten vorhanden sind
die Dämmstoffdicke noch nicht feststeht
ein abweichendes Sockel- oder Tropfkantenprofil geplant ist
Abdichtung und Sockeldetail noch nicht geklärt sind
Breite und Profillänge auswählen
Die Nennbreite der Sockelschiene richtet sich nach der Dicke der
Fassadendämmplatte. Der aktuelle österreichische Baustoffkatalog führt
folgende Ausführungen:
30 bis 80 mm
Erhältliche Nennbreiten: 30, 40, 50, 60 und 80 mm.
Profillänge: jeweils 2 lfm.
100 bis 200 mm
Erhältliche Nennbreiten: 100, 120, 140, 160, 180 und 200 mm.
Profillänge: jeweils 2 lfm.
220 und 240 mm
Für besonders dicke Dämmstoffaufbauten sind Varianten mit 220
und 240 mm gelistet.
Profillänge: jeweils 2,5 lfm.
So wird die Sockelschiene montiert
Vorstehende Mörtelgrate, lose Putzbereiche und nicht tragfähige
Stellen entfernen. Fehlstellen mit geeignetem Material ausgleichen.
Die zur Dämmstoffdicke passende Sockelschiene anlegen und über die
Langlöcher exakt waagrecht und fluchtgerecht ausrichten.
Die Schiene mit systemgerechten Montage-Schlagschrauben im Abstand
von ungefähr 30 cm kraftschlüssig am Untergrund befestigen.
Wandunebenheiten mit geeigneten Distanzstücken hinterfüttern und die
Profile nicht durch übermäßiges Anziehen verformen.
Benachbarte Sockelschienen mit passenden Verbindern zusammenstecken
und die Stöße gerade sowie spannungsfrei ausführen.
Verbleibende Abstände zwischen Wand und Sockelschiene mit einem
geeigneten systemzugehörigen Kleber lückenlos schließen.
Profilstöße und Armierung richtig ausführen
Sockelschienen verbinden
Die Aluminiumprofile nicht stumpf und ungesichert gegeneinander
stellen. Passende Sockelschienen-Verbinder halten die Stöße
ausgerichtet und erleichtern einen gleichmäßigen Übergang.
Aufsteckprofil mit Gewebe
Vor dem Verkleben der Dämmplatten wird ein passendes Caparol
Aufsteckprofil auf die Vorderkante gesetzt. Das anschließende
Flächengewebe muss den Gewebestreifen mindestens 10 cm
überlappen.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Schienenbreite
Die Sockelschiene muss zur Dämmstoffdicke passen. Ein
überstehendes oder zu schmales Profil erzeugt keinen sauberen
Systemabschluss.
Unebenheiten nicht ausgeglichen
Die Schiene nicht an einen unebenen Untergrund zwingen.
Distanzstücke einsetzen und das Profil spannungsfrei ausrichten.
Stöße nicht eingebunden
Ungesicherte oder versetzte Profilstöße erhöhen das Risiko
sichtbarer Übergänge und späterer Rissbildungen im
Anschlussbereich.
Bedarf und technische Daten
Bedarf
Der Richtverbrauch beträgt 1 laufenden Meter Sockelschiene je
laufendem Meter Fassadenabschluss.
Zuschnitte, Gebäudeecken und Verschnitt bei der Mengenermittlung
zusätzlich berücksichtigen.
Produkttyp: Aluminium-Systemabschlussprofil
Profilform: Trogprofil mit Tropfkante
Material: unbeschichtetes Aluminium
Farbton: Aluminium natur
Nennbreiten: 30 bis 240 mm
Profillänge: 2 beziehungsweise 2,5 lfm
Befestigungsabstand: ca. 30 cm
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Die Profile trocken, eben, spannungsfrei und vor Feuchtigkeit geschützt
lagern. Gebogen transportierte oder gelagerte Schienen können sich
dauerhaft verformen und dürfen beschädigt nicht eingebaut werden.
Häufige Fragen
Welche Breite muss ich bestellen?
Die Nennbreite wird passend zur Dicke der verwendeten
Fassadendämmplatte gewählt.
Wie werden Wandunebenheiten ausgeglichen?
Kleine Unebenheiten werden mit passenden Distanzstücken zwischen
Untergrund und Sockelschiene hinterfüttert.
Wird ein Aufsteckprofil benötigt?
Für eine fachgerechte Einbindung der Schienenkante und zur
Verringerung der Rissgefahr im Stoßbereich wird ein passendes
Caparol Aufsteckprofil mit Gewebe empfohlen.
Montage- und Systemhinweis:
Sockelschiene, Befestigungsmittel, Verbinder, Distanzstücke,
Aufsteckprofil und Dämmstoff müssen zum verwendeten Caparol
Dämmsystem passen. Die Schiene fluchtgerecht und spannungsfrei
montieren und beschädigte oder dauerhaft verformte Profile nicht
verarbeiten.
Varianten ab 9,01 €
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Dämmstoffstärke EPS:
Dämmstoffstärke | 160mm I Bund 1,5m²
Caparol Sockeldämmplatte EPS-S 100 × 50 cm
Die Caparol Sockeldämmplatte EPS-S ist eine geriffelte Wärmedämmplatte
aus expandiertem Polystyrol für den Sockel- und Spritzwasserbereich von
Wärmedämm-Verbundsystemen. Sie kann außerdem bei nicht drückendem Wasser
bis maximal 85 cm unter das Geländeniveau geführt werden.
Das Plattenformat beträgt 100 × 50 cm. Die passende Dicke richtet sich
nach dem geplanten Wärmeschutz, dem Anschluss an die Fassadendämmung und
dem vollständigen Sockel- beziehungsweise Abdichtungsaufbau.
Aufbau und Eigenschaften
Geriffelte Dämmplatte aus expandiertem Polystyrol
Produktart EPS-S
Plattenformat 100 × 50 cm
Wärmeleitfähigkeit λD 0,035 W/(mK)
Diffusionsfähig und formaldehydfrei
Euroklasse E nach ÖNORM EN 13501-1
Geeignet für
Sockelbereiche von Caparol WDVS
Spritzwasserbeanspruchte Fassadenbereiche
Mineralische, tragfähige Untergründe
Feste mineralische Altputze und Altbeschichtungen
Einbindung bis 85 cm unter Niveau
Bereiche ohne drückendes Wasser
Nicht dafür vorgesehen
Beliebige Einbautiefen unter Gelände
Bereiche mit drückendem Wasser
Nicht tragfähige oder feuchte Untergründe
Verlegung ohne abgestimmte Sockelabdichtung
Fugen über 5 mm zwischen den Platten
Kontakt mit aromatischen Lösemitteln
Unter Niveau nur innerhalb der festgelegten Einsatzgrenze:
Die Sockeldämmplatte darf bei nicht drückendem Wasser bis maximal
85 cm unter das Geländeniveau geführt werden. Für tiefer liegende
Perimeterbereiche oder abweichende Wasserbeanspruchungen muss der
vollständige Dämm- und Abdichtungsaufbau gesondert geprüft werden.
Was macht die Sockeldämmplatte EPS-S besonders?
Für beanspruchte Sockelbereiche
Die Platte ist auf den Übergangsbereich zwischen Fassade,
Spritzwasserzone und angrenzendem Erdreich abgestimmt.
Geriffelte Oberfläche
Die strukturierte Oberfläche unterstützt die Verbindung mit
systemzugehörigen Klebe- und Armierungsmassen.
Hohe mechanische Kennwerte
Die Platte erreicht mindestens 150 kPa Zugfestigkeit senkrecht zur
Plattenebene und mindestens 120 kPa Druckspannung bei 10 %
Stauchung.
Passt die Sockeldämmplatte zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS im Sockelbereich gedämmt wird
eine geriffelte EPS-S-Dämmplatte benötigt wird
der Untergrund mineralisch und tragfähig ist
die Sockelabdichtung fachgerecht geplant ist
keine Beanspruchung durch drückendes Wasser besteht
eine Dicke zwischen 2 und 22 cm benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht eindeutig bekannt ist
die Dämmung tiefer als 85 cm unter Niveau geführt wird
bituminöse oder andere Abdichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
der Anschluss an eine Perimeterdämmung ungeklärt ist
ein systemfremder Kleber eingesetzt werden soll
Lieferumfang je Dämmstoffdicke
Jede Platte ist 100 × 50 cm groß und besitzt damit eine Fläche von
0,5 m². Der Packungsinhalt verändert sich abhängig von der gewählten
Dämmstoffdicke.
2 bis 6 cm
2 cm: 12,5 m² je Packung
3 cm: 8,0 m² je Packung
4 cm: 6,0 m² je Packung
5 cm: 5,0 m² je Packung
6 cm: 4,0 m² je Packung
8 bis 14 cm
8 cm: 3,0 m² je Packung
10 cm: 2,5 m² je Packung
12 cm: 2,0 m² je Packung
14 cm: 1,5 m² je Packung
16 bis 22 cm
16 cm: 1,5 m² je Packung
18 cm: 1,0 m² je Packung
20 cm: 1,0 m² je Packung
22 cm: 0,5 m² je Packung
Untergrund und Verklebung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Stoffen sein. Lose Anstriche, schadhafte Putzbereiche,
Mörtelgrate und Hohlstellen vor der Verklebung entfernen beziehungsweise
fachgerecht ausbessern.
Absandende oder mehlige mineralische Flächen bis zur festen Substanz
reinigen und entsprechend der aktuellen Systemvorgabe grundieren. Bei
Zweifeln an der Tragfähigkeit ist mit der vorgesehenen Klebemasse eine
Haftzugprüfung durchzuführen.
Rand-Wulst-Punkt-Methode
Die systemzugehörige Klebemasse umlaufend am Plattenrand und mit
drei handtellergroßen Klebepunkten in der Plattenmitte auftragen.
Nach dem Andrücken müssen mindestens 40 % Klebekontaktfläche
erreicht werden.
Maschinelle Verklebung
Bei maschinellem Kleberauftrag ebenfalls mindestens 40 %
Klebekontaktfläche herstellen. Nur so viel Fläche vorlegen, wie
unmittelbar danach mit Dämmplatten belegt werden kann.
So werden die Dämmplatten verlegt
Den Sockel-, Abdichtungs- und Anschlussaufbau vor Beginn vollständig
festlegen.
Die systemzugehörige Klebemasse mit mindestens 40 %
Klebekontaktfläche auftragen.
Die Platten pressgestoßen ansetzen, gut andrücken sowie flucht- und
lotrecht ausrichten.
Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Fugen unter 5 mm mit
Caparol Füllschaum B1 schließen.
Fugen über 5 mm nicht ausschäumen, sondern die fehlerhafte Verlegung
mit passend zugeschnittenem Dämmstoff korrigieren.
Vor der Armierung Plattenstöße vollflächig überschleifen und den
Schleifstaub vollständig entfernen.
Dübelung und weiterer Systemaufbau
Über der Geländeoberkante
Ab 30 cm über Gelände ist eine Verdübelung erforderlich. Das
Merkblatt nennt abhängig von System und Objekt 6 bis 12 Dübel je
Quadratmeter.
Bündig oder versenkt
Eine oberflächenbündige Dübelung ist möglich. Ab 8 cm
Dämmstoffdicke kann die Platte oberhalb des Spritzwasserbereichs
auch versenkt verdübelt werden.
Armierung, Grundierung und Oberputz werden anschließend mit den
systemzugehörigen Caparol Produkten ausgeführt. Bei pastösen
Strukturputzen ist grundsätzlich Caparol Putzgrund erforderlich;
ausgenommen ist die Armierung mit Caparol CarbonSpachtel.
Typische Fehler vermeiden
Einsatzgrenze übersehen
Die Platte nicht ungeprüft tiefer als 85 cm unter Niveau oder bei
drückendem Wasser einsetzen.
Zu wenig Klebekontakt
Nach dem Andrücken müssen mindestens 40 % der Plattenfläche mit
dem tragfähigen Untergrund verbunden sein.
Fehlerhafte Plattenstöße
Keine Klebemasse in die Fugen bringen. Fugen über 5 mm sind nicht
zulässig und müssen mit passendem Dämmstoff korrigiert werden.
Verbrauch und technische Daten
Bedarf
Der rechnerische Plattenbedarf beträgt 1 m² Dämmplatte je 1 m²
Dämmfläche. Zuschnitte, Sockelecken, Anschlüsse und Verschnitt
zusätzlich berücksichtigen.
Produkttyp: Sockeldämmplatte EPS-S
Material: expandierter Polystyrol-Partikelschaum
Plattenformat: 100 × 50 cm
Dicken: 2 bis 22 cm
Wärmeleitfähigkeit λD: 0,035 W/(mK)
Diffusionswiderstandszahl µ: 40/100
Zugfestigkeit senkrecht: mindestens 150 kPa
Druckspannung bei 10 % Stauchung: mindestens 120 kPa
Während der Verarbeitung und Trocknung dürfen Untergrund- und
Umgebungstemperatur nicht unter +5 °C liegen. Die Platten trocken, eben
und vor Feuchtigkeit geschützt lagern und nicht über längere Zeit
ungeschützt der UV-Strahlung aussetzen.
Häufige Fragen
Wie tief darf die Platte unter Gelände reichen?
Bei nicht drückendem Wasser maximal 85 cm unter das
Geländeniveau.
Wie groß darf eine Fuge sein?
Fugen unter 5 mm können mit Caparol Füllschaum B1 geschlossen
werden. Fugen über 5 mm sind nicht zulässig.
Ab wann darf versenkt gedübelt werden?
Ab 8 cm Dämmstoffdicke und nur oberhalb des
Spritzwasserbereichs.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Sockeldämmplatte, Klebemasse, Abdichtung, Dübelung, Armierung und
Oberputz müssen als abgestimmtes Caparol System geplant werden.
Besonders bei Anschlüssen an Gelände, Bauwerksabdichtung und
vorhandene Perimeterdämmungen sind die aktuellen Sockeldetails und
Verarbeitungsrichtlinien maßgeblich.
Caparol Sockelflex Carbon Weiß 18 kg
Caparol Sockelflex Carbon Weiß ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das weiße Material als Feuchteschutzanstrich oder
Spachtellage im Sockelbereich sowie als Feuchteabdichtung unter
Fensterbänken eingesetzt werden. Das Kombigebinde enthält eine flüssige
und eine pulverförmige Komponente, die vor der Verarbeitung vollständig
miteinander vermischt werden.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasserdampfdiffusionsfähig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich oder Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Abdichtung unter Fensterbänken
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit anderen Produkten oder Zusätzen
Feuchteschutz nicht mit Bauwerksabdichtung verwechseln:
Voraussetzung für Sockel- und Perimeterdämmungen ist eine bereits
vorhandene, zur Wasserbeanspruchung passende Bauwerksabdichtung.
Sockelflex Carbon Weiß ergänzt diesen Aufbau, ersetzt ihn aber nicht.
Auch oberhalb des Geländes bleibt ein geeigneter Deckputz erforderlich.
Was macht Sockelflex Carbon Weiß besonders?
Mehrere Funktionen
Ein Material kann zum Kleben, Armieren und als Feuchteschutz im
abgestimmten Sockelaufbau verwendet werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für stark beanspruchte Sockel
Das Produkt besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das vollständige Sockeldetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht bekannt ist
keine Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Einsatz als Kleber, Armierung und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Dämmplatten werden mit mindestens 40 % Klebekontakt verklebt.
Beim Armieren beträgt die Mindestschichtdicke 3 mm; das
Caparol Glasgewebe wird mit mindestens 10 cm Überlappung
ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material zweimal aufgetragen. Als
Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der Hersteller
beschreibt den Einsatz im Sockelbereich bis 30 cm unter und
5 cm über Gelände sowie unter Fensterbänken.
Wird Sockelflex Carbon Weiß oberhalb des Geländes auf einem Strukturputz
sichtbar weitergeführt, können Unterschiede in Farbton und
Oberflächenwirkung entstehen. Zur Angleichung kann eine geeignete
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Untergründe müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Niederschlagswasser muss konstruktiv vom Gebäude weggeleitet werden.
Bei stauendem oder länger drückendem Wasser können zusätzliche
Dränmaßnahmen erforderlich sein. Diese gehören zur Bauwerksplanung und
werden durch Sockelflex Carbon Weiß nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon Weiß verarbeitet
Die pastöse Komponente A vollständig vorlegen und die
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 2 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührwerk bei ungefähr 400 U/min homogen
und klumpenfrei mischen. Möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben oder Armieren grundsätzlich keine zusätzlichen Stoffe
beimischen. Zur Konsistenzregulierung sind höchstens 2 % sauberes
Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zulässig.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch ein beidseitiger Auftrag mit 12 × 12 mm Zahnung
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
zweimal mit Pinsel oder Bürste auftragen. Als Spachtellage
mindestens 2 mm Schichtdicke einhalten.
Typische Fehler vermeiden
Komponenten falsch dosiert
Die beiden Komponenten sind exakt aufeinander abgestimmt. Das
Mischungsverhältnis 2 : 1 darf nicht verändert und das Produkt
nicht mit fremden Mörteln verschnitten werden.
Abdichtung fehlt
Sockelflex Carbon Weiß ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm, beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Die angegebenen
Verbrauchsmengen dürfen nicht unterschritten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweimaliger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 12 kg flüssig, Weiß
Komponente B: 6 kg Pulver, Weiß
Mischungsverhältnis: 2 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr ein Jahr lagerstabil.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Eine zur Wasserbeanspruchung passende Bauwerksabdichtung
muss bereits vorhanden sein.
Kann das Material über Gelände sichtbar bleiben?
Es ersetzt dort nicht den Deckputz. Bei sichtbarer Weiterführung
können Farbunterschiede entstehen; zur Angleichung kann ein
zusätzlicher Fassadenanstrich erforderlich sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei etwa 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit ungefähr 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut
verdünnen oder aufmischen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Niederschlagswasser konstruktiv vom
Gebäude ableiten und Staunässe vermeiden. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
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Caparol Sockelfix Objekt 25 kg
Caparol Sockelfix Objekt ist ein mineralischer, hochvergüteter
Klebemörtel für Caparol Sockel- und Fassadendämmplatten. Seine besondere
Stärke liegt in der Verklebung auf geeigneten Bitumenuntergründen sowie
auf systemgerecht vorbereiteten Holz- und anderen kritischen Flächen.
Der kalk- und zementgebundene Werktrockenmörtel besitzt eine hohe
Klebekraft, gutes Standvermögen und eine geschmeidige Verarbeitung. Er
wird mit Wasser angerührt und kann händisch oder maschinell verarbeitet
werden.
Eigenschaften
Mineralischer Werktrockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Sehr hohe Klebekraft
Sehr gutes Standvermögen
Geschmeidig zu verarbeiten
Diffusionsoffen
Geeignet für
Caparol Sockeldämmplatten
Caparol Fassadendämmplatten
Geeignete Bitumenuntergründe
Systemgerecht vorbereitete Holzuntergründe
Geprüfte kritische Untergründe
Händische und maschinelle Verarbeitung
Nicht ungeprüft verwenden
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Holz ohne erforderliche Systemgrundierung
Nicht haftende oder erweichte Bitumenflächen
Plattenstöße mit Klebemörtel
Mischung mit anderen Mörteln oder Zusätzen
Holz und kritische Untergründe benötigen eine Systemprüfung:
Die bloße Eignungsangabe bedeutet nicht, dass jede Holz- oder
Bitumenfläche direkt beklebt werden darf. Untergrund, Vorbehandlung
und Klebeverfahren müssen zum Caparol System passen. Auf Holz ist
üblicherweise eine geeignete Grundierung und vollflächige Verklebung
erforderlich.
Was macht Caparol Sockelfix Objekt besonders?
Für anspruchsvolle Untergründe
Der hochvergütete Mörtel wurde besonders für die Verklebung von
Dämmplatten auf geeigneten Bitumenflächen sowie auf vorbereiteten
Holz- und kritischen Untergründen entwickelt.
Hohe Klebekraft
Die Vergütungs- und plastifizierenden Zusätze unterstützen eine
sichere Haftung und eine geschmeidige Verarbeitung des
angemischten Klebemörtels.
Gutes Standvermögen
Der Mörtel bleibt nach dem Auftrag stabil auf der
Dämmplattenrückseite und lässt sich für Rand-Wulst-Punkt- oder
vollflächige Verklebungen einsetzen.
Passt der Klebemörtel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Caparol Sockel- oder Fassadendämmplatten verklebt werden
ein geeigneter Bitumenuntergrund vorhanden ist
Holz systemgerecht vorbereitet werden kann
der Untergrund trocken und tragfähig ist
mindestens 40 % Klebekontakt erreicht werden können
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Zustand der Bitumenbeschichtung unbekannt sind
Holz ohne passende Grundierung vorliegt
Altbeschichtungen oder Putzreste vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen besitzt
Zweifel an der Haftung oder Tragfähigkeit bestehen
Untergrund und Klebeverfahren vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrichen, Putzresten und haftungsmindernden Stoffen sein. Schadhafte
oder abblätternde Beschichtungen weitestgehend entfernen. Hohlstellen
abschlagen und flächenbündig ausbessern.
Tragfähige mineralische Altanstriche zur Verbesserung der Haftung
aufrauen. Absandende oder mehlige mineralische Flächen bis zur festen
Substanz reinigen und nach Systemvorgabe grundieren. Bei beschichteten
oder zweifelhaften Untergründen vorab eine Haftzugprobe durchführen.
Rand-Wulst-Punkt-Methode
Den Klebemörtel so auf die Dämmplattenrückseite auftragen, dass
nach dem Andrücken mindestens 40 % Klebekontaktfläche
zwischen Platte und Wandbildner erreicht werden.
Vollflächige Verklebung
Bei vollflächigem Auftrag müssen mindestens
80 % Klebekontaktfläche erreicht werden. Auf
Holz und bestimmten kritischen Untergründen ist dieses Verfahren
innerhalb des abgestimmten Systems erforderlich.
So wird Caparol Sockelfix Objekt verarbeitet
Einen 25-kg-Sack mit ungefähr 5,5 Litern sauberem Wasser zu einer
gleichmäßigen, knotenfreien Masse anmischen.
Den Mörtel etwa fünf Minuten reifen lassen und anschließend nochmals
gründlich durchrühren.
Den Kleber entsprechend dem vorgesehenen System als
Rand-Wulst-Punkt-Auftrag oder vollflächig auf die
Dämmplattenrückseite aufbringen.
Die Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen
verkleben, gut andrücken und flucht- sowie lotrecht ausrichten.
Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Unebenheiten bis
ungefähr ± 1 cm können über die Dicke des Kleberbetts ausgeglichen
werden.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht geprüft
Nicht jede Bitumenbeschichtung oder Holzoberfläche ist ohne
Vorbehandlung geeignet. Haftung, Tragfähigkeit und
Systemgrundierung vor Arbeitsbeginn festlegen.
Zu geringe Klebekontaktfläche
Weniger als 40 % beziehungsweise 80 % bei vollflächiger
Verklebung entspricht nicht dem vorgesehenen Klebeverfahren.
Mörtel verändert
Sockelfix Objekt nicht mit anderen Mörteln, Bindemitteln oder
Zusätzen vermischen. Dadurch können die vorgesehenen
Produkteigenschaften verloren gehen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch beim Kleben: ca. 5,5 kg/m².
Ein 25-kg-Sack reicht rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Untergrund, Auftrag und Klebekontakt
können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit je nach
Auftragsdicke nach ungefähr 24 Stunden getrocknet.
Produkttyp: mineralischer Dämmplattenkleber
Bindemittel: Kalk und Zement
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 5,5 Liter je Sack
Haftzugfestigkeit: 0,5 N/mm²
Verarbeitung: händisch oder maschinell
Mindesttemperatur: +5 °C
Lagerfähigkeit: ca. 9 Monate
Nicht auf sonnenaufgeheizten Flächen und nicht bei Regen, hoher
Luftfeuchtigkeit, starkem Wind oder Nachtfrost verarbeiten. Werkzeuge
unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Kann direkt auf Holz geklebt werden?
Nicht pauschal. Der Holzuntergrund muss für das Caparol System
geeignet und entsprechend vorbereitet sein. Üblicherweise ist
eine passende Haftgrundierung und vollflächige Verklebung
erforderlich.
Ist jeder Bitumenuntergrund geeignet?
Nein. Die Bitumenschicht muss tragfähig, trocken und mit dem
vorgesehenen System verträglich sein. Im Zweifel ist eine
Haftprüfung notwendig.
Kann der Mörtel auch maschinell verarbeitet werden?
Ja. Neben der händischen Verarbeitung sind geeignete
Durchlaufmischer und die Caparol Maschinentechnik Opus I
vorgesehen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Dämmplatte, Untergrundvorbereitung, Grundierung, Klebeverfahren und
Sockelfix Objekt müssen als abgestimmtes Caparol System ausgeführt
werden. Bei beschichteten oder kritischen Untergründen vorab eine
Haftprüfung durchführen.
Zementhaltige Trockenmörtel können nach Wasserzugabe alkalisch
reagieren. Haut und Augen schützen, Staub nicht einatmen und die
aktuelle Kennzeichnung sowie das Sicherheitsdatenblatt der
gelieferten Charge beachten.
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