Caparol Haftmörtel FEIN 25 kg
Caparol Haftmörtel FEIN ist ein mineralischer Klebe- und
Armierungsmörtel für Caparol MF- und LS-Fassadendämmplatten in der
Minera-Line. Der kalk- und zementgebundene Trockenmörtel wird zum
Verkleben der Dämmplatten und zur Herstellung eines bewehrten
Unterputzes eingesetzt.
Der kunstharzvergütete Mörtel ist nichtbrennbar, hoch
wasserdampfdurchlässig und wasserabweisend. Er kann händisch oder
maschinell verarbeitet werden und ist innerhalb des Caparol Systems
nach EAD 040083-00-0404 geprüft.
Eigenschaften
Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunstharzvergütet
Nichtbrennbar, Euroklasse A1
Hoch wasserdampfdurchlässig
Wasserabweisend
Geeignet für
Caparol MF-Fassadendämmplatten
Caparol LS-Fassadendämmplatten
Caparol Minera-Line Dämmsysteme
Unverputztes mineralisches Mauerwerk
Mineralisch verputzte Wandflächen
Tragfähige mineralische Altbeschichtungen
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Absandende oder mehlige Untergründe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Systemfremde Dämmplatten
Verarbeitung ohne ausreichenden Witterungsschutz
Das Klebeverfahren richtet sich nach der Dämmplatte:
Bei Mineralfaserplatten ist vor dem Rand-Wulst-Punkt-Auftrag eine
dünne Pressspachtelung erforderlich. Caparol LS-Fassadendämmplatten
werden dagegen vollflächig verklebt. Die Verarbeitung darf deshalb
nicht für alle Dämmstofftypen gleich ausgeführt werden.
Was macht Caparol Haftmörtel FEIN besonders?
Kleber und Unterputz
Ein Material kann sowohl zur Verklebung geeigneter
Fassadendämmplatten als auch zur Herstellung der bewehrten
Armierungsschicht verwendet werden.
Für Mineralfasersysteme
Der Haftmörtel ist auf die Anforderungen von Caparol MF- und
LS-Dämmsystemen abgestimmt und innerhalb der Minera-Line
systemgeprüft.
Flexibel zu verarbeiten
Der Trockenmörtel kann mit einem Rührwerk, Durchlaufmischer oder
einer geeigneten Putzmaschine angemischt und händisch oder
maschinell aufgetragen werden.
Passt der Haftmörtel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol MF- oder LS-Dämmsystem ausgeführt wird
Dämmplatten verklebt und armiert werden sollen
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorhanden ist
eine mindestens 5 mm starke Armierung vorgesehen ist
händische oder maschinelle Verarbeitung gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
organische Altanstriche vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
eine andere Dämmplattenart verwendet wird
die erforderliche Verklebungsart nicht bekannt ist
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe vorliegen
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Bestandteilen,
Staub, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schadhafte Beschichtungen und Strukturputze weitgehend entfernen,
Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen vollständig entfernt werden. Tragfähige
mineralische Beschichtungen aufrauen. Absandende oder mehlige Flächen bis
zur festen Substanz reinigen und entsprechend der Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Mindestens fünf Minuten zu einer gleichmäßigen und klumpenfreien
Masse mischen.
Den Mörtel etwa zehn Minuten reifen lassen und anschließend nochmals
kurz durchrühren.
Dämmplatten richtig verkleben
Mineralfaserplatten
Vor dem eigentlichen Kleberauftrag zunächst eine dünne
Pressspachtelung unter Druck auf die Dämmplattenrückseite
aufziehen. Danach den Mörtel nach Systemvorgabe im
Rand-Wulst-Punkt-Verfahren oder vollflächig auftragen.
LS-Fassadendämmplatten
LS-Platten werden vollflächig verklebt. Den Kleber in der Regel
auf den Untergrund auftragen und mit einer 10-mm-Zahnkelle
durchkämmen. Die beschichtete Plattenseite zeigt zur Wand.
Die Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen,
gut andrücken und flucht- sowie lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in
die Plattenstöße bringen. Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im
Kleberbett ausgeglichen werden.
Armierungsschicht ausführen
Vorhandene Versätze zwischen den Dämmplatten zunächst mit einer
Ausgleichsschicht egalisieren.
Kantenschutz und erforderliche Diagonalarmierungen an
Fassadenöffnungen anbringen.
Haftmörtel FEIN ungefähr in der Breite einer Gewebebahn gleichmäßig
aufziehen.
Caparol Glasgewebe faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung in den
frischen Mörtel einbetten.
Nass in nass überspachteln, bis das Gewebe vollständig abgedeckt ist.
Die Armierung muss mindestens 5 mm dick sein; über dem Gewebe muss
ungefähr ein Drittel der Gesamtschichtdicke liegen.
Typische Fehler vermeiden
Pressspachtelung vergessen
Bei Mineralfaserdämmplatten muss vor dem Kleberauftrag eine
dünne Kontaktschicht unter Druck aufgezogen werden.
Falsche Gewebelage
Das Glasgewebe darf weder direkt auf dem Dämmstoff liegen noch
an der Oberfläche sichtbar bleiben. Lage und Überdeckung müssen
gleichmäßig eingehalten werden.
Witterung nicht beachtet
Regen, pralle Sonne, Nebel, Taupunktunterschreitung und starke
Feuchtigkeit können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 6,0 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 4,2 m² je
25-kg-Sack.
Armieren bei 5 mm Mindestschichtdicke:
ca. 7,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 3,3 m² je
Sack.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
System: Caparol Minera-Line
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS III
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A1
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens zwei bis drei Tage. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen sind während der Verarbeitung und
mindestens zwei Tage danach einzuhalten. Den Sack trocken und vor
Feuchtigkeit geschützt lagern; Lagerfähigkeit etwa neun Monate.
Häufige Fragen
Ist der Haftmörtel nur zum Kleben geeignet?
Nein. Er wird sowohl zur Verklebung geeigneter Dämmplatten als
auch für einen mindestens 5 mm starken armierten Unterputz
verwendet.
Werden LS-Platten im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren geklebt?
Nein. Caparol LS-Fassadendämmplatten werden vollflächig verklebt.
Der Kleber wird üblicherweise mit einer 10-mm-Zahnkelle auf den
Untergrund aufgetragen.
Wie dick muss die Armierung sein?
Die Mindestschichtdicke beträgt 5 mm. Das Glasgewebe wird mit
mindestens 10 cm Überlappung eingebettet und vollständig
überspachtelt.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmplatte, Klebeverfahren, Armierungsdicke,
Gewebelage und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Dämmsystem ausgeführt werden. Die Fassadenfläche während der
Verarbeitung und Trocknung vor Regen, starker Sonne und Wind
schützen.
Zementhaltige Trockenmörtel können nach Wasserzugabe alkalisch
reagieren. Haut, Augen und Atemwege schützen. Für die verbindliche
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
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Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M 25 kg
Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS- und Mineralwolle-Dämmplatten sowie
zur Herstellung eines bewehrten Unterputzes. Er eignet sich für
Caparol Fassadensysteme auf Basis von EPS-F und Mineralwolle.
Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist kunststoffvergütet, hoch
wasserdampfdurchlässig und händisch oder maschinell verarbeitbar.
Abhängig vom Fassadensystem wird die Armierung in 3 oder 5 mm
Mindestschichtdicke ausgeführt.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Sehr gut zu verarbeiten
Händisch und maschinell einsetzbar
Geeignet für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme
Caparol Mineralwolle-Dämmsysteme
Verklebung von Fassadendämmplatten
Armierte Unterputze mit 3 oder 5 mm
Bewehrte Fassadenrenovierungen
Tragfähige mineralische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Absandende oder mehlige Oberflächen
Systemfremde Dämmplatten
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Armierungsdicke und Gewebelage müssen zusammenpassen:
Bei 3 mm Mindestschichtdicke liegt das Glasgewebe mittig. Bei einer
5 mm starken Armierung muss das Gewebe mit ungefähr einem Drittel der
Gesamtschichtdicke überdeckt sein. Die Ausführung richtet sich nach
dem verwendeten Caparol Fassadensystem.
Was macht Caparol 186 M besonders?
Kleben und Armieren
Ein Material übernimmt sowohl die Verklebung geeigneter
Fassadendämmplatten als auch die Herstellung des bewehrten
Unterputzes.
Für EPS und Mineralwolle
Die Klebe- und Armierungsmasse ist innerhalb geprüfter Caparol
Systeme sowohl für EPS-F- als auch für Mineralwolle-Dämmstoffe
vorgesehen.
Auch für Renovierungen
Bei Fassadenrenovierungen kann der Mörtel zur Herstellung einer
vollflächig bewehrten Spachtelschicht mit Caparol Glasgewebe
verwendet werden.
Passt die Klebe- und Armierungsmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder Mineralwolle-Dämmplatten verarbeitet werden
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
Kleben und Armieren mit einem Mörtel erfolgen sollen
eine Armierung mit 3 oder 5 mm vorgesehen ist
eine bewehrte Renovierungsschicht benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
die Dämmplattenart nicht eindeutig bekannt ist
Schichtdicke oder Gewebelage nicht festgelegt sind
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe vorliegen
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrich- oder Putzresten sein. Schadhafte Beschichtungen und
Strukturputze weitgehend entfernen, Putzhohlstellen abschlagen und
flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Drei bis fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten verkleben und armieren
Dämmplatten verkleben
Je nach Untergrund und Dämmstoff im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren
oder vollflächig verkleben. Mineralwolleplatten zuvor im
Klebebereich mit einer dünnen Pressspachtelung versehen.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Armierung ausführen
Mörtel in Gewebebahnbreite aufziehen, Caparol Glasgewebe
faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung einbetten und
anschließend nass in nass vollständig überspachteln.
Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen, gut
andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in die
Plattenstöße bringen.
Bei Mineralwolle kann vor der eigentlichen Armierung eine ungefähr
2 mm starke, vollständig durchgetrocknete Ausgleichsspachtelung sinnvoll
sein. Sie stabilisiert die Dämmstoffoberfläche und schafft eine
gleichmäßigere Grundlage.
Typische Fehler vermeiden
Pressspachtelung vergessen
Bei Mineralwolle muss im Klebebereich zuerst eine dünne
Kontaktschicht unter Druck auf die Dämmplatte aufgezogen werden.
Falsche Gewebelage
Das Glasgewebe darf weder direkt auf der Dämmplatte liegen noch
an der Oberfläche sichtbar bleiben. Die Lage richtet sich nach
der vorgesehenen Gesamtschichtdicke.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die
Fassadenfläche ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 6,0 kg/m² · etwa 4,2 m² je Sack
Armieren bei 3 mm: ca. 4,5 kg/m² · etwa 5,6 m²
Armieren bei 5 mm: ca. 7,5 kg/m² · etwa 3,3 m²
Die Werte sind Richtwerte. Untergrund, Schichtdicke und
Verarbeitung können den tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
Geeignete Systeme: EPS-F und Mineralwolle
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens einen Tag je Millimeter Schichtdicke. Kühle oder feuchte
Bedingungen verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern; Lagerfähigkeit ungefähr neun Monate.
Häufige Fragen
Kann Caparol 186 M für EPS und Mineralwolle verwendet werden?
Ja. Der Mörtel ist innerhalb geprüfter Caparol Fassadensysteme für
EPS-F- und Mineralwolle-Dämmstoffe vorgesehen.
Wie dick muss die Armierung ausgeführt werden?
Je nach Fassadensystem beträgt die Mindestschichtdicke 3 oder 5 mm.
Die Lage des Glasgewebes muss auf die jeweilige Schichtdicke abgestimmt
werden.
Ist vor dem Kleben von Mineralwolle eine Pressspachtelung nötig?
Ja. Im Klebebereich wird zuerst eine dünne Kontaktschicht unter Druck auf
die Mineralwolleplatte aufgezogen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Klebeverfahren, Armierungsdicke, Gewebelage
und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Mineralische Trockenmörtel können nach dem Anmischen alkalisch
reagieren. Für Arbeitsschutz und Gefahrenkennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Charge maßgeblich.
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Caparol Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN 25 kg
Caparol Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS-F-, Mineralwolle- und
Hanffaserdämmplatten. Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist
kunststoffvergütet, wasserabweisend und hoch wasserdampfdurchlässig.
Innerhalb von Caparol EPS-F-Dämmsystemen wird das Produkt zusätzlich zur
Herstellung einer 3 mm starken Armierungsschicht eingesetzt. Die
Verarbeitung ist händisch oder maschinell möglich und muss auf
Dämmstoff, Untergrund und freigegebenen Systemaufbau abgestimmt werden.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Wasserabweisend
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
EPS-F-Fassadendämmplatten
Mineralwolle-Fassadendämmplatten
Caparol Hanffaser-Dämmplatten
Unverputztes mineralisches Mauerwerk
Mineralisch verputzte Untergründe
EPS-F-Armierung mit 3 mm Schichtdicke
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Unvorbereitete Holz- und Plattenwerkstoffe
Armierung von Mineralwolle oder Hanf ohne Systemfreigabe
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Kleben und Armieren klar unterscheiden:
Caparol 190 FEIN kann EPS-F-, Mineralwolle- und Hanffaserdämmplatten
verkleben. Als 3 mm starke Armierungsmasse ist das Produkt laut
Technischer Information für Caparol EPS-F-Dämmsysteme vorgesehen.
Bei anderen Dämmstoffsystemen muss die passende Armierungsmasse
separat bestimmt werden.
Was macht Caparol 190 FEIN besonders?
Vielseitiger Dämmplattenkleber
Ein mineralischer Klebemörtel für unterschiedliche
Fassadendämmstoffe innerhalb der dafür freigegebenen Caparol
Dämmsysteme.
Feine EPS-Armierung
In EPS-F-Systemen entsteht mit nur 3 mm Mindestschichtdicke eine
kompakte Armierungsschicht mit mittig eingebettetem Glasgewebe.
Für Hand und Maschine
Der Mörtel kann mit einem Rührwerk oder geeigneten
Durchlaufmischern vorbereitet und anschließend händisch oder
maschinell verarbeitet werden.
Passt die Klebe- und Spachtelmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS-F-, Mineralwolle- oder Hanfplatten verklebt werden
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorhanden ist
ein Caparol EPS-F-System mit 3-mm-Armierung ausgeführt wird
händische oder maschinelle Verarbeitung gewünscht ist
das vorgesehene Klebeverfahren bereits festgelegt wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Holz oder ein anderer kritischer Untergrund vorliegt
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen besitzt
Mineralwolle oder Hanf auch armiert werden sollen
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe sichtbar sind
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Bestandteilen,
Staub, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schadhafte Beschichtungen und Strukturputze weitgehend entfernen,
Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Mindestens fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten richtig verkleben
Mineralischer Untergrund
Abhängig von Dämmstoff und Untergrund im
Rand-Wulst-Punkt-Verfahren oder vollflächig verkleben.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Vorbereiteter Holzuntergrund
Geeignete Holzflächen werden innerhalb des freigegebenen
Systemaufbaus mit Caparol MultiPrimer vorbereitet. Nach dessen
Aushärtung erfolgt die Verklebung vollflächig.
Die Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen,
gut andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in
die Plattenstöße bringen.
Armierung im EPS-F-System
Plattenversätze vor Beginn abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen.
Kantenschutz sowie die erforderliche Diagonalarmierung an
Fassadenöffnungen anbringen.
Caparol 190 FEIN gleichmäßig in der Breite einer Gewebebahn
aufziehen.
Caparol Glasgewebe faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung in
den frischen Mörtel einbetten.
Nass in nass vollständig überspachteln. Bei 3 mm
Mindestschichtdicke muss das Glasgewebe mittig in der
Armierungsschicht liegen.
Typische Fehler vermeiden
Einsatzbereiche vermischt
Die Eignung zum Verkleben verschiedener Dämmstoffe bedeutet
nicht automatisch, dass diese auch mit Caparol 190 FEIN armiert
werden dürfen.
Falsche Gewebelage
Bei der 3-mm-Armierung darf das Glasgewebe weder direkt auf der
Dämmplatte liegen noch an der fertigen Oberfläche sichtbar
bleiben.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die Fläche
ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 5,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 4,5 m² je
25-kg-Sack.
Armieren bei 3 mm Mindestschichtdicke:
ca. 4,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 5,6 m² je
Sack.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Spachtelmörtel
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Zementgrau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A1
Lagerfähigkeit: ca. 9 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens zwei bis drei Tage. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern.
Häufige Fragen
Kann Caparol 190 FEIN Mineralwolle und Hanf verkleben?
Ja. Beide Dämmstoffarten werden ausdrücklich als geeignete
Klebeanwendung genannt. Das Klebeverfahren richtet sich nach dem
jeweiligen Caparol System.
Kann damit auch Mineralwolle armiert werden?
Die Technische Information nennt die Armierung ausdrücklich für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme. Für Mineralwolle ist die dafür vorgesehene
Armierungsmasse des jeweiligen Systems zu verwenden.
Ist eine Verklebung auf Holz möglich?
Ja, innerhalb eines dafür freigegebenen Systemaufbaus. Der Holzuntergrund
wird passend vorbereitet und anschließend vollflächig verklebt.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Grundierung, Klebeverfahren, Armierungsdicke,
Gewebelage und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Gefahr: Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere
Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Staub nicht einatmen,
Schutzhandschuhe sowie Augen- und Gesichtsschutz verwenden. Für die
vollständige Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett maßgeblich.
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Caparol Minera Carbon Extra 25 kg
Caparol Minera Carbon Extra ist ein weißer, carbonfaserverstärkter
Armierungsmörtel für Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme mit EPS-F,
Mineralwolle oder Hanffaserdämmplatten. Der mineralische
Werktrockenmörtel wird zur Herstellung eines bewehrten Unterputzes mit
3 oder 5 mm Mindestschichtdicke eingesetzt.
Zusätzlich eignet sich Minera Carbon Extra für armierte
Spachtelschichten bei der Sanierung rissiger mineralischer
Fassadenflächen. Der kalk- und weißzementgebundene Mörtel ist hoch
diffusionsoffen und kann händisch oder maschinell verarbeitet werden.
Eigenschaften
Weißer mineralischer Armierungsmörtel
Carbonfaserverstärkt
Kalk- und weißzementgebunden
Hoch diffusionsoffen
Sehr gut zu verarbeiten
Händisch und maschinell einsetzbar
Geeignet für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme
Caparol Mineralwolle-Dämmsysteme
Caparol Hanffaser-Dämmsysteme
Armierte Unterputze mit 3 oder 5 mm
Unverputztes mineralisches Mauerwerk
Rissige mineralische Fassadenflächen
Nicht dafür vorgesehen
Verklebung von Dämmplatten
Organische Altanstriche
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Putzschichten
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Verarbeitung ohne geeigneten Witterungsschutz
Minera Carbon Extra ist eine Armierungsmasse und kein Dämmplattenkleber:
Die aktuelle Technische Information beschreibt ausschließlich die
Herstellung armierter Unterputze und bewehrter Spachtelschichten.
Für die Verklebung der Dämmplatten muss der zum jeweiligen Caparol
Dämmsystem gehörende Klebemörtel verwendet werden.
Was macht Caparol Minera Carbon Extra besonders?
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfasern unterstützen die mechanische Belastbarkeit der
bewehrten Spachtel- und Armierungsschicht.
Für mehrere Dämmstoffsysteme
Der Armierungsmörtel ist innerhalb geprüfter Caparol Systeme für
EPS-F-, Mineralwolle- und Hanffaserdämmplatten vorgesehen.
Auch für Fassadensanierungen
Auf geeigneten rissigen mineralischen Untergründen kann eine
vollflächig bewehrte Spachtelschicht hergestellt werden.
Passt der Armierungsmörtel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol EPS-, Mineralwolle- oder Hanfsystem armiert wird
eine 3 oder 5 mm starke Armierung vorgesehen ist
ein weißer mineralischer Unterputz gewünscht ist
eine bewehrte Fassadensanierung ausgeführt wird
händische oder maschinelle Verarbeitung geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Dämmplatten zusätzlich verklebt werden müssen
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen besitzt
Rissursache und Tragfähigkeit nicht bekannt sind
Schichtdicke oder Gewebelage nicht festgelegt wurden
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrich- oder Putzresten sein. Schadhafte und abblätternde mineralische
Beschichtungen sowie Strukturputze weitgehend entfernen.
Putzhohlstellen abschlagen und mit einem geeigneten Mörtel flächenbündig
ausbessern. Absandende oder mehlige mineralische Flächen bis zur festen
Substanz reinigen und mit Caparol Primalon Tiefgrund LF grundieren.
Organische Anstriche müssen vollständig entfernt werden. Tragfähige
mineralische Altbeschichtungen vor der Spachtelung aufrauen, um die
Haftung zu verbessern.
Mörtel richtig anmischen
Ungefähr 7 Liter sauberes, kaltes Wasser in einem geeigneten
Mischgefäß vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt mit einem langsam laufenden Rührwerk
klumpenfrei anmischen.
Den Mörtel ungefähr zehn Minuten reifen lassen.
Anschließend nochmals gründlich durchrühren und die Konsistenz bei
Bedarf mit wenig Wasser nachstellen.
Bereits angesteiftes Material nicht erneut mit Wasser verdünnen oder
wieder verarbeitbar machen.
Armierungsschicht richtig ausführen
Versätze an Dämmplattenstößen abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen. Größere Unebenheiten zuvor ausgleichen.
Kantenschutzprofile und erforderliche Diagonalarmierungen an
Fassadenöffnungen anbringen.
Minera Carbon Extra in Gewebebahnbreite mit ungefähr zwei Dritteln
der vorgesehenen Gesamtschichtdicke aufziehen.
Caparol Glasgewebe faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung in
den frischen Mörtel eindrücken.
Nass in nass vollständig überspachteln, bis das Glasgewebe
vollflächig abgedeckt ist.
Armierung mit 3 mm
Bei 3 mm Mindestschichtdicke muss das Caparol Glasgewebe
mittig in der Armierungsschicht liegen.
Armierung mit 5 mm
Bei 5 mm Mindestschichtdicke muss das Gewebe mit ungefähr
einem Drittel der Gesamtschichtdicke überdeckt
sein.
Typische Fehler vermeiden
Als Klebemörtel verwendet
Die Technische Information beschreibt Minera Carbon Extra als
Armierungsmörtel. Die Dämmplattenverklebung benötigt einen
separat freigegebenen Caparol Kleber.
Gewebe falsch positioniert
Das Glasgewebe darf weder direkt am Dämmstoff liegen noch an der
Oberfläche sichtbar bleiben. Seine Lage richtet sich nach der
Gesamtschichtdicke.
Ausgleichsschicht noch feucht
Eine vorhandene Ausgleichsspachtelung muss vollständig
durchgetrocknet sein, bevor die eigentliche Armierungsschicht
aufgetragen wird.
Verbrauch, Reichweite und Trocknung
Armierung mit 3 mm
Richtverbrauch: ca. 4,5 kg/m².
Ein 25-kg-Sack reicht rechnerisch für ungefähr
5,6 m².
Armierung mit 5 mm
Richtverbrauch: ca. 7,5 kg/m².
Ein 25-kg-Sack reicht rechnerisch für ungefähr
3,3 m².
Die Verbrauchswerte sind Richtwerte. Untergrundebenheit, tatsächliche
Schichtdicke und Verarbeitung können den Bedarf verändern. Den exakten
Verbrauch über eine Probefläche ermitteln.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trockenzeit
mindestens zwei bis drei Tage. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Technische Daten
Produkttyp: mineralischer Armierungsmörtel
Bindemittel: Kalk und Weißzement
Farbton: Weiß
Gebindegröße: 25 kg
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Mörtelklasse: CS IV
Festmörtelrohdichte: ca. 1,40 g/cm³
Haftzugfestigkeit: mindestens 0,50 N/mm²
Wasseraufnahme: Klasse Wc 2
Wasserdampfdurchlässigkeit µ: ca. 50
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Wasserbedarf: ca. 7 Liter je Sack
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen während der Verarbeitung
mindestens +5 °C betragen. Die Fläche bei Sonne, Regen, Nebel, Wind,
Taupunktunterschreitung und drohendem Nachtfrost ausreichend schützen.
Geeignete Bedingungen mindestens zwei Tage nach dem Auftrag einhalten.
Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Kann Caparol Minera Carbon Extra zum Kleben verwendet werden?
Die aktuelle Technische Information beschreibt das Produkt ausschließlich
als Armierungsmörtel. Für die Dämmplattenverklebung ist der passende
Kleber des jeweiligen Caparol Systems erforderlich.
Für welche Dämmstoffe ist der Armierungsmörtel geeignet?
Für EPS-F-, Mineralwolle- und Hanffaserdämmplatten innerhalb der dafür
geprüften Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme.
Wie dick wird die Armierung ausgeführt?
Je nach System beträgt die Mindestschichtdicke 3 oder 5 mm. Die Lage des
Glasgewebes muss an die jeweilige Schichtdicke angepasst werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Dämmstoff, Untergrund, Ausgleichsschicht, Armierungsdicke,
Glasgewebelage und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes
Caparol Fassadensystem ausgeführt werden. Minera Carbon Extra nicht
mit anderen Produkten vermischen.
Mineralische Trockenmörtel können nach dem Anmischen alkalisch
reagieren. Für Arbeitsschutz und Gefahrenkennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Charge maßgeblich.
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Caparol MultiPrimer 22 kg
Caparol MultiPrimer ist eine gebrauchsfertige, dispersionsgebundene
Grundierung für Holz- und Plattenwerkstoffe. Sie schafft eine griffige
Haftfläche für die anschließende vollflächige Verklebung von
Fassadendämmplatten.
Nach dem vollständigen Aushärten kann die Verklebung mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Caparol Top-Fix-Kleber oder Caparol
Sockelfix Objekt erfolgen. Bei Blech und anderen kritischen Untergründen
muss die Eignung zuvor über eine Haftzugsfläche geprüft werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Haftgrundierung
Dispersionsgebunden
Bindemittel auf Styrolacrylatbasis
Griffige Körnung von 0,5 bis 1 mm
Auftrag mit Rolle oder Bürste
Farbton Grau
Geeignet für
Brettsperrholz und Kreuzlagenholz
OSB- und Spanplatten
Vollholzelemente
Zementgebundene Spanplatten
Geeignete Gipsplatten für außen
Geprüfte kritische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Blech ohne positive Abrissprobe
Feuchte oder verwitterte Holzoberflächen
Holz mit mehr als 15 % Feuchte
Lose oder nicht kraftschlüssig montierte Platten
Verschmutzte oder trennmittelhaltige Flächen
Punkt- oder Rand-Wulst-Verklebung
Nach MultiPrimer immer vollflächig verkleben:
Die Grundierung ist Teil eines abgestimmten Systemaufbaus. Nach
ausreichender Trocknung wird der freigegebene Caparol Kleber
vollflächig aufgetragen. Eine punktweise Verklebung oder eine
Rand-Wulst-Punkt-Verklebung ist für diesen Aufbau nicht vorgesehen.
Was macht Caparol MultiPrimer besonders?
Griffige Haftfläche
Die enthaltene Körnung erzeugt eine strukturierte Oberfläche,
an der der nachfolgende Caparol Klebemörtel sicher ansetzen kann.
Für Holzbausysteme
MultiPrimer ermöglicht innerhalb des freigegebenen Systems die
vollflächige Befestigung von Fassadendämmplatten auf geeigneten
Holz- und Plattenwerkstoffen.
Schutz vor früher Bewitterung
Auf neuwertigen Holzoberflächen kann die Grundierung frühzeitig
aufgetragen werden. Dadurch wird die Beeinträchtigung der späteren
Haftung durch UV-bedingte Holzschäden reduziert.
Passt der MultiPrimer zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf Holz oder Plattenwerkstoffen verklebt werden
der Wandbildner kraftschlüssig befestigt ist
der Holzfeuchtegehalt höchstens 15 % beträgt
eine vollflächige Verklebung vorgesehen ist
ein freigegebener Caparol Kleber verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Blech oder ein nicht normgerechter Untergrund vorliegt
die Holzoberfläche bereits stark bewittert ist
Verunreinigungen oder Trennmittel vorhanden sind
der Untergrund beschichtet oder unbekannt ist
keine Haftzugsfläche angelegt werden kann
Untergrund vorbereiten
Der Wandbildner muss kraftschlüssig montiert sein. Die Oberfläche muss
sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub, Fett, Trennmitteln und
anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Bei Holz darf der Feuchtegehalt zum Zeitpunkt des Grundierens höchstens
15 % betragen. MultiPrimer sollte aufgebracht werden, bevor oder
unmittelbar nachdem die Holzoberfläche der Witterung ausgesetzt wird.
Länger anhaltende UV-Belastung kann die Holzoberfläche schädigen und die
Haftung beeinträchtigen.
So wird Caparol MultiPrimer verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Die Grundierung vorzugsweise unverdünnt mit Rolle oder Bürste
gleichmäßig und vollflächig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 2 %
sauberes Wasser zugeben.
Die grundierte Fläche vor Regen, direkter Sonne, starkem Wind, Nebel,
Taupunktunterschreitung und Nachtfrost schützen.
Nach vollständiger Aushärtung die Dämmplatten mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Top-Fix-Kleber oder Sockelfix
Objekt vollflächig verkleben.
Kritische Untergründe prüfen
Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen ist vor der
Flächenausführung zwingend eine Abrissprobe anzulegen. Dazu wird der
Untergrund gereinigt, vollflächig grundiert und nach der Trocknung mit
dem vorgesehenen Caparol Kleber und Glasgewebe beschichtet.
Nach fünf Tagen wird das Gewebe abgerissen. Bleiben Kleber und
Grundierung fest am Untergrund haften, gilt die Probe als positiv.
Bei einem negativen Ergebnis darf der Aufbau nicht ausgeführt werden.
Typische Fehler vermeiden
Holz zu feucht
Bei mehr als 15 % Holzfeuchte darf MultiPrimer nicht aufgetragen
werden. Die Feuchtigkeit kann Haftung und Trocknung
beeinträchtigen.
Zu früh weitergearbeitet
Die Dämmplatten dürfen erst nach vollständiger Aushärtung der
Grundierung verklebt werden. Unter üblichen Bedingungen beträgt
die Wartezeit ungefähr 24 Stunden.
Haftprüfung ausgelassen
Die allgemeine Bezeichnung „kritische Untergründe“ ist keine
pauschale Freigabe. Ohne positive Haftzugsfläche darf der Aufbau
dort nicht ausgeführt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 0,28 bis 0,32 kg/m².
Ein 22-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
69 bis 79 m².
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Bedarf verändern. Den Verbrauch über eine
Probefläche kontrollieren.
Produkttyp: dispersionsgebundener Haftvermittler
Bindemittel: Styrolacrylat
Farbton: Grau
Gebindegröße: 22 kg
Korngröße: 0,5 bis 1 mm
Rohdichte: ca. 1.350 kg/m³
Verdünnung: bei Bedarf maximal 2 % Wasser
Überarbeitbar: nach ca. 24 Stunden
Mindesttemperatur: +5 °C
Caparol MultiPrimer kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist
das Gebinde ungefähr ein Jahr lagerstabil. Werkzeuge unmittelbar nach
Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Kann nach der Grundierung im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren geklebt werden?
Nein. Nach Caparol MultiPrimer erfolgt die Dämmplattenverklebung
vollflächig mit dem dafür vorgesehenen Caparol Kleber.
Ist Caparol MultiPrimer direkt für jedes Blech geeignet?
Nein. Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen muss zuerst
eine positive Abrissprobe durchgeführt werden.
Wie feucht darf der Holzuntergrund sein?
Der Holzfeuchtegehalt darf zum Zeitpunkt der Grundierung höchstens
15 % betragen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Wandbildner, MultiPrimer, Dämmplatte, Kleber und mechanische
Befestigung müssen als abgestimmtes Caparol Fassadensystem
ausgeführt werden. Bei allen kritischen Untergründen ist vorab eine
Haftzugsfläche anzulegen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind
das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Charge maßgeblich.
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Caparol Rollkleber 615 Spachteltype 25 kg
Caparol Rollkleber 615 Spachteltype ist ein pastöser, flexibler
Vielzweckkleber zur Verklebung von EPS-Fassadendämmplatten,
vorbeschichteten Mineralwolle-Dämmplatten und Hanfdämmplatten. Er eignet
sich besonders für ebene Holz-, Gipsfaser- und Plattenuntergründe
innerhalb abgestimmter Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme.
Auf geeigneten Holz- und Plattenwerkstoffen wird der Kleber vollflächig
mit einer 4 × 4 mm Zahnkelle verarbeitet. Für tragfähige organische
Altbeschichtungen in der Sanierung ist ein eigener Klebeaufbau mit
10 % Zementzugabe vorgesehen.
Eigenschaften
Pastöser Vielzweckkleber
Hohe Adhäsionskraft
Faserelastisch und leicht gefüllt
Wasserdampfdurchlässig
Alkalibeständig
Geschmeidig zu verarbeiten
Geeignet für
EPS-Fassadendämmplatten
Vorbeschichtete Mineralwolle-Dämmplatten
Caparol Hanfdämmplatten
Gipsfaserplatten
Geeignete Holz- und Plattenwerkstoffe
Tragfähige organische Altbeschichtungen
Nicht ungeprüft verwenden
Stark saugende Untergründe
Unebene oder nicht tragfähige Flächen
Feuchte Holz- und Plattenwerkstoffe
Glatte OSB-Flächen ohne Grundierung
Organische Altbeschichtungen ohne Zementzugabe
Holzuntergründe ohne zusätzliche Verdübelung
Auf Holz immer vollflächig kleben und zusätzlich dübeln:
Die Dämmplattenverklebung allein genügt auf Holzuntergründen nicht.
Die erforderlichen Dübel müssen noch in das nasse Kleberbett gesetzt
werden. Kleber, Grundierung, Dämmplatte und Befestigung müssen zum
freigegebenen Caparol Systemaufbau passen.
Was macht Caparol Rollkleber 615 besonders?
Für Holz- und Fertigbau
Der pastöse Kleber ist besonders auf ebene Holz-, Gipsfaser- und
Plattenuntergründe abgestimmt. Der maschinelle Flächenauftrag
eignet sich auch für waagrechte Arbeiten im Fertighausbereich.
Vollflächige Verklebung
Auf ebenen Plattenuntergründen wird der Kleber vollflächig
aufgetragen und mit einer 4 × 4 mm Zahnkelle gleichmäßig
durchgekämmt.
Auch für Sanierungen
Mit vorgeschriebener Zementzugabe kann Rollkleber 615 auch auf
tragfähigen organischen und schwach saugenden mineralischen
Altbeschichtungen eingesetzt werden.
Passt der Rollkleber zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein ebener Holz- oder Plattenuntergrund vorliegt
vollflächig mit Zahnkelle geklebt werden kann
EPS, vorbeschichtete Mineralwolle oder Hanf verwendet wird
der Untergrund trocken und schwach saugend ist
die vorgeschriebene Verdübelung ausgeführt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund stark saugt
OSB oder eine andere sehr glatte Platte vorliegt
eine organische Altbeschichtung vorhanden ist
Unebenheiten größer als etwa 1 cm bestehen
Dämmstoff oder Systemaufbau nicht eindeutig bekannt sind
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig, frei von
trennenden Stoffen und nur schwach saugend sein. Lose Beschichtungen,
Staub, Fett, Verschmutzungen und andere haftungsmindernde Rückstände
vollständig entfernen.
Auf glatten Plattenflächen, beispielsweise ungeschliffenem OSB, ist eine
Grundierung mit Caparol Putzgrund oder Caparol MultiPrimer erforderlich.
Stark saugende Untergründe sind für diesen Kleber nicht geeignet.
Tragfähige organische oder schwach saugende mineralische Altanstriche
müssen vor der Verklebung aufgeraut werden. Für diesen Aufbau wird der
Rollkleber mit Zement angemischt und nicht gebrauchsfertig verarbeitet.
Der passende Klebeaufbau
Ebene Holz- und Plattenuntergründe
Rollkleber 615 verarbeitungsfertig auf den grundierten
Untergrund oder vollflächig auf die Dämmplatte auftragen und mit
einer 4 × 4 mm Zahnkelle durchkämmen.
Organische Altbeschichtungen
Den Kleber mit 10 Gew.-% Zement CEM II 42,5 N
klumpenfrei mischen und im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen.
Nach dem Andrücken müssen mindestens 40 % Klebekontakt bestehen.
So wird Caparol Rollkleber 615 verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Den Kleber vor der Verarbeitung gleichmäßig aufrühren. Für den
Zahnkellen- oder maschinellen Auftrag ist er verarbeitungsfertig
eingestellt.
Nur so viel Kleberfläche vorlegen, wie innerhalb der offenen Zeit
unmittelbar mit Dämmplatten belegt werden kann.
Den Kleber gleichmäßig verteilen und mit einer 4 × 4 mm Zahnkelle
vollständig durchkämmen.
Die Dämmplatten mit leicht schiebender Bewegung fest andrücken, damit
eine satte und vollflächige Klebeverbindung entsteht.
Seitlich austretenden Kleber entfernen und keine Klebemasse in den
Plattenstößen belassen.
Die Dämmplatten im Verband verlegen. Auf Holz die Dübel unmittelbar
danach in das noch nasse Kleberbett setzen.
Die offene Zeit beträgt bei +20 °C ungefähr 15 Minuten. Wärme, Wind,
Sonneneinstrahlung und erhöhte Untergrundsaugfähigkeit verkürzen diese
Zeit und können bei zu spätem Einlegen der Dämmplatten zu
Haftungsproblemen führen.
Typische Fehler vermeiden
Zu große Fläche vorgelegt
Bildet der Kleber vor dem Einlegen der Dämmplatte bereits eine
Haut, kann keine sichere Klebeverbindung mehr entstehen.
Falscher Aufbau auf Altbeschichtung
Auf organischen Altanstrichen sind Aufrauen, Zementzugabe und
mindestens 40 % Klebekontakt erforderlich.
Verdübelung zu spät ausgeführt
Auf Holz müssen die Dübel noch in das nasse Kleberbett gesetzt
werden. Nach vollständiger Trocknung ist dieser Montageablauf
nicht mehr gegeben.
Verbrauch, Reichweite und Trocknung
Ebene Untergründe
Richtverbrauch: ca. 1,5 bis 3,0 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
8,3 bis 16,7 m².
Auftrag, Zahnung, Untergrundebenheit und tatsächliche
Kleberschicht beeinflussen den Verbrauch.
Organische Altbeschichtungen
Richtverbrauch mit Zementzugabe:
ca. 5 kg/m² im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können über die Höhe des
Kleberbetts ausgeglichen werden.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trockenzeit
abhängig von Auftragsdicke und Untergrundsaugfähigkeit ungefähr
24 Stunden. Der Kleber bindet rein physikalisch ab; kühle oder feuchte
Bedingungen verlängern die Trocknung deutlich.
Technische Daten
Produkttyp: pastöser Vielzweckkleber
Bindemittelbasis: Kunstharzdispersion
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Hellbeige
Konsistenz: pastös
Rohdichte: ca. 1.600 kg/m³
Zahnung: 4 × 4 mm
Offene Zeit: ca. 15 Minuten
Mindesttemperatur: +5 °C
Trocknung: ca. 24 Stunden
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerfähigkeit: ca. 12 Monate
Während Verarbeitung und Trocknung nicht auf sonnenaufgeheizten Flächen
sowie nicht bei Regen, hoher Luftfeuchtigkeit oder starkem Wind arbeiten.
Das Gerüst bei Bedarf mit Planen vor Regeneinwirkung schützen.
Häufige Fragen
Ist Caparol Rollkleber 615 direkt gebrauchsfertig?
Auf ebenen Holz- und Plattenuntergründen ja. Bei organischen
Altbeschichtungen müssen 10 Gew.-% Zement CEM II 42,5 N eingemischt
werden.
Ist der Kleber für stark saugende Untergründe geeignet?
Nein. Der Untergrund muss schwach saugend sein. Für stark saugende
Flächen ist ein anderer Klebeaufbau erforderlich.
Müssen Dämmplatten auf Holz zusätzlich gedübelt werden?
Ja. Die Verdübelung ist zwingend erforderlich und erfolgt noch im nassen
Kleberbett.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Dämmplatte, Klebeverfahren und Verdübelung
müssen als abgestimmtes Caparol Fassadensystem ausgeführt werden.
Auf organischen Altbeschichtungen nur den vorgeschriebenen Zementtyp
und das festgelegte Mischungsverhältnis verwenden. Für Arbeitsschutz
und Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
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Caparol Sockelfix Objekt 25 kg
Caparol Sockelfix Objekt ist ein mineralischer, hochvergüteter
Klebemörtel für Caparol Sockel- und Fassadendämmplatten. Seine besondere
Stärke liegt in der Verklebung auf geeigneten Bitumenuntergründen sowie
auf systemgerecht vorbereiteten Holz- und anderen kritischen Flächen.
Der kalk- und zementgebundene Werktrockenmörtel besitzt eine hohe
Klebekraft, gutes Standvermögen und eine geschmeidige Verarbeitung. Er
wird mit Wasser angerührt und kann händisch oder maschinell verarbeitet
werden.
Eigenschaften
Mineralischer Werktrockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Sehr hohe Klebekraft
Sehr gutes Standvermögen
Geschmeidig zu verarbeiten
Diffusionsoffen
Geeignet für
Caparol Sockeldämmplatten
Caparol Fassadendämmplatten
Geeignete Bitumenuntergründe
Systemgerecht vorbereitete Holzuntergründe
Geprüfte kritische Untergründe
Händische und maschinelle Verarbeitung
Nicht ungeprüft verwenden
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Holz ohne erforderliche Systemgrundierung
Nicht haftende oder erweichte Bitumenflächen
Plattenstöße mit Klebemörtel
Mischung mit anderen Mörteln oder Zusätzen
Holz und kritische Untergründe benötigen eine Systemprüfung:
Die bloße Eignungsangabe bedeutet nicht, dass jede Holz- oder
Bitumenfläche direkt beklebt werden darf. Untergrund, Vorbehandlung
und Klebeverfahren müssen zum Caparol System passen. Auf Holz ist
üblicherweise eine geeignete Grundierung und vollflächige Verklebung
erforderlich.
Was macht Caparol Sockelfix Objekt besonders?
Für anspruchsvolle Untergründe
Der hochvergütete Mörtel wurde besonders für die Verklebung von
Dämmplatten auf geeigneten Bitumenflächen sowie auf vorbereiteten
Holz- und kritischen Untergründen entwickelt.
Hohe Klebekraft
Die Vergütungs- und plastifizierenden Zusätze unterstützen eine
sichere Haftung und eine geschmeidige Verarbeitung des
angemischten Klebemörtels.
Gutes Standvermögen
Der Mörtel bleibt nach dem Auftrag stabil auf der
Dämmplattenrückseite und lässt sich für Rand-Wulst-Punkt- oder
vollflächige Verklebungen einsetzen.
Passt der Klebemörtel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Caparol Sockel- oder Fassadendämmplatten verklebt werden
ein geeigneter Bitumenuntergrund vorhanden ist
Holz systemgerecht vorbereitet werden kann
der Untergrund trocken und tragfähig ist
mindestens 40 % Klebekontakt erreicht werden können
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Zustand der Bitumenbeschichtung unbekannt sind
Holz ohne passende Grundierung vorliegt
Altbeschichtungen oder Putzreste vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen besitzt
Zweifel an der Haftung oder Tragfähigkeit bestehen
Untergrund und Klebeverfahren vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrichen, Putzresten und haftungsmindernden Stoffen sein. Schadhafte
oder abblätternde Beschichtungen weitestgehend entfernen. Hohlstellen
abschlagen und flächenbündig ausbessern.
Tragfähige mineralische Altanstriche zur Verbesserung der Haftung
aufrauen. Absandende oder mehlige mineralische Flächen bis zur festen
Substanz reinigen und nach Systemvorgabe grundieren. Bei beschichteten
oder zweifelhaften Untergründen vorab eine Haftzugprobe durchführen.
Rand-Wulst-Punkt-Methode
Den Klebemörtel so auf die Dämmplattenrückseite auftragen, dass
nach dem Andrücken mindestens 40 % Klebekontaktfläche
zwischen Platte und Wandbildner erreicht werden.
Vollflächige Verklebung
Bei vollflächigem Auftrag müssen mindestens
80 % Klebekontaktfläche erreicht werden. Auf
Holz und bestimmten kritischen Untergründen ist dieses Verfahren
innerhalb des abgestimmten Systems erforderlich.
So wird Caparol Sockelfix Objekt verarbeitet
Einen 25-kg-Sack mit ungefähr 5,5 Litern sauberem Wasser zu einer
gleichmäßigen, knotenfreien Masse anmischen.
Den Mörtel etwa fünf Minuten reifen lassen und anschließend nochmals
gründlich durchrühren.
Den Kleber entsprechend dem vorgesehenen System als
Rand-Wulst-Punkt-Auftrag oder vollflächig auf die
Dämmplattenrückseite aufbringen.
Die Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen
verkleben, gut andrücken und flucht- sowie lotrecht ausrichten.
Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Unebenheiten bis
ungefähr ± 1 cm können über die Dicke des Kleberbetts ausgeglichen
werden.
Typische Fehler vermeiden
Untergrund nicht geprüft
Nicht jede Bitumenbeschichtung oder Holzoberfläche ist ohne
Vorbehandlung geeignet. Haftung, Tragfähigkeit und
Systemgrundierung vor Arbeitsbeginn festlegen.
Zu geringe Klebekontaktfläche
Weniger als 40 % beziehungsweise 80 % bei vollflächiger
Verklebung entspricht nicht dem vorgesehenen Klebeverfahren.
Mörtel verändert
Sockelfix Objekt nicht mit anderen Mörteln, Bindemitteln oder
Zusätzen vermischen. Dadurch können die vorgesehenen
Produkteigenschaften verloren gehen.
Verbrauch, Trocknung und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch beim Kleben: ca. 5,5 kg/m².
Ein 25-kg-Sack reicht rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Untergrund, Auftrag und Klebekontakt
können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit je nach
Auftragsdicke nach ungefähr 24 Stunden getrocknet.
Produkttyp: mineralischer Dämmplattenkleber
Bindemittel: Kalk und Zement
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 5,5 Liter je Sack
Haftzugfestigkeit: 0,5 N/mm²
Verarbeitung: händisch oder maschinell
Mindesttemperatur: +5 °C
Lagerfähigkeit: ca. 9 Monate
Nicht auf sonnenaufgeheizten Flächen und nicht bei Regen, hoher
Luftfeuchtigkeit, starkem Wind oder Nachtfrost verarbeiten. Werkzeuge
unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Kann direkt auf Holz geklebt werden?
Nicht pauschal. Der Holzuntergrund muss für das Caparol System
geeignet und entsprechend vorbereitet sein. Üblicherweise ist
eine passende Haftgrundierung und vollflächige Verklebung
erforderlich.
Ist jeder Bitumenuntergrund geeignet?
Nein. Die Bitumenschicht muss tragfähig, trocken und mit dem
vorgesehenen System verträglich sein. Im Zweifel ist eine
Haftprüfung notwendig.
Kann der Mörtel auch maschinell verarbeitet werden?
Ja. Neben der händischen Verarbeitung sind geeignete
Durchlaufmischer und die Caparol Maschinentechnik Opus I
vorgesehen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Dämmplatte, Untergrundvorbereitung, Grundierung, Klebeverfahren und
Sockelfix Objekt müssen als abgestimmtes Caparol System ausgeführt
werden. Bei beschichteten oder kritischen Untergründen vorab eine
Haftprüfung durchführen.
Zementhaltige Trockenmörtel können nach Wasserzugabe alkalisch
reagieren. Haut und Augen schützen, Staub nicht einatmen und die
aktuelle Kennzeichnung sowie das Sicherheitsdatenblatt der
gelieferten Charge beachten.
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Caparol Sockelflex Carbon 18 kg
Caparol Sockelflex Carbon ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das pastös angemischte Material als Feuchteschutzanstrich
oder Spachtellage auf Armierungsschichten und Strukturputzen eingesetzt
werden. Das 18-kg-Kombigebinde enthält 9 kg Flüssigkomponente und 9 kg
Pulverkomponente.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Pastöse Verarbeitungskonsistenz
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich
Feuchteschutz als Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit fremden Produkten oder Zusätzen
Nicht mit Caparol Sockelflex Carbon Weiß verwechseln:
Die graue Standardausführung enthält 9 kg Flüssigkomponente und
9 kg Pulverkomponente und wird im Verhältnis 1 : 1 gemischt.
Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine andere Zusammensetzung und ein
anderes Mischungsverhältnis. Komponenten niemals untereinander
austauschen.
Was macht Sockelflex Carbon besonders?
Drei Anwendungen
Das Material kann innerhalb des abgestimmten Sockelsystems zum
Kleben, Armieren und als zusätzlicher Feuchteschutz verwendet
werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für beanspruchte Sockel
Die Beschichtung besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das Sockel- und Abdichtungsdetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht eindeutig bekannt ist
keine geeignete Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Kleben, Armieren und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Beim Verkleben müssen nach dem Andrücken mindestens 40 %
Klebekontaktfläche erreicht werden. Die Armierung wird mindestens
3 mm dick ausgeführt; das Caparol Glasgewebe wird mit mindestens
10 cm Überlappung ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material mindestens zweilagig aufgetragen.
Als Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der
Feuchteschutz kann im Sockelbereich bis 30 cm unter und 5 cm
über Gelände geführt werden.
Sockelflex Carbon ersetzt oberhalb des Geländes nicht den vorgesehenen
Deckputz. Wird das Material sichtbar über einen Strukturputz geführt,
können Unterschiede im Farbton und Oberflächenbild entstehen. Zur
Angleichung kann ein zusätzlicher Anstrich mit einer geeigneten
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Flächen müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Voraussetzung für die Sockel- und Perimeterdämmung ist eine bauseits
vorhandene, auf die tatsächliche Wasserbeanspruchung abgestimmte
Bauwerksabdichtung. Erforderliche Drän- und Wasserableitungsmaßnahmen
werden durch Sockelflex Carbon nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon verarbeitet
Die flüssige Komponente A vollständig vorlegen und die graue
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 1 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührgerät homogen und klumpenfrei
mischen. Beim Rühren möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben, Armieren oder Spachteln bei Bedarf höchstens 2 %
sauberes Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zugeben.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch der Auftrag mit einer 12 × 12 mm Zahnspachtel
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
mindestens zweilagig mit Pinsel oder Bürste auftragen. Die erste
Lage vor dem zweiten Auftrag antrocknen lassen.
Typische Fehler vermeiden
Mischungsverhältnis verändert
Beide Komponenten gehören im Verhältnis 1 : 1 zusammen. Keine
Teilmengen nach Augenmaß mischen und keine Komponenten der weißen
Ausführung verwenden.
Bauwerksabdichtung fehlt
Sockelflex Carbon ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm und beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Auch die vorgegebenen
Verbrauchsmengen müssen eingehalten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweilagiger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 9 kg Flüssigkeit, Weiß
Komponente B: 9 kg Pulver, Grau
Mischungsverhältnis: 1 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Lagerfähigkeit: ca. 18 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Kühle und feuchte Bedingungen verlängern
die Trocknungszeit.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern. Werkzeuge
unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur weißen Ausführung?
Die Standardausführung wird 1 : 1 aus 9 kg Flüssig- und 9 kg
Pulverkomponente gemischt. Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine
andere Zusammensetzung, ein Mischungsverhältnis von 2 : 1 und
ergibt eine weiße Oberfläche.
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Die zur vorhandenen Wasserbeanspruchung passende
Bauwerksabdichtung muss bereits vorhanden sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei ungefähr 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit etwa 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut mit
Wasser verdünnen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Staunässe vermeiden und
Niederschlagswasser konstruktiv vom Gebäude ableiten. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
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Caparol Sockelflex Carbon Weiß 18 kg
Caparol Sockelflex Carbon Weiß ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das weiße Material als Feuchteschutzanstrich oder
Spachtellage im Sockelbereich sowie als Feuchteabdichtung unter
Fensterbänken eingesetzt werden. Das Kombigebinde enthält eine flüssige
und eine pulverförmige Komponente, die vor der Verarbeitung vollständig
miteinander vermischt werden.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasserdampfdiffusionsfähig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich oder Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Abdichtung unter Fensterbänken
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit anderen Produkten oder Zusätzen
Feuchteschutz nicht mit Bauwerksabdichtung verwechseln:
Voraussetzung für Sockel- und Perimeterdämmungen ist eine bereits
vorhandene, zur Wasserbeanspruchung passende Bauwerksabdichtung.
Sockelflex Carbon Weiß ergänzt diesen Aufbau, ersetzt ihn aber nicht.
Auch oberhalb des Geländes bleibt ein geeigneter Deckputz erforderlich.
Was macht Sockelflex Carbon Weiß besonders?
Mehrere Funktionen
Ein Material kann zum Kleben, Armieren und als Feuchteschutz im
abgestimmten Sockelaufbau verwendet werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für stark beanspruchte Sockel
Das Produkt besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das vollständige Sockeldetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht bekannt ist
keine Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Einsatz als Kleber, Armierung und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Dämmplatten werden mit mindestens 40 % Klebekontakt verklebt.
Beim Armieren beträgt die Mindestschichtdicke 3 mm; das
Caparol Glasgewebe wird mit mindestens 10 cm Überlappung
ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material zweimal aufgetragen. Als
Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der Hersteller
beschreibt den Einsatz im Sockelbereich bis 30 cm unter und
5 cm über Gelände sowie unter Fensterbänken.
Wird Sockelflex Carbon Weiß oberhalb des Geländes auf einem Strukturputz
sichtbar weitergeführt, können Unterschiede in Farbton und
Oberflächenwirkung entstehen. Zur Angleichung kann eine geeignete
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Untergründe müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Niederschlagswasser muss konstruktiv vom Gebäude weggeleitet werden.
Bei stauendem oder länger drückendem Wasser können zusätzliche
Dränmaßnahmen erforderlich sein. Diese gehören zur Bauwerksplanung und
werden durch Sockelflex Carbon Weiß nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon Weiß verarbeitet
Die pastöse Komponente A vollständig vorlegen und die
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 2 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührwerk bei ungefähr 400 U/min homogen
und klumpenfrei mischen. Möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben oder Armieren grundsätzlich keine zusätzlichen Stoffe
beimischen. Zur Konsistenzregulierung sind höchstens 2 % sauberes
Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zulässig.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch ein beidseitiger Auftrag mit 12 × 12 mm Zahnung
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
zweimal mit Pinsel oder Bürste auftragen. Als Spachtellage
mindestens 2 mm Schichtdicke einhalten.
Typische Fehler vermeiden
Komponenten falsch dosiert
Die beiden Komponenten sind exakt aufeinander abgestimmt. Das
Mischungsverhältnis 2 : 1 darf nicht verändert und das Produkt
nicht mit fremden Mörteln verschnitten werden.
Abdichtung fehlt
Sockelflex Carbon Weiß ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm, beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Die angegebenen
Verbrauchsmengen dürfen nicht unterschritten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweimaliger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 12 kg flüssig, Weiß
Komponente B: 6 kg Pulver, Weiß
Mischungsverhältnis: 2 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr ein Jahr lagerstabil.
Werkzeuge unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Eine zur Wasserbeanspruchung passende Bauwerksabdichtung
muss bereits vorhanden sein.
Kann das Material über Gelände sichtbar bleiben?
Es ersetzt dort nicht den Deckputz. Bei sichtbarer Weiterführung
können Farbunterschiede entstehen; zur Angleichung kann ein
zusätzlicher Fassadenanstrich erforderlich sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei etwa 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit ungefähr 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut
verdünnen oder aufmischen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Niederschlagswasser konstruktiv vom
Gebäude ableiten und Staunässe vermeiden. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
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MIXFIX A.K.M Armierungs-u. Klebemörtel 25kg
Der MIXFIX A.K.M Armierungs- und Klebemörtel ist ein mineralischer Pulverkleber und Unterputzmörtel, der in allen Mixfix Wärmedämmverbundsystemen eingesetzt werden kann. Durch seine geprüfte Qualität nach ETAG 004 und seine hohe Verarbeitungssicherheit ist er ein zuverlässiger Systembestandteil. Die einfache Verarbeitung und die hohe Haftfähigkeit des Mörtels ermöglichen eine schnelle und sichere Verklebung von EPS-F, Mineralwolle- und Hanffaserdämmplatten. Der MIXFIX A.K.M Armierungs- und Klebemörtel ist somit eine ideale Wahl für eine zuverlässige und effektive Wärmedämmung.
Verbrauch Kleben: ca. 5,0 kg/m² Verbrauch Armieren MSD* 3 mm: ca. 4,5 kg/m² Verbrauch Armieren MSD* 5 mm: ca. 7,5 kg/m²
Produktbeschreibung
Witterungsbeständig, wasserabweisend
Händisch u. maschinell verarbeitbar
Hoch wasserdampfdurchlässig
Mineralische Bindemittel
Produktanwendung
Zum Verkleben von EPS-F, Mineralwolle- und Sockelplatten auf mineralischen Untergründen
Armierung von Fassadendämmplatten
Zur Verbesserung der Wärmedämmung und Energieeffizienz von Gebäuden
Geprüft nach ETAG 004 für eine hohe Qualität und Sicherheit
Verarbeitung
Verarbeite das Produkt mit Wasser nach Herstellerangaben
Trage es auf den Untergrund auf, auf dem die Dämmplatten befestigt werden sollen
Trage eine umlaufende Klebewulst auf die vorbereitete und eventuell zugeschnittene Dämmplatte auf setzte einige Mörtelbatzen gleichmäßig in die Mitte
Bringe die Dämmplatten an und drücke sie an
Verwende die Masse auch als Armierungsschicht für MIXFIX Dämmsysteme
Achte auf die Verarbeitungszeit und beachte die Trocknungszeit
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H315 Verursacht Hautreizungen. H318 Verursacht schwere Augenschäden. H335 Kann die Atemwege reizen. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
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MIXFIX Unihaft 25kg
MIXFIX Unihaft ist ein zuverlässiger mineralischer Pulverkleber, der speziell für die Verklebung von Dämmplatten auf schwierigen Untergründen wie Holz oder Bitumen entwickelt wurde. Dieser Kleber bietet eine hervorragende Haftung und ist geeignet für die Verklebung von EPS-F, XPS, Sockelplatten und Mineralwolleplatten. MIXFIX Unihaft ist einfach in der Anwendung und kann schnell und mühelos aufgetragen werden. Darüber hinaus ist er besonders widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen und bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit.
Verbrauch Kleben: ca. 2,0 – 2,5 kg/m² (vollflächig) auf glatten Untergründen
Produktbeschreibung
Mineralischer Pulverkleber zur Verklebung von Wärmedämmplatten EPS speziell auf Holzuntergründen
Ebenso für die Verklebungauf bituminösen Untergründen
Für händische Verarbeitung
Hohe Klebekraft
Produktanwendung
Zur schnellen und sicheren Verklebung von Dämmstoffen auf verschiedenen Untergründen
Mineralischer Kleber für hohe Widerstandsfähigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit
Geeignet für schwierige Untergründe wie Holz oder Bitumen
Zur Verbesserung der Wärmedämmung und Energieeffizienz von Gebäuden
Verarbeitung
Verarbeite das Produkt mit Wasser nach Herstellerangaben
Trage es auf den Untergrund auf, auf dem die Dämmplatten befestigt werden sollen
Trage eine umlaufende Klebewulst auf die vorbereitete und eventuell zugeschnittene Dämmplatte auf setzte einige Mörtelbatzen gleichmäßig in die Mitte
Bringe die Dämmplatten an und drücke sie an
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H318 Verursacht schwere Augenschäden. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
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REMMERS BIT 2K - 2K Basic Bitumenkleber 30l
Remmers BIT 2K ist eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung mit Polystyrol, die sich ideal für die Abdichtung von Fundamenten, Kellerwänden, Sockeln und erdberührten Bauteilen eignet. Die lösemittelfreie 2-Komponenten-Beschichtung zeichnet sich durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser, Feuchtigkeit und Bodenchemikalien aus. Die Verarbeitung erfolgt durch Auftragen mit einem Spachtel und ist auf verschiedenen Untergründen wie Beton oder Mauerwerk möglich. Remmers BIT 2K schafft eine sichere Barriere gegen Feuchtigkeit und Schäden durch Wasser.
Flexible 2-Komponenten-Bitumendickbeschichtung, lösemittelfrei, kunststoffvergütet. Zum Kleben von Sockel- und XPS Platten auf bituminösen Untergründen sowie zur vertikalen Feuchtigkeitsabdichtung
Verbrauch: ca. 2,5 l/m² als Perimeterdämmkleber (Bitumenkleber Sockelbereich)
Verbrauch: ca. 4,0 l/m² Abdichtung gegen Bodenfeuchte an Bodenplatten und Wänden ≥ 3 mm Trockenschichtdicke
Verbrauch: ca. 5,0 l/m² Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser auf Deckenflächen und in Nassräumen ≥ 4 mm Trockenschichtdicke
Produktbeschreibung
Hochflexibel, dehnfähig und rissüberbrückend
Geprüft radondicht
Druckwasserdicht
Lösemittelfrei
Produktanwendung
Erdberührte Abdichtung im Neu- und Altbau
Nachträgliche Bauwerksabdichtung gem. WTA-Merkblatt 4-6
Verklebung von Perimeterdämmplatten (XPS, EPS-S)
Zwischenabdichtung unter schwimmenden Estrichen
Verarbeitung
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und staubfrei sein
Saugende Untergründe mit Kieso MB grundieren
Pulverkomponente vor Zugabe zur Bitumenemulsion auflockern. Aufgelockerte Pulverkomponente auf die Bitumenemulsion geben.
Beachte die Mischanleitung
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
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