Aktion 10 x 55 m² Caparol Capatect Gittergewebe 645 Glasgewebe 55 m²
Caparol Gewebe 645 ist ein alkalibeständiges Textilglasgitter zur
Herstellung bewehrter Unterputze in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird
vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und
unterstützt eine gleichmäßige Verteilung von Spannungen innerhalb der
Armierungsschicht.
Das schiebefeste und hoch zugfeste Glasfasergewebe eignet sich außerdem
für systemgerechte Armierungsschichten bei Fassadenrenovierungen auf
rissigen Untergründen. Die Rolle ist 1,10 m breit, 50 m lang und enthält
insgesamt 55 m² orangefarbenes Armierungsgewebe.
Systemgeprüftes Armierungsgewebe
Alkalibeständiges Textilglasgitter
Schiebefest und hoch zugfest
Weichmacherfrei
Maschenweite zwischen 3 und 5 mm
Geprüft nach EAD 040016-00-0404
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Armierte Unterputzschichten
Fassadenrenovierungen
Armierung auf rissigen Untergründen
Manuelle und maschinelle Verarbeitung
Waagrechte und senkrechte Gewebeverlegung
Nicht dafür vorgesehen
Lose Verlegung ohne Armierungsmasse
Direktes Befestigen auf Dämmplatten
Überbrückung von Gebäudedehnfugen
Sanierung aktiver konstruktiver Risse
Ersatz einer fachgerechten Untergrundsanierung
Beliebige Verwendung außerhalb geprüfter Systeme
Armierungsgewebe verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Gewebe verteilt Spannungen innerhalb einer fachgerecht
ausgeführten Armierungsschicht. Bewegende Gebäudefugen, aktive
konstruktive Risse, ungeeignete Untergründe oder fehlerhaft montierte
Dämmplatten können dadurch nicht dauerhaft saniert werden.
Was macht Caparol Gewebe 645 besonders?
Alkalibeständig
Das Glasfasergewebe ist für die Einbettung in alkalische,
mineralische Armierungsmassen ausgelegt. Dadurch bleiben seine
vorgesehenen mechanischen Eigenschaften innerhalb des
Systemaufbaus erhalten.
Schiebefeste Maschen
Die Maschen bleiben beim Zuschneiden, Einlegen und Glätten
formstabil. Dadurch lässt sich das Gewebe gleichmäßig und ohne
größere Verformungen in die Armierungsmasse einarbeiten.
Hohe Zugfestigkeit
Das Gewebe unterstützt die Armierungsschicht bei der Aufnahme
und Verteilung auftretender Spannungen. Die Gesamtleistung hängt
jedoch vom vollständigen Systemaufbau ab.
Passt das Glasgewebe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine bewehrte WDVS-Unterputzschicht hergestellt wird
eine passende Caparol Armierungsmasse verwendet wird
die Bahnen mindestens 10 cm überlappt werden können
das Gewebe vollständig eingebettet werden kann
eine systemgerechte Fassadenrenovierung ausgeführt wird
55 m² Rolleninhalt sinnvoll verarbeitet werden können
Zuerst genauer prüfen, wenn …
aktive oder konstruktive Risse vorliegen
Gebäudedehnfugen überquert werden
erhöhte Stoß- oder Schlagbelastungen bestehen
das verwendete Fassadensystem nicht bekannt ist
die vorhandene Armierungsmasse systemfremd ist
der Untergrund feucht oder nicht tragfähig ist
Das Gewebe ist nur ein Bestandteil des Systems:
Dämmstoff, Befestigung, Armierungsmasse, Gewebelage, Schichtdicke,
Grundierung und Oberputz müssen aufeinander abgestimmt sein.
Systemfremde Kombinationen können die geprüften Eigenschaften des
Wärmedämm-Verbundsystems verändern.
Rolle, Abmessungen und Flächenleistung
Rollenbreite
Die Gewebebahn ist 110 cm breit. Die zusätzliche Breite
erleichtert die vorgeschriebene Überlappung benachbarter Bahnen.
Rollenlänge
Eine Rolle enthält 50 laufende Meter Glasgewebe. Bei 1,10 m
Breite ergibt das insgesamt 55 m² Materialfläche.
Fertige Armierungsfläche
Bei einem Verbrauch von 1,1 m² Gewebe je m² Fassadenfläche
reicht eine Rolle rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zuschnitte, Fenster- und Türöffnungen, Gebäudeecken, Detailarmierungen
und zusätzlicher Verschnitt können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Die Fassadenfläche deshalb vollständig einschließlich aller Anschlüsse
und Überlappungen planen.
Untergrund und Armierung vorbereiten
1. Fläche kontrollieren
Dämmplatten beziehungsweise Renovierungsuntergrund müssen fest,
trocken, eben und für den vorgesehenen Systemaufbau geeignet
sein. Offene Fugen, Versätze und lose Bereiche vorher
fachgerecht beseitigen.
2. Detailprofile montieren
Kantenschutz-, Anschluss-, Tropfkanten- und andere
systemzugehörige Profile vor der Flächenarmierung fachgerecht
einbauen und deren Gewebefahnen vollständig einbetten.
3. Bahnen zuschneiden
Die benötigten Gewebebahnen vor Beginn passend zuschneiden.
Dabei mindestens 10 cm Überlappung an allen Bahn- und
Profilanschlüssen einplanen.
So wird das Glasgewebe eingebettet
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse vollflächig in
Gewebebahnbreite auftragen. Zunächst ungefähr zwei Drittel der
vorgeschriebenen Mindestschichtdicke vorlegen.
2. Gewebe einlegen
Das zugeschnittene Glasgewebe unmittelbar in die noch frische
Armierungsmasse einlegen. Die Bahn spannungsfrei, gerade und
ohne Falten ausrichten.
3. Gleichmäßig einarbeiten
Das Gewebe mit einer geeigneten Glättkelle vollständig in die
Masse eindrücken. Falten, Blasen, Hohlstellen und hochstehende
Gewebekanten vermeiden.
4. Bahnen überlappen
Benachbarte Bahnen an allen Stößen mindestens 10 cm
überlappend anordnen. Die Überlappung muss vollständig in
Armierungsmasse eingebettet sein.
5. Nass in nass überspachteln
Unmittelbar anschließend weitere Armierungsmasse nass in nass
auftragen und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
herstellen.
6. Oberfläche glätten
Die Armierungsschicht gleichmäßig abziehen. Das Gewebe muss
vollständig von Armierungsmasse überdeckt sein und darf nicht
frei an der Oberfläche liegen.
Gewebe niemals auf die trockene Fläche legen und nur überspachteln:
Das Glasgewebe muss in eine vollflächig vorgelegte, frische
Armierungsmasse eingebettet werden. Eine lediglich oberflächliche
Überdeckung erzeugt keine fachgerechte Armierungsschicht.
Die richtige Gewebelage
Nach dem Einlegen wird nass in nass so viel Armierungsmasse aufgetragen,
dass das Gewebe – abhängig vom eingesetzten System – mit ungefähr der
Hälfte beziehungsweise einem Drittel der gesamten Schichtdicke
überdeckt ist.
Die genaue Lage des Gewebes und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
richten sich nach der verwendeten Armierungsmasse und dem jeweiligen
Wärmedämm-Verbundsystem. Die Gewebelage darf deshalb nicht pauschal nur
nach Augenmaß festgelegt werden.
Das Gewebe darf nicht sichtbar bleiben:
Sichtbare Maschen, trockene Gewebestellen oder unmittelbar an der
Oberfläche liegendes Glasgewebe zeigen eine unzureichende
Einbettung. Vor dem Erhärten ausreichend Armierungsmasse
nacharbeiten.
Senkrechte oder waagrechte Verlegung
Senkrechte Bahnen
Das Gewebe kann klassisch in senkrechten Bahnen verarbeitet
werden. Die Bahnen von oben nach unten ausrichten und an den
seitlichen Stößen mindestens 10 cm überlappen.
Waagrechte Bahnen
Eine waagrechte Verlegung entlang der Gerüstlagen ist ebenfalls
möglich und kann insbesondere bei maschinell aufgetragener
Armierungsmasse sinnvoll sein.
Auch bei waagrechter Verarbeitung müssen sämtliche Bahnanschlüsse
mindestens 10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Anschlüsse an Profile und Detailgewebe
Kantenschutzprofile
Das Flächengewebe auf beiden Seiten mindestens 10 cm über die
bereits eingebetteten Gewebeschenkel des Kantenschutzes führen.
Anschlussprofile
An Fenster-, Tür- und anderen Anschlussprofilen die
vorgeschriebene Gewebeüberlappung des jeweiligen Profils
vollständig einhalten.
Detailarmierungen
Zusätzliche Diagonal-, Eck- oder Sonderarmierungen entsprechend
der Verarbeitungsrichtlinie des eingesetzten Fassadensystems
ausführen.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu geringe Überlappung
Überlappen sich die Bahnen weniger als 10 cm, entsteht ein
geschwächter Übergang innerhalb der Armierungsschicht.
Falten und Blasen
Falten, Luftblasen oder hochstehende Bahnkanten verhindern eine
gleichmäßige Gewebelage und können sich später in der
Fassadenoberfläche abzeichnen.
Gewebe liegt auf der Oberfläche
Eine zu dünne Überdeckung schützt das Gewebe nicht ausreichend
und entspricht nicht der vorgeschriebenen Lage innerhalb der
Armierungsschicht.
Trockene Einbettung
Wird das Gewebe auf bereits angezogene Armierungsmasse gelegt,
verbindet es sich nicht mehr ausreichend mit der vollständigen
Schicht.
Falsche Schichtdicke
Zu dünne oder ungleichmäßige Armierungsschichten verändern die
vorgesehene Gewebelage und können die Systemleistung
beeinträchtigen.
Gewebe auf Spannung
Das Gewebe nicht straff ziehen oder verformen. Es wird
spannungsfrei in die frische Armierungsmasse eingelegt und
flächig geglättet.
Verbrauch und Reichweite
Rolleninhalt
55 m² Glasgewebe je Rolle.
Abmessung: 1,10 × 50 m.
Richtverbrauch
Ca. 1,1 m² Gewebe je m² Armierungsfläche.
Darin ist die reguläre Bahnüberlappung berücksichtigt.
Rechnerische Reichweite
Eine Rolle reicht rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zusätzliche Detailarmierungen und Verschnitt nicht enthalten.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur hinsichtlich der
verwendeten Armierungsmasse nicht unter 5 °C absinken.
Armierungsmasse ist maßgeblich
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der tatsächlich eingesetzten
Armierungsmasse. Diese können über die reine Mindestangabe des
Glasgewebes hinausgehen.
Lagerung und Transport
Die Rolle eben und spannungsfrei lagern. Vor direkter und anhaltender
Sonneneinstrahlung, Aufheizung sowie mechanischen Belastungen schützen.
Die Rolle nicht knicken, quetschen oder unter schweren Gegenständen
lagern. Beschädigte, stark verformte oder ausgefranste Gewebebahnen
können sich nicht mehr gleichmäßig in die Armierungsmasse einarbeiten
lassen.
Rollen vor direkter Sonne schützen:
Anhaltende Sonneneinstrahlung kann die Rolle stark aufheizen und
verformen. Das Gewebe bis zur Verarbeitung trocken, eben und
mechanisch geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wie groß ist eine Rolle?
Die Rolle ist 1,10 m breit und 50 m lang. Der gesamte
Materialinhalt beträgt 55 m².
Wie viel Fläche kann armiert werden?
Bei 1,1 m² Verbrauch je m² reicht eine Rolle rechnerisch für
ungefähr 50 m² fertige Armierungsfläche.
Wie breit muss die Überlappung sein?
Benachbarte Gewebebahnen müssen an sämtlichen Stößen mindestens
10 cm überlappen.
Kann das Gewebe waagrecht verlegt werden?
Ja. Eine Verlegung entlang der Gerüstlagen ist insbesondere bei
maschineller Verarbeitung möglich. Die 10-cm-Überlappung bleibt
verpflichtend.
Muss das Gewebe vollständig überdeckt sein?
Ja. Es muss vollständig in der Armierungsmasse liegen und darf
nach dem Glätten nicht sichtbar an der Oberfläche verbleiben.
Kann es direkt auf die Dämmplatte getackert werden?
Nein. Das Gewebe wird faltenfrei in die vollflächig vorgelegte
frische Armierungsmasse eingebettet und nicht mechanisch auf der
Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Textilglasgitter zur Armierung
Produktbezeichnung: Gewebe 645
Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
Zusätzliche Anwendung: Fassadenrenovierung
Farbton: Orange
Rollenbreite: 110 cm
Rollenlänge: 50 lfm
Rolleninhalt: 55 m²
Flächenbezogene Masse: über 145 g/m²
Maschenweite: zwischen 3 und 5 mm
Eigenschaften: alkalibeständig und schiebefest
Hoch zugfest
Weichmacherfrei
Systemprüfung: EAD 040016-00-0404
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1,1 m²/m²
Rechnerische Reichweite: ca. 50 m² je Rolle
Mindesttemperatur: 5 °C
Senkrechte oder waagrechte Verlegung möglich
Lagerung: eben und spannungsfrei
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
Vor Aufheizung schützen
Vor mechanischer Belastung schützen
Artikelnummer laut Hersteller: 974883
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Die systemzugehörige Armierungsmasse zunächst vollflächig in
Gewebebahnbreite vorlegen. Das Glasgewebe faltenfrei einlegen,
mindestens 10 cm überlappen und unmittelbar nass in nass vollständig
mit Armierungsmasse überdecken.
Schichtdicke und genaue Gewebelage richten sich nach der verwendeten
Armierungsmasse und dem jeweiligen Wärmedämm-Verbundsystem. Für
Arbeitsschutz, Kennzeichnung und Entsorgung sind zusätzlich die
Vorgaben der eingesetzten Armierungsmasse maßgeblich.
Inhalt:
55 Quadratmeter
(8,94 € / 1 Quadratmeter)
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Aktion 3 x 25 kg Caparol Synthesa Primasil Fassadenfarbe weiß
Caparol Primasil ist eine strukturerhaltende, mineralmatte
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche. Sie verbindet eine sehr niedrige Wasseraufnahme
mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und eignet sich für glatte sowie
strukturierte Fassadenflächen.
Die mikroporöse, nicht filmbildende Beschichtung besitzt eine
kapillaraktive Trockenzone und reduziert die Verschmutzungsneigung der
Fassade. Primasil kann gestrichen, gerollt, mit Airlessgeräten oder
unverdünnt im Nespri-Verfahren verarbeitet werden.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Hoch wasserabweisend
Hoch wasserdampfdurchlässig
Mineralmatt und strukturerhaltend
Spannungsarm und nicht thermoplastisch
CO₂-durchlässig
Geeignet für
Mineralische Putze und Untergründe
Festhaftende Silikatfarben
Tragfähige Silikonharzfarben
Matte Dispersionsanstriche
Tragfähige Kunstharzputze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Nicht dafür vorgesehen
Beschädigte oder nicht intakte WDVS-Flächen
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Altbeschichtungen
Flächen mit ungeklärter aufsteigender Feuchtigkeit
Dauerhafte Verhinderung von Algen oder Pilzen
Auf Wärmedämm-Verbundsystemen nur bei intaktem Aufbau:
Risse, Hohlstellen und andere Schäden dürfen nicht einfach
überstrichen werden. Das WDVS muss zuvor fachgerecht saniert werden.
Bei farbigen Anstrichen ist ein Hellbezugswert von mindestens 25
einzuhalten.
Was macht Caparol Primasil besonders?
Kapillaraktive Trockenzone
Die mikroporöse Beschichtung unterstützt eine schnelle
Feuchteabgabe an der Oberfläche. Dadurch kann die Fassade nach
einer Regenbelastung schneller abtrocknen.
Niedrige Wasseraufnahme
Mit einem w-Wert unter 0,08 kg/(m² · h0,5) nimmt die
Beschichtung nur wenig Niederschlagswasser auf.
Hohe Diffusionsoffenheit
Der sd-Wert unter 0,06 m ermöglicht eine hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit und unterstützt einen
diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Passt Primasil zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine mineralmatte Silikonharzfarbe gesucht wird
guter Regenschutz und hohe Diffusion wichtig sind
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorliegt
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
Rollen, Streichen, Airless oder Nespri geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Risse oder Schäden am WDVS vorhanden sind
der Altanstrich kreidet oder nicht fest haftet
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sehr glatt oder stark saugend ist
ein besonders dunkler Farbton vorgesehen ist
Untergrund richtig vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose und nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze müssen an der Oberfläche trocken
und weitgehend abgebunden sein. Mehlende Bereiche und Sinterhaut
entfernen. Als Grundierung ist abhängig vom Untergrund Caparol CaPriSil
Fassaden Grund vorgesehen.
Festhaftende Dispersionsfarben und Kunstharzputze können überarbeitet
werden. Die Wasserdampfdurchlässigkeit des Gesamtaufbaus wird jedoch
durch eine vorhandene dichte Altbeschichtung begrenzt.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen und die Fläche
danach mit Caparol Capatox satt behandeln. Capatox vollständig trocknen
lassen und nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Primasil verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und die erforderliche Grundierung
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich bei Bedarf mit höchstens 10 %
sauberem Wasser einstellen.
Die Farbe gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Spritzgerät auftragen.
Zusammenhängende Flächen zügig, nass in nass und ohne längere
Arbeitsunterbrechung beschichten.
Airlessauftrag
Spritzwinkel 50°, Düse 0,021 bis 0,023 Zoll und ungefähr
150 bis 180 bar Spritzdruck.
Nespri-Verarbeitung
Unverdünnt mit 20° bis 30° Spritzwinkel, einer Düse von
0,017 bis 0,019 Zoll und ungefähr 160 bis 180 bar verarbeiten.
Typische Fehler vermeiden
Schäden nur überstrichen
Risse, Hohlstellen und beschädigte WDVS-Flächen werden durch
einen Anstrich nicht instandgesetzt und müssen zuvor saniert
werden.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Fassadenflächen deshalb immer von Kante zu
Kante nass in nass fertigstellen.
Trocknung nicht geschützt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, Nebel oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
2 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 5,7 bis 10 m²
je Anstrich.
7 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 20 bis 35 m²
je Anstrich.
12,5 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 36 bis 63 m²
je Anstrich.
25 kg
Rechnerische Reichweite: ca. 71 bis 125 m²
je Anstrich.
Grundlage ist der Richtverbrauch von etwa 200 bis 350 g/m² je Anstrich.
Saugfähigkeit, Rauigkeit, Farbton und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Bedarf verändern. Den Verbrauch über eine Probefläche
kontrollieren.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 2 bis 3 Stunden oberflächentrocken
Nach ca. 12 Stunden überstreichbar
Nicht bei direkter Sonne oder Regen verarbeiten
Vor starkem Wind und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Bindemittelbasis: Silikonharz-Emulsion
Glanzgrad: mineralmatt
Gebindegrößen: 2, 7, 12,5 und 25 kg
Dichte: ca. 1,52 g/cm³
w-Wert: unter 0,08 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,06 m
Verdünnung: maximal 10 % Wasser
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Weitere Farbtöne können werkseitig
oder über ColorExpress abgetönt werden. Brillante Farbtöne können ein
geringeres Deckvermögen besitzen und zusätzliche Anstriche benötigen.
Durch UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Nutzung und andere Umwelteinflüsse
können langfristig Farbtonveränderungen auftreten. Bei dunklen matten
Farbtönen sind durch mechanische Beanspruchung helle Schreibspuren
möglich.
Häufige Fragen
Verhindert Primasil dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz wirkt langanhaltend, aber zeitlich
begrenzt. Feuchtebelastung, Gebäudelage und vorhandener Befallsdruck
beeinflussen die Wirkungsdauer.
Kann Primasil auf einem Wärmedämm-Verbundsystem verwendet werden?
Ja, sofern das System technisch intakt ist. Bei farbigen Anstrichen muss
der Hellbezugswert mindestens 25 betragen.
Wird Primasil im Nespri-Verfahren verdünnt?
Nein. Für den Nespri-Spritzauftrag wird die Farbe unverdünnt
verarbeitet.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Primasil nicht mit anderen Produkten
vermischen. Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Naturstein und
Metall abdecken und Farbspritzer sofort mit klarem Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
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Aktion 4 x 12,5 l Caparol Synthesa Muresko Fassadenfarbe weiß
Caparol Muresko ist eine matte, strukturerhaltende Fassadenfarbe auf
SilaCryl®-Basis für hochwertige Neu- und Renovierungsanstriche. Die
Kombination aus Silikonharz- und Reinacrylatdispersion bietet einen sehr
guten Regenschutz und erhält gleichzeitig die hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit des Fassadenaufbaus.
Die wasserverdünnbare Fassadenfarbe eignet sich für glatte und
strukturierte Untergründe und ist in zahlreichen Farbtönen erhältlich.
Sie kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten Spritzgerät
verarbeitet werden.
Eigenschaften
Strukturerhaltende Fassadenfarbe
Sehr gut wasserabweisend
Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
Wetterbeständig
Alkaliresistent und unverseifbar
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Betonflächen
Tragfähige Dispersionsanstriche
Tragfähige Lackbeschichtungen
Kunstharzputze
Intakte Porenbetonbeschichtungen
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte Flächen mit Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Lose oder abblätternde Altbeschichtungen
Ungeklärte Salzausblühungen
Beschichtung ohne passende Untergrundprüfung
Dauerhafte Verhinderung von Algen oder Pilzen
Die Grundierung richtet sich immer nach dem Untergrund:
Primalon Tiefgrund LF ist nicht automatisch für jede Fläche richtig.
Glatte, sandende, stark saugende, lackierte oder bereits beschichtete
Untergründe benötigen unterschiedliche Vorbehandlungen. Vor der
Bestellung deshalb vorhandenen Untergrund und Zustand prüfen.
Was macht Caparol Muresko besonders?
SilaCryl®-Technologie
Die Kombination aus Silikonharz- und Reinacrylatdispersion
verbindet die Vorteile einer wasserabweisenden Oberfläche mit
einem diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Sehr guter Regenschutz
Mit einem w-Wert unter 0,1 kg/(m² · h0,5) ist die
Beschichtung der Klasse mit niedriger Wasserdurchlässigkeit
zugeordnet.
Gute Kantenabdeckung
Muresko besitzt eine gute Kuppen- und Kantenabdeckung und eignet
sich dadurch auch für strukturierte Putzflächen und profilierte
Fassadenbereiche.
Passt Muresko zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Fassadenfarbe gesucht wird
guter Regenschutz wichtig ist
der Aufbau diffusionsoffen bleiben soll
eine glatte oder strukturierte Fassade beschichtet wird
ein Neu- oder Renovierungsanstrich geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Altanstrich kreidet oder abblättert
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
offene Risse oder Putzschäden bestehen
ein sehr intensiver Farbton geplant ist
der Untergrund glatt, dicht oder stark saugend ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen
sein. Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen vollständig entfernen.
Neue mineralische Putze mindestens zwei bis vier Wochen abbinden lassen.
Putzreparaturen müssen vor dem Anstrich ebenfalls ausreichend
durchgetrocknet sein. Stark saugende, sandende oder mehlende Flächen
benötigen eine zum Untergrund passende Grundierung.
Glatte und schwach saugende Beton- oder Altbeschichtungsflächen können
einen Haftgrund benötigen. Glänzende Lack- und Dispersionsbeschichtungen
vor der Überarbeitung anrauen.
Vorhandenen Algen- oder Pilzbefall fachgerecht reinigen und die Fläche
anschließend mit Caparol Capatox satt behandeln. Capatox trocknen lassen
und nach dem Auftrag nicht abwaschen.
So wird Caparol Muresko verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Die Fassadenfarbe vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Zwischen- und Schlussanstrich mit höchstens 5 % sauberem Wasser
einstellen. Dunkle und intensive Farbtöne möglichst unverdünnt
verarbeiten.
Die Farbe gleichmäßig streichen, rollen oder mit einem geeigneten
Airlessgerät spritzen.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung zügig nass in
nass beschichten.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
Eine einzige Grundierung passt nicht zu jedem Untergrund.
Saugfähigkeit, Festigkeit und vorhandene Altbeschichtung müssen
vor dem Aufbau geprüft werden.
Fläche unterbrochen
Längere Arbeitsunterbrechungen können Ansätze und sichtbare
Übergänge verursachen. Zusammenhängende Flächen immer nass in
nass von Kante zu Kante beschichten.
Witterung nicht beachtet
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, Tau oder Nachtfrost können
Trocknung, Farbwirkung und Oberflächenbild beeinträchtigen.
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
1,25 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 6,3 m² je Arbeitsgang.
5 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 25 m² je Arbeitsgang.
12,5 Liter
Rechnerische Reichweite bei ca. 200 ml/m²:
ungefähr 62,5 m² je Arbeitsgang.
Die Reichweiten sind Richtwerte. Untergrund, Rauigkeit, Saugfähigkeit,
Farbton und Auftragstechnik können den tatsächlichen Verbrauch verändern.
Der Hersteller nennt je nach Untergrund etwa 200 bis 350 g/m² je
Arbeitsgang.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 4 bis 6 Stunden überstreichbar
Nicht bei direkter Sonne verarbeiten
Vor Regen, Wind und Nachtfrost schützen
Werkzeuge sofort mit Wasser reinigen
Produkttyp: SilaCryl®-Fassadenfarbe
Bindemittel: Silikonharz- und Reinacrylatdispersion
Glanzgrad: Matt
Gebindegrößen: 1,25, 5 und 12,5 Liter
Dichte: ca. 1,5 g/cm³
w-Wert: unter 0,1 kg/(m² · h0,5)
sd-Wert: unter 0,14 m
Auftrag: Streichen, Rollen oder Spritzen
Für den Airlessauftrag nennt der Hersteller einen Spritzwinkel von 50°,
eine Düse von 0,031 Zoll und einen Druck von ungefähr 150 bar.
Caparol Muresko kühl und frostfrei lagern. Auf einer zusammenhängenden
Fläche nur Material derselben Charge beziehungsweise miteinander
vermischte Gebinde verarbeiten.
Häufige Fragen
Ist Caparol Muresko eine rein mineralische Fassadenfarbe?
Nein. Sie besitzt einen mineralischen Charakter, basiert technisch aber
auf einer Silikonharz- und Reinacrylatdispersion.
Verhindert Muresko dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der verkapselte Filmschutz kann den Befall langanhaltend, aber nur
zeitlich begrenzt verzögern. Feuchtigkeit, Gebäudelage und vorhandener
Befallsdruck beeinflussen die Wirkungsdauer.
Kann immer mit Primalon Tiefgrund LF grundiert werden?
Nein. Die passende Grundierung richtet sich nach Saugfähigkeit,
Festigkeit und Art des Untergrunds. Glatte, stark sandende oder lackierte
Flächen benötigen gegebenenfalls einen anderen Voranstrich.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Risse, Feuchtigkeit und nicht tragfähige
Beschichtungen vor dem Anstrich fachgerecht sanieren. Glas, Keramik,
Lackierungen, Klinker, Naturstein und Metall abdecken und Farbspritzer
sofort mit klarem Wasser entfernen. Für Arbeitsschutz und
Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das
Gebindeetikett der gelieferten Ausführung maßgeblich.
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Aktion 40 x 25 kg Caparol Capatect Klebe- und Armierungsmasse 186 M 25 kg
Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS- und Mineralwolle-Dämmplatten sowie
zur Herstellung eines bewehrten Unterputzes. Er eignet sich für
Caparol Fassadensysteme auf Basis von EPS-F und Mineralwolle.
Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist kunststoffvergütet, hoch
wasserdampfdurchlässig und händisch oder maschinell verarbeitbar.
Abhängig vom Fassadensystem wird die Armierung in 3 oder 5 mm
Mindestschichtdicke ausgeführt.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Sehr gut zu verarbeiten
Händisch und maschinell einsetzbar
Geeignet für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme
Caparol Mineralwolle-Dämmsysteme
Verklebung von Fassadendämmplatten
Armierte Unterputze mit 3 oder 5 mm
Bewehrte Fassadenrenovierungen
Tragfähige mineralische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Absandende oder mehlige Oberflächen
Systemfremde Dämmplatten
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Armierungsdicke und Gewebelage müssen zusammenpassen:
Bei 3 mm Mindestschichtdicke liegt das Glasgewebe mittig. Bei einer
5 mm starken Armierung muss das Gewebe mit ungefähr einem Drittel der
Gesamtschichtdicke überdeckt sein. Die Ausführung richtet sich nach
dem verwendeten Caparol Fassadensystem.
Was macht Caparol 186 M besonders?
Kleben und Armieren
Ein Material übernimmt sowohl die Verklebung geeigneter
Fassadendämmplatten als auch die Herstellung des bewehrten
Unterputzes.
Für EPS und Mineralwolle
Die Klebe- und Armierungsmasse ist innerhalb geprüfter Caparol
Systeme sowohl für EPS-F- als auch für Mineralwolle-Dämmstoffe
vorgesehen.
Auch für Renovierungen
Bei Fassadenrenovierungen kann der Mörtel zur Herstellung einer
vollflächig bewehrten Spachtelschicht mit Caparol Glasgewebe
verwendet werden.
Passt die Klebe- und Armierungsmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder Mineralwolle-Dämmplatten verarbeitet werden
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
Kleben und Armieren mit einem Mörtel erfolgen sollen
eine Armierung mit 3 oder 5 mm vorgesehen ist
eine bewehrte Renovierungsschicht benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
die Dämmplattenart nicht eindeutig bekannt ist
Schichtdicke oder Gewebelage nicht festgelegt sind
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe vorliegen
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrich- oder Putzresten sein. Schadhafte Beschichtungen und
Strukturputze weitgehend entfernen, Putzhohlstellen abschlagen und
flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Drei bis fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten verkleben und armieren
Dämmplatten verkleben
Je nach Untergrund und Dämmstoff im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren
oder vollflächig verkleben. Mineralwolleplatten zuvor im
Klebebereich mit einer dünnen Pressspachtelung versehen.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Armierung ausführen
Mörtel in Gewebebahnbreite aufziehen, Caparol Glasgewebe
faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung einbetten und
anschließend nass in nass vollständig überspachteln.
Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen, gut
andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in die
Plattenstöße bringen.
Bei Mineralwolle kann vor der eigentlichen Armierung eine ungefähr
2 mm starke, vollständig durchgetrocknete Ausgleichsspachtelung sinnvoll
sein. Sie stabilisiert die Dämmstoffoberfläche und schafft eine
gleichmäßigere Grundlage.
Typische Fehler vermeiden
Pressspachtelung vergessen
Bei Mineralwolle muss im Klebebereich zuerst eine dünne
Kontaktschicht unter Druck auf die Dämmplatte aufgezogen werden.
Falsche Gewebelage
Das Glasgewebe darf weder direkt auf der Dämmplatte liegen noch
an der Oberfläche sichtbar bleiben. Die Lage richtet sich nach
der vorgesehenen Gesamtschichtdicke.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die
Fassadenfläche ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 6,0 kg/m² · etwa 4,2 m² je Sack
Armieren bei 3 mm: ca. 4,5 kg/m² · etwa 5,6 m²
Armieren bei 5 mm: ca. 7,5 kg/m² · etwa 3,3 m²
Die Werte sind Richtwerte. Untergrund, Schichtdicke und
Verarbeitung können den tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
Geeignete Systeme: EPS-F und Mineralwolle
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens einen Tag je Millimeter Schichtdicke. Kühle oder feuchte
Bedingungen verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern; Lagerfähigkeit ungefähr neun Monate.
Häufige Fragen
Kann Caparol 186 M für EPS und Mineralwolle verwendet werden?
Ja. Der Mörtel ist innerhalb geprüfter Caparol Fassadensysteme für
EPS-F- und Mineralwolle-Dämmstoffe vorgesehen.
Wie dick muss die Armierung ausgeführt werden?
Je nach Fassadensystem beträgt die Mindestschichtdicke 3 oder 5 mm.
Die Lage des Glasgewebes muss auf die jeweilige Schichtdicke abgestimmt
werden.
Ist vor dem Kleben von Mineralwolle eine Pressspachtelung nötig?
Ja. Im Klebebereich wird zuerst eine dünne Kontaktschicht unter Druck auf
die Mineralwolleplatte aufgezogen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Klebeverfahren, Armierungsdicke, Gewebelage
und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Mineralische Trockenmörtel können nach dem Anmischen alkalisch
reagieren. Für Arbeitsschutz und Gefahrenkennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Charge maßgeblich.
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Aktion 5 x 18 kg Caparol Capatect Sockelflex Carbon
Caparol Sockelflex Carbon ist eine carbonfaserverstärkte
2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse für den Sockel- und
Perimeterbereich. Sie eignet sich besonders zum Verkleben und Armieren
von EPS- und XPS-Dämmplatten auf geeigneten bituminösen Untergründen.
Zusätzlich kann das pastös angemischte Material als Feuchteschutzanstrich
oder Spachtellage auf Armierungsschichten und Strukturputzen eingesetzt
werden. Das 18-kg-Kombigebinde enthält 9 kg Flüssigkomponente und 9 kg
Pulverkomponente.
Eigenschaften
Carbonfaserverstärkt
Sehr elastisch
Alkalibeständig
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Pastöse Verarbeitungskonsistenz
Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz
Geeignet für
Verklebung von EPS- und XPS-Dämmplatten
Geeignete bituminöse Untergründe
Armierung im Sockel- und Perimeterbereich
Feuchteschutz als Anstrich
Feuchteschutz als Spachtellage
Spritzwasser- und erdberührte Sockelbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für die Bauwerksabdichtung
Ersatz für den Deckputz über Gelände
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Bitumenbeschichtungen
Verarbeitung bei Regen, Nebel oder Taupunktunterschreitung
Vermischung mit fremden Produkten oder Zusätzen
Nicht mit Caparol Sockelflex Carbon Weiß verwechseln:
Die graue Standardausführung enthält 9 kg Flüssigkomponente und
9 kg Pulverkomponente und wird im Verhältnis 1 : 1 gemischt.
Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine andere Zusammensetzung und ein
anderes Mischungsverhältnis. Komponenten niemals untereinander
austauschen.
Was macht Sockelflex Carbon besonders?
Drei Anwendungen
Das Material kann innerhalb des abgestimmten Sockelsystems zum
Kleben, Armieren und als zusätzlicher Feuchteschutz verwendet
werden.
Carbonfaserverstärkt
Die Carbonfaserverstärkung unterstützt die mechanische
Belastbarkeit und Elastizität der Armierungs- und
Feuchteschutzschicht.
Für beanspruchte Sockel
Die Beschichtung besitzt eine geprüfte Beständigkeit gegen
Frost-Tau-Wechsel mit Tausalzangriff nach ÖN EN 1504-2.
Passt das Produkt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder XPS-Dämmplatten im Sockel verklebt werden
ein geeigneter bituminöser Untergrund vorhanden ist
eine carbonfaserverstärkte Armierung benötigt wird
ein zusätzlicher Feuchteschutz vorgesehen ist
das Sockel- und Abdichtungsdetail bereits geplant wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Wasserbeanspruchung nicht eindeutig bekannt ist
keine geeignete Bauwerksabdichtung vorhanden ist
die Bitumenbeschichtung noch weich oder feucht ist
Staunässe am Gebäude entstehen kann
ein anderer Dämmstoff als EPS oder XPS verwendet wird
Kleben, Armieren und Feuchteschutz
Kleben und Armieren
Beim Verkleben müssen nach dem Andrücken mindestens 40 %
Klebekontaktfläche erreicht werden. Die Armierung wird mindestens
3 mm dick ausgeführt; das Caparol Glasgewebe wird mit mindestens
10 cm Überlappung ungefähr mittig eingebettet.
Feuchteschutz
Als Anstrich wird das Material mindestens zweilagig aufgetragen.
Als Spachtellage sind mindestens 2 mm erforderlich. Der
Feuchteschutz kann im Sockelbereich bis 30 cm unter und 5 cm
über Gelände geführt werden.
Sockelflex Carbon ersetzt oberhalb des Geländes nicht den vorgesehenen
Deckputz. Wird das Material sichtbar über einen Strukturputz geführt,
können Unterschiede im Farbton und Oberflächenbild entstehen. Zur
Angleichung kann ein zusätzlicher Anstrich mit einer geeigneten
Caparol Fassadenfarbe erforderlich sein.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von
haftungsmindernden Rückständen sein. Bituminöse Flächen müssen
ausreichend abgelüftet und vollständig durchgetrocknet sein.
Voraussetzung für die Sockel- und Perimeterdämmung ist eine bauseits
vorhandene, auf die tatsächliche Wasserbeanspruchung abgestimmte
Bauwerksabdichtung. Erforderliche Drän- und Wasserableitungsmaßnahmen
werden durch Sockelflex Carbon nicht ersetzt.
So wird Caparol Sockelflex Carbon verarbeitet
Die flüssige Komponente A vollständig vorlegen und die graue
Pulverkomponente B im Mischungsverhältnis 1 : 1 zugeben.
Mit einem langsam laufenden Rührgerät homogen und klumpenfrei
mischen. Beim Rühren möglichst keine Luft einschlagen.
Zum Kleben, Armieren oder Spachteln bei Bedarf höchstens 2 %
sauberes Wasser bezogen auf die Gesamtmenge zugeben.
Beim Kleben den Mörtel im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren auftragen und
mindestens 40 % Klebekontakt herstellen. Auf ebenen Flächen unter
Niveau ist auch der Auftrag mit einer 12 × 12 mm Zahnspachtel
möglich.
Beim Armieren das Glasgewebe mit mindestens 10 cm Überlappung
einbetten und nass in nass vollständig überspachteln.
Als Feuchteschutzanstrich mit maximal 8 % Wasser einstellen und
mindestens zweilagig mit Pinsel oder Bürste auftragen. Die erste
Lage vor dem zweiten Auftrag antrocknen lassen.
Typische Fehler vermeiden
Mischungsverhältnis verändert
Beide Komponenten gehören im Verhältnis 1 : 1 zusammen. Keine
Teilmengen nach Augenmaß mischen und keine Komponenten der weißen
Ausführung verwenden.
Bauwerksabdichtung fehlt
Sockelflex Carbon ist kein Ersatz für eine fehlende oder
ungeeignete Bauwerksabdichtung. Diese muss vor Beginn der
Dämmarbeiten vorhanden sein.
Schichtdicke unterschritten
Beim Armieren sind mindestens 3 mm und beim Feuchteschutz als
Spachtellage mindestens 2 mm erforderlich. Auch die vorgegebenen
Verbrauchsmengen müssen eingehalten werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 4,0 kg/m² · etwa 4,5 m² je Gebinde
Armieren: ca. 4,2 kg/m² · etwa 4,3 m² je Gebinde
Anstrich: ca. 1,0 kg/m² je Auftrag
Zweilagiger Anstrich: rechnerisch etwa 9 m²
Spachtellage: ca. 1,4 kg/m² je mm
Bei 2 mm Spachtellage: rechnerisch etwa 6,4 m²
Produkttyp: 2-Komponenten-Klebe- und Armierungsmasse
Gebindegröße: 18 kg
Komponente A: 9 kg Flüssigkeit, Weiß
Komponente B: 9 kg Pulver, Grau
Mischungsverhältnis: 1 : 1
Topfzeit: ca. 45–60 Minuten
Wasserdurchlässigkeit: W3
Mindesttemperatur: +5 °C
Lagerfähigkeit: ca. 18 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist das Material nach
ungefähr 24 Stunden oberflächentrocken und nach etwa vier bis fünf Tagen
durchgetrocknet und belastbar. Kühle und feuchte Bedingungen verlängern
die Trocknungszeit.
Das Kombigebinde kühl, trocken und frostfrei lagern. Werkzeuge
unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur weißen Ausführung?
Die Standardausführung wird 1 : 1 aus 9 kg Flüssig- und 9 kg
Pulverkomponente gemischt. Sockelflex Carbon Weiß besitzt eine
andere Zusammensetzung, ein Mischungsverhältnis von 2 : 1 und
ergibt eine weiße Oberfläche.
Ersetzt das Produkt die Bauwerksabdichtung?
Nein. Die zur vorhandenen Wasserbeanspruchung passende
Bauwerksabdichtung muss bereits vorhanden sein.
Wie lange kann die Mischung verarbeitet werden?
Bei ungefähr 20 bis 25 °C beträgt die Topfzeit etwa 45 bis
60 Minuten. Bereits ansteifendes Material nicht erneut mit
Wasser verdünnen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Bauwerksabdichtung, Dämmplatte, Untergrund, Armierungsgewebe,
Schichtdicke und Feuchteschutz müssen als abgestimmtes Caparol
Sockelsystem ausgeführt werden. Staunässe vermeiden und
Niederschlagswasser konstruktiv vom Gebäude ableiten. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
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Aktion 9 x 25kg Caparol Capatect PrimaPor Silikonharzputz 25 kg weiß
Caparol PrimaPor K ist ein silikonharzgebundener Strukturputz mit
gleichmäßiger Korn-an-Korn-Oberfläche für Fassadenflächen. Er eignet sich
als Deckputz in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen sowie auf Caparol
Sanierputzsystemen.
Der Putz ist hoch diffusionsoffen und nach vollständiger Durchtrocknung
wasserabweisend. Je nach gewünschter Oberflächenstruktur stehen die
Körnungen K15, K20, K30 und K40 im 25-kg-Eimer zur Auswahl.
Eigenschaften
Silikonharzputz für Außenflächen
Hoch diffusionsoffen
Nach Durchtrocknung hydrophob
Wasseraufnahme W3 – niedrig
Spannungsarm und witterungsbeständig
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Feste mineralische Altputze
Tragfähige Mineral- und Dispersionsanstriche
Gespachtelte Leicht- und Wärmedämmputze
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehendem oder dauerhaft einwirkendem Wasser
Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Altbeschichtungen
Verarbeitung ohne geeigneten Witterungsschutz
Sichere Verhinderung von Algen oder Schimmel
Untergrund und Witterung entscheiden über das Ergebnis:
PrimaPor K darf nur auf trockenen, tragfähigen und vollständig
abgebundenen Flächen verarbeitet werden. Regen, direkte Sonne, starker
Wind oder Nachtfrost können Struktur, Trocknung und Farbwirkung der
fertigen Putzfläche beeinträchtigen.
Was macht Caparol PrimaPor K besonders?
Niedrige Wasseraufnahme
Die durchgetrocknete Oberfläche ist hydrophob und der
Wasseraufnahmeklasse W3 zugeordnet. Niederschlagswasser dringt
dadurch nur begrenzt in die Putzschicht ein.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau für Wasserdampf hoch durchlässig.
Geringe Verschmutzungsneigung
Die Silikonharzoberfläche nimmt nur wenig Wasser auf und besitzt
dadurch eine reduzierte Verschmutzungsneigung. Die tatsächliche
Beanspruchung hängt von Lage, Bewitterung und Umgebung ab.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Deckputz für die Fassade gesucht wird
eine gleichmäßige Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
niedrige Wasseraufnahme wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
die Fläche vollständig nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
offene Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
eine waagrechte Fläche beschichtet werden soll
ein sehr dunkler oder intensiver Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
Die Körnung bestimmt die Feinheit der Oberfläche und beeinflusst den
Materialverbrauch. Alle Varianten werden im 25-kg-Eimer geliefert.
PrimaPor K15
Verbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 10,4 m² je Eimer.
PrimaPor K20
Verbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 8,6 m² je Eimer.
PrimaPor K30
Verbrauch: ca. 3,9 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 6,4 m² je Eimer.
PrimaPor K40
Verbrauch: ca. 4,8 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ca. 5,2 m² je Eimer.
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Auftragstechnik und Pigmentierung können den tatsächlichen Verbrauch
verändern. Dunkle Farbtöne können einen Mehrverbrauch verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig und frei von
Verschmutzungen, Sinterschichten, Ausblühungen und trennenden Stoffen
sein. Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Lose oder verwitterte Altbeschichtungen vollständig entfernen.
Sandende Putze gründlich reinigen und entsprechend ihrer Saugfähigkeit
grundieren. Ausgebesserte Putzstellen müssen vor der weiteren
Beschichtung vollständig abgebunden und trocken sein.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd gleichen Farbton
auftragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann PrimaPor K
verarbeitet werden.
So wird Caparol PrimaPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, weiße Ware mit maximal 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Abgetöntes Material möglichst unverdünnt und höchstens mit 1 %
sauberem Wasser einstellen.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen deshalb ohne längere Pause nass in nass
fertigstellen.
Produktionsnummer gewechselt
Auf einer Fläche möglichst nur Material derselben
Produktionsnummer verwenden. Unterschiedliche Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Trocknung nicht geschützt
Regen, starker Wind, direkte Sonne und Nachtfrost können Struktur,
Farbwirkung und Trocknung beeinträchtigen. Ein Gerüstschutznetz
und geeignete Abdeckungen sind erforderlich.
Trocknung und technische Daten
Trocknung und Verarbeitung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: Silikonharz-Strukturputz
Körnungen: K15, K20, K30 und K40
Gebindegröße: 25 kg
Bindemittelbasis: Silikonharz-Emulsion
Wasseraufnahme: W3 – niedrig
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware verfügbar; gewünschte Farbtöne werden werkseitig
abgetönt. Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist es ungefähr ein
Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Welche Körnung ist am feinsten?
K15 ergibt die feinste angebotene Korn-an-Korn-Struktur. K40
erzeugt die gröbste Struktur und benötigt entsprechend mehr
Material.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ausreichend trocknen.
Verhindert der Putz Schimmel oder Algen?
Nein. Die hydrophobe und diffusionsoffene Oberfläche kann die
Feuchteaufnahme und einen anfänglichen mikrobiellen Befall
reduzieren, aber nicht dauerhaft ausschließen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und PrimaPor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Vor dem Auftrag Farbton und Ausmischung
mit dem Muster vergleichen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und
Metall abdecken und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen.
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Baumit Glitter
Baumit Glitter ist eine Effektbeschichtung, die deinem Haus eine einzigartige Optik verleiht. Mit seinem Glitzereffekt sorgt Baumit Glitter für eine besondere und ansprechende Oberflächenstruktur auf strukturierten Untergründen im Außenbereich. Die Anwendung ist dabei denkbar einfach: Baumit Glitter ist verarbeitungsfertig und kann ohne Zugabe von Wasser direkt auf den Untergrund aufgespritzt werden. Ob als Akzent auf einer Wand oder zur Gestaltung einer ganzen Fassade – Baumit Glitter verleiht deinem Haus einen außergewöhnlichen Look.
Baumit Glitter ist verarbeitungsfertig und ohne Zugabe von Wasser zu verwenden. Für eine optimala Haftung erolgt der maschinelle Auftrag von Baumit Glitter auf die frisch gestrichene Fassadenfarbe oder frisch geriebenen Putz mit einem geeigneten Spritzgerät (z.B. Trichterpistole, 4mm Düse).
Produktbeschreibung
Verarbeitungsfertige, leicht verarbeitbare Effektbeschichtung mit Glitzereffekt
Stark wasserabweisende und diffusionsfähige Oberfläche
Trocknet transparent aus. Sichtbar bleibt der Glitzer bzw. Glimmer
Reinacrylatbeschichtung auf Dispersionsbasis mit Metallicglitter
Produktanwendung
Geeignete Untergründe sind mineralische Putze und andere zementgebundene Baustoffe
Auf Fassadenfarben aufzutragen (Trichterpistole)
Auf Fassadenputzen aufzutragen (Trichterpistole)
Als dekorative Beschichtung mit metallischem Glitzereffekt einsetzbar
Verarbeitung
Grundanstrich: Baumit Fassadenputze oder Baumit Fassadenfarben
Baumit Glitter vor der Verarbeitung mit langsam laufendem Rührwerk gründlich aufrühren
Glitter ist verarbeitungsfertig und darf nicht mit Wasser verdünnt werden. Keine anderen Materialien zumischen
Glitter ist durch Spritzen mit einem geeigneten Spritzgerät (z. B. Trichterpistole, 4 mm Düse)
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Baumit Life Farbsystem - Farbfächer
Du hast mit Baumit die Möglichkeit, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und deinen Gebäuden ein individuelles und unverwechselbares Erscheinungsbild zu verleihen. Mit dem Baumit Life Farbfächer stehen dir über 1000 verschiedene Farbtöne zur Verfügung, sodass deinen Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Entdecke eine Welt voller Emotionen und Kreativität, die durch jahrelange Trendforschung und Produktentwicklung entstanden ist. Die einzigartige Kollektion Baumit Life® ermöglicht eine ganz neue Dimension im Fassadendesign.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Varianten ab 20,75 €
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Baumit MosaikTop 25kg
Baumit MosaikTop ist ein buntfarbiger Putz auf Reinacrylatbasis, der speziell für den Sockel- und Spritzwasserbereich im Außenbereich entwickelt wurde. Der Putz ist wasserabweisend und witterungsbeständig und verfügt über eine ausreichende Wasserdampfdurchlässigkeit. Durch seine hohe mechanische Belastbarkeit ist er besonders widerstandsfähig und eignet sich ideal für beanspruchte Bereiche. Baumit MosaikTop ist leicht zu verarbeiten und ermöglicht durch seine bunten Farben eine kreative Gestaltung von Fassaden.
Produktbeschreibung
Besonders stark und fest
Geringe Verschmutzungsneigung
Schlagregendicht
Hoch elastisch
Produktanwendung
Zum Auftragen bzw. verarbeiten auf tragfähigen Putzen oder Spachtelungen (z.B. WDVS).
Hoch robuster, verarbeitungsfertiger Buntsteinputz eingesetzt im Sockel- und Spritzwasserbereich
Sockelputze können auch in Außenbereichen wie z:B. am Zaunsockel verwendet werden
Endbeschichtung beim Wärmedämmverbundsystemen EPS und Mineral
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit UniPrimer
Nach einer Putzgrund Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit MosaikTop aufgebracht werden
Nach dem Öffnen des Eimers wird der Baumit Mosaikputz einmal kurz bis zum Boden komplett aufgerührt. Verwende dafür am besten eine rostfreie Maurerkelle. Bei Verwendung eines elektrischen Rührwerks darf dieses nur sehr langsam laufen. Ein zu schnelles Anrühren (z.B. mit einer schnell laufenden Bohrmaschine) kann später zu Haftungsproblemen führen.
Mit einer rostfreien Glättkelle ziehst du den Mosaikputz ca. 3 mm dick auf den vorbereiteten Untergrund auf. Trägst du den Mosaikputz zu dünn auf, kann es ansonsten passieren, dass der Untergrund nach dem Abtrocknen durchschimmert. Sofort nach dem Aufziehen wird der frische Mosaikputz mit einer rostfreien Glättkelle in eine Richtung sauber abgezogen, damit keine Kanten, Stöße o.ä. entstehen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Baumit MultiPrimer 10l
Baumit MultiPrimer ist ein universal Haftgrund für verschiedene Untergründe. Er eignet sich optimal zur Vorbereitung von mineralischen Untergründen, Putzen, Beton, Mauerwerk und Gipskartonplatten. Der Primer ist wasserverdünnbar, lösemittelfrei und trocknet schnell. Durch die hohe Alkaliresistenz ist er besonders geeignet für stark alkalische Untergründe. Der MultiPrimer verbessert die Haftung von nachfolgenden Beschichtungen, erhöht die Deckkraft und vermindert die Saugfähigkeit des Untergrunds. Ideal als Grundierung für Baumit Farben.
Produktbeschreibung
Wasserdampfdurchlässige Grundierung
Saugfähigkeitsregulierend
Oberflächenverfestigend
Diffusionsoffen
Produktanwendung
Als Saugausgleich und zur Verfestigung von mineralischen und organischen Oberflächen
Zur Verfestigung von sandenden, schwach oder stark saugenden Untergründen
Vor Anwendung von Baumit Fassadenfarben und Baumit Innenfarben
Zur Verfestigung von mineralischen und organischen Oberflächen
Verarbeitung
Untergrund muss abgebunden, tragfähig und trocken sein
Vollflächig und gleichmäßig mit Bürste fest in den Untergrund einbürsten
Bei zweimaliger Grundierung Standzeit von 12 Stunden einhalten
Außenbereich 1:1 bis 1:2 mit Wasser verdünnen
Innenbereich 1:3 bis 1:5 mit Wasser verdünnen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Baumit PuraTop 25kg
Baumit PuraTop und PuraColor bieten höchste Farbbrillanz und hochwertigsten Fassadenschutz. Die innovative Cool Pigments Technologie schützt die Fassade vor Überhitzung.
Neben dem Trend der warmen und natürlichen Farbtöne, gibt es auch den Wunsch zu intensiven und brillanten Farben an der Fassade. Jedoch hat die Kombination von gestalterischer Ästhetik mit den hohen Ansprüchen von Energieeffizienz und Dauerhaftigkeit Bauherren, Gestalter und Ausführende bisher vor besondere Herausforderungen gestellt. Bauherren, die sich ein starkes, dunkles Farbschema für die Fassade gewünscht haben, waren in ihren Möglichkeiten bis dato sehr begrenzt - hauptsächlich weil dunkle Farben schneller ausbleichen und sich in der Sonne stark erhitzen. Die einzigartige Rezeptur von Baumit PuraTop und PuraColor leitet die Wende ein! Sie erlaubt nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in jeder Farbe, sogar der intensivsten des Baumit Life Farbsystems.
Die Cool Pigments reflektieren den Großteil des Sonnenlichts, dem sie ausgesetzt sind. So wird die Oberflächentemperatur reduziert und somit ist es möglich trendige dunkle Farbtöne auf der gesamten WDVS-Oberfläche anzuwenden. Die neuartigen Pigmente werden den Farben und Putzen schon bei der Produktion beigefügt, was bedeutet, dass alle 888 Life Farben mit einem Hellbezugswert von unter 25 auch großflächig auf WDVS oder monolithischem Mauerwerk angewandt werden können.
Dank der besonderen Rezeptur von Baumit PuraTop und PuraColor bleichen auch intensive und kräftige Fassadenfarben nicht aus. Ein technischer Fortschritt, hiter dem höchstes wissenschaftliches Know-how steckt. Je intensiver der Farbton, umso hochwertiger müssen die Produkte sein, um Farbbrillanz und langlebigen Schutz zu bieten. Und genau darauf sind Baumit PuraTop und PuraColor abgestimmt.
Produktbeschreibung
Cool Pigments Technologie: Durch die spezielle Baumit Cooling Technology ist es nun möglich, dunkle Farbtöne auch vollflächig auf WDVS zu realisieren
Wetterfest: Witterungsbeständig und beständig gegen Schimmelbildung
Diffusionsoffen: Diffusionsoffene Deckputze reduzieren Schimmelbildung
Langlebig: Beständig gegen mechanische Belastungen, spannungsarm und hydrophob
Produktanwendung
Wasserabweisend: Die PuraTop Fassadenputze sind hydrophob, was bedeutet, dass sie Wasser abweisen. Dadurch werden Feuchtigkeit und Schimmelbildung auf der Fassade verhindert.
Universell einsetzbarer Oberputz auf Baumit WärmedämmverbundSystemen sowie auf alten und neuen mineralischen Putzen, Spachtelmassen, Beton, zur Überarbeitung von organisch gebundenen Spachtelmassen und Putzen
Widerstandsfähig: Die PuraTop Fassadenputze sind widerstandsfähig gegen UV-Strahlung, Chemikalien und Umweltverschmutzung. Dadurch behalten sie ihre Farbe und Textur über Jahre hinweg bei, ohne zu verblassen oder zu verwittern
Langlebig: Die PuraTop Fassadenputze sind sind langlebig und bieten eine lange Lebensdauer. Sie sind eine Investition, die sich auf lange Sicht auszahlt, da sie weniger anfällig für Rissbildung und Abblätterungen sind als andere Putzarten
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit PremiumPrimer
Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit PuraTop aufgebracht werden. Den PuraTop vor der Verarbeitung gut aufrühren.
Baumit PuraTop mit einer rostfreien Stahlglättkelle auftragen, auf Kornstärke abziehen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zureiben
Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich ohne Unterbrechung verputzen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Baumit SilikatColor Fassadenfarbe 5 / 14 L
Baumit SilikatColor ist eine matte, mineralische Silikat-Fassadenfarbe
für den Schutz und die Gestaltung mineralischer Fassadenflächen.
Die nicht filmbildende Beschichtung ist hoch wasserdampfdurchlässig,
wasserabweisend und witterungsbeständig.
Die Farbe eignet sich für neue und alte mineralische Putze,
Spachtelmassen, Beton sowie tragfähige mineralische Altanstriche.
Auch für Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden wird
SilikatColor vom Hersteller ausdrücklich vorgesehen.
Eigenschaften
Mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Hoch wasserdampfdurchlässig
CO₂-durchlässig
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Nicht filmbildend und spannungsarm
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Mineralische Spachtelmassen
Gut haftende mineralische Altanstriche
Renovierungsarbeiten
Denkmalgeschützte Fassaden
Nicht dafür vorgesehen
Dispersionsanstriche
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Vorhandenen Altanstrich unbedingt bestimmen:
Baumit SilikatColor ist für gut haftende mineralische
Altbeschichtungen geeignet, nicht jedoch für Dispersionsfarben.
Ist die vorhandene Beschichtung unbekannt, muss sie vor dem
Neuaufbau eindeutig geprüft werden.
Was macht Baumit SilikatColor besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
SilikatColor erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1
und ist zusätzlich hoch CO₂-durchlässig. Damit eignet sie sich
besonders für mineralische, diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralisch und nicht filmbildend
Die Beschichtung bildet keinen geschlossenen Kunststofffilm.
Dadurch bleibt der mineralische Charakter des Untergrunds
weitgehend erhalten.
Für Renovierung und Denkmalschutz
Neben neuen mineralischen Fassaden nennt Baumit ausdrücklich
Renovierungsarbeiten und denkmalgeschützte Bauwerke als
Einsatzbereiche.
Passt SilikatColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein mineralischer Fassadenanstrich gewünscht ist
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
mineralischer Putz oder Beton beschichtet wird
eine tragfähige mineralische Altfarbe vorhanden ist
eine Renovierung im mineralischen System erfolgt
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art des vorhandenen Altanstrichs unbekannt ist
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
benötigen Baumit Sanova Primer.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Verfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit
Baumit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor dem Anstrich mit einem dafür
vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und notwendige Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikatColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich bei Bedarf mit maximal 10 bis 15 % sauberem
Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Unter üblichen Bedingungen mindestens zwölf Stunden bis zum
nächsten Arbeitsgang warten.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Dispersionsfarbe überstrichen
Baumit SilikatColor ist laut Produktdatenblatt nicht für
Dispersionsanstriche vorgesehen. Der vorhandene Altanstrich
muss daher vorab eindeutig bestimmt werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit wird nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet. Verschiedene Chargen vor Arbeitsbeginn
vollständig miteinander vermischen.
Zu kalt verarbeitet
Bei SilikatColor gilt eine höhere Mindesttemperatur als bei
vielen anderen Fassadenfarben. Material, Luft und Untergrund
müssen mindestens +8 °C aufweisen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: mineralische Silikat-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W2
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Für den Airlessauftrag nennt Baumit unter anderem eine Düse LL5321
beziehungsweise LL315 bei etwa 100 bar oder eine PAA-525-Düse bei
ungefähr 140 bar. Die genaue Einstellung richtet sich nach Gerät,
Konsistenz und Untergrund.
Luft-, Material- und Untergrundtemperatur müssen während Verarbeitung
und Abbindephase für mindestens acht Stunden wenigstens
+8 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind
vermeiden.
Baumit SilikatColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern.
Originalverschlossen ist das Produkt ungefähr zwölf Monate lagerfähig.
Nach dem Öffnen soll der Gebindeinhalt innerhalb von 14 Tagen
verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikatColor auf einer alten Dispersionsfarbe verarbeitet werden?
Nein. Dispersionsanstriche werden im aktuellen Produktdatenblatt
ausdrücklich als ungeeignet genannt.
Ist SilikatColor für Denkmalschutz geeignet?
Ja. Baumit nennt den Denkmalschutz ausdrücklich als Einsatzgebiet.
Der vorhandene historische Untergrund und der konkrete Aufbau müssen
trotzdem objektbezogen geprüft werden.
Was ist der wichtigste Unterschied zu Baumit SilikonColor?
SilikatColor ist auf mineralische Untergründe und mineralische
Altbeschichtungen ausgerichtet. Baumit SilikonColor kann dagegen auch
auf geeigneten dispersionsgebundenen Altanstrichen und Kunstharzputzen
eingesetzt werden.
Verhindert SilikatColor dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die vorhandene Basisausstattung kann einen Befall verzögern.
Ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen- oder Pilzbefall kann nicht
zugesichert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikatColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein,
Lack und Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
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Baumit SilikatTop 25 kg
Baumit SilikatTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikat-Oberputz für dekorative Fassadenflächen im Außenbereich.
Der mineralische Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur
erhältlich und verbindet eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit mit
wasserabweisenden und witterungsbeständigen Eigenschaften.
SilikatTop eignet sich für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme sowie für
geeignete mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Altputze.
Auch Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden werden vom Hersteller
ausdrücklich als Einsatzbereiche genannt.
Eigenschaften
Silikatischer Oberputz für außen
Hoch diffusionsoffen
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Mineralischer Charakter
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Renovierung und Denkmalschutz
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz und Metall
Organische Spachtelmassen wie Baumit PowerFlex
Vor SilikatTop immer passend grundieren:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Grundierung muss mindestens
24 Stunden trocknen. Anders als bei SilikonTop ist Baumit PowerFlex
für SilikatTop ausdrücklich nicht als Untergrund vorgesehen.
Was macht Baumit SilikatTop besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 und einem sd-Wert von
etwa 0,06 bis 0,10 m bei 2 mm Schichtdicke eignet sich
SilikatTop besonders für diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralischer Charakter
Der silikatische Oberputz ist auf mineralische Fassadenaufbauten
abgestimmt und eignet sich deshalb auch für Renovierungen und
denkmalgeschützte Objekte.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschter Fassadenoptik stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikatTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Oberputz für außen gesucht wird
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
ein mineralischer Fassadenaufbau vorliegt
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
Renovierung oder Denkmalschutz geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund organisch gebunden ist
Baumit PowerFlex vorhanden ist
der Putz stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur, 1,5 mm
Verbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Kratzstruktur, 2 mm
Verbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur, 3 mm
Verbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Auch die Ebenheit der Fläche muss für den Dünnschichtputz ausreichend
sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor der Beschichtung mit einem
geeigneten Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatTop verarbeitet
Untergrund vollständig prüfen und notwendige Vorarbeiten
abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikatTop vor dem Auftrag mit einem geeigneten Rührwerk gründlich
aufmischen.
Falls erforderlich, mit maximal 1 % sauberem Wasser
auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen oder mit
einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
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Baumit SilikonColor Fassadenfarbe 5 / 14 L
Baumit SilikonColor ist eine matte, verarbeitungsfertige
Silikonharz-Fassadenfarbe für hochwertige Neu- und
Renovierungsanstriche im Außenbereich. Sie verbindet eine sehr geringe
Wasseraufnahme mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit und schützt
Fassaden zuverlässig vor Witterungseinflüssen.
Die Farbe eignet sich für mineralische Untergründe, tragfähige
mineralische und dispersionsgebundene Altbeschichtungen sowie für
intakte Wärmedämm-Verbundsysteme. Besonders im Spritzwasser- und
Sockelbereich wird SilikonColor vom Hersteller empfohlen.
Eigenschaften
Silikonharz-Fassadenfarbe
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Spannungsarm auftrocknend
Mattes Oberflächenbild
Geeignet für
Kalkzement- und Zementputze
Beton und mineralische Untergründe
Tragfähige mineralische Altanstriche
Tragfähige Dispersionsanstriche und -putze
Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme
Sockel- und Spritzwasserbereiche
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe
Lack- und Ölfilme
Leim- und Kalkanstriche
Holz und Metall
Hochelastische Dispersionsanstriche
Als Karbonatisierungsbremse bei Betonsanierungen
Untergrund und Grundierung entscheiden über das Ergebnis:
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen
mit Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe
Putzflächen benötigen dagegen Baumit Sanova Primer. Kalkputze sind
nur bedingt geeignet und müssen vorab über eine Probefläche geprüft
werden.
Was macht Baumit SilikonColor besonders?
Sehr niedrige Wasseraufnahme
SilikonColor erreicht die Wasserdurchlässigkeitsklasse W3.
Niederschlagswasser wird damit sehr stark von der
Fassadenoberfläche abgehalten.
Hohe Diffusionsoffenheit
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 bleibt der
Fassadenaufbau sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Vielseitig renovierbar
Neben mineralischen Putzen können auch geeignete
dispersionsgebundene Altanstriche, Kunstharzputze und intakte
WDVS-Flächen überarbeitet werden.
Passt SilikonColor zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine matte Silikonharz-Fassadenfarbe gesucht wird
starker Regenschutz wichtig ist
die Fassade diffusionsoffen bleiben soll
eine intakte Altbeschichtung renoviert wird
ein bestehendes WDVS überarbeitet werden soll
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Kalkputz vorhanden ist
der Untergrund stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Art und Tragfähigkeit des Altanstrichs unbekannt sind
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Schlecht haftende und verwitterte Altanstriche vollständig entfernen.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer behandeln. Stark sandende oder mürbe Putzflächen mit
Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen. Schalölrückstände auf Beton mit
geeignetem Reinigungsverfahren beseitigen. Schadhafte oder rissige
mineralische Flächen vor dem Anstrich fachgerecht spachteln und bei
Bedarf mit TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Untergründe müssen vor dem Beschichten mit
einem dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt
werden.
So wird Baumit SilikonColor verarbeitet
Untergrund prüfen, reinigen und erforderliche Grundierungen
vollständig trocknen lassen.
Baumit SilikonColor vor der Verarbeitung mit langsam laufendem
Rührwerk gründlich aufrühren.
Den Grundanstrich je nach Untergrund mit maximal 10 bis 15 %
sauberem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Gleichmäßig und vollflächig streichen, rollen oder mit einem
geeigneten Airlessgerät auftragen.
Den Folgeanstrich unter üblichen Bedingungen frühestens nach
ungefähr 12 Stunden ausführen.
Den Deckanstrich bei Bedarf mit maximal 5 % Wasser einstellen und
zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Falsche Grundierung
MultiPrimer und Sanova Primer erfüllen unterschiedliche
Aufgaben. Die Grundierung muss an Saugfähigkeit und Festigkeit
des Untergrunds angepasst werden.
Unterschiedliche Chargen verarbeitet
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Mehrere Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Witterung unterschätzt
Direkte Sonne, Regen, starker Wind, hohe Luftfeuchtigkeit oder
niedrige Temperaturen können Trocknung und Farbton deutlich
beeinflussen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Gesamtverbrauch für zwei Anstriche:
ca. 0,30 bis 0,35 L/m².
5 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
16 m² fertige Fassadenfläche.
14 Liter reichen laut Hersteller für ungefähr
45 m² fertige Fassadenfläche.
Produkttyp: Silikonharz-Fassadenfarbe
Gebindegrößen: 5 und 14 Liter
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Glanzgrad: G3 matt
Festkörpergehalt: ca. 65 %
Rohdichte: ca. 1,6 kg/dm³
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Die Luft-, Material- und Untergrundtemperatur muss während der
Verarbeitung und für mindestens acht Stunden danach wenigstens
+5 °C betragen. Die Fassade vor direkter Sonne, Regen und starkem Wind
schützen.
Baumit SilikonColor kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das
ungeöffnete Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem
Öffnen soll der Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Kann Baumit SilikonColor auf alten Dispersionsfarben verwendet werden?
Ja, sofern die Beschichtung gut haftet und der Untergrund entsprechend
vorbereitet wurde. Schlecht haftende oder verwitterte Altanstriche
müssen entfernt werden.
Ist Baumit SilikonColor für Wärmedämm-Verbundsysteme geeignet?
Ja. Intakte Wärmedämm-Verbundsysteme können überarbeitet werden.
Farbton und Hellbezugswert müssen dabei die aktuelle Baumit
Verarbeitungsrichtlinie für WDVS erfüllen.
Verhindert die Farbe dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
feuchtebelasteten Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll
sein; ein dauerhaft ausbleibender Befall kann nicht garantiert werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Farbton und Beschichtungsaufbau müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonColor nicht mit anderen
Anstrichmitteln vermischen. Glas, Keramik, Naturstein, Lack und
Metall abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
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Baumit SilikonTop 25 kg
Baumit SilikonTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikonharz-Oberputz für Fassaden und Wärmedämm-Verbundsysteme.
Der Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur erhältlich
und verbindet eine sehr hohe Wasserabweisung mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit.
SilikonTop ist witterungsbeständig, verschmutzungsarm und eignet sich
sowohl für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme als auch für geeignete
mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Sanierputze.
Die Verarbeitung kann händisch oder maschinell erfolgen.
Eigenschaften
Silikonharz-Oberputz für außen
Extrem wasserabweisend
Hoch diffusionsoffen
Witterungsbeständig
Verschmutzungsarm
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Sanierputze und Baumit PowerFlex
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz- und Metalluntergründe
Lose oder nicht tragfähige Flächen
Vor SilikonTop ist die Grundierung normalerweise Pflicht:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Standzeit beträgt mindestens
24 Stunden. Nur bei Baumit PowerFlex kann die Grundierung entfallen.
Was macht Baumit SilikonTop besonders?
Sehr guter Regenschutz
Mit der Wasserdurchlässigkeitsklasse W3 nimmt die Oberfläche
nur sehr wenig Niederschlagswasser auf und schützt den
Fassadenaufbau vor starker Wasserbelastung.
Hohe Diffusionsoffenheit
SilikonTop erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1.
Dadurch bleibt ein entsprechend aufgebautes Fassadensystem
sehr gut wasserdampfdurchlässig.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschtem Fassadenbild stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikonTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Silikonharz-Oberputz für außen gesucht wird
starke Wasserabweisung wichtig ist
der Fassadenaufbau diffusionsoffen bleiben soll
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
ein geeignetes Baumit WDVS beschichtet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der vorhandene Untergrund stark sandet oder kreidet
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Kalkputz oder Kalkanstrich vorhanden ist
Untergrund oder Systemaufbau nicht eindeutig bekannt sind
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur mit 1,5 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Klassische Kratzstruktur mit 2 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur mit 3 mm Körnung.
Richtverbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm Körnung.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Die Fläche muss außerdem ausreichend eben sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen müssen vor der Beschichtung mit einem
dafür vorgesehenen Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandelt werden.
So wird Baumit SilikonTop verarbeitet
Den Untergrund prüfen und alle erforderlichen Vorarbeiten
vollständig abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikonTop vor der Verarbeitung mit einem geeigneten Rührwerk
gründlich aufmischen.
Falls erforderlich, die Verarbeitungskonsistenz mit maximal
1 % sauberem Wasser einstellen.
Den Oberputz mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen
oder mit einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett entsprechend der gewünschten Struktur verreiben.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Grundierung zu früh überarbeitet
UniPrimer und PremiumPrimer benötigen mindestens 24 Stunden
Standzeit. Eine zu frühe Überarbeitung kann Verarbeitung und
Oberflächenbild beeinträchtigen.
Unterschiedliche Chargen
Farbgleichheit kann nur innerhalb einer Produktionscharge
gewährleistet werden. Verschiedene Chargen vor Beginn
vollständig miteinander vermischen.
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen innerhalb zusammenhängender
Fassadenflächen können sichtbare Struktur- und Farbunterschiede
erzeugen.
Verbrauch und Reichweite
K 1,5
ca. 2,5 kg/m²
ca. 10 m² je 25-kg-Kübel
K 2
ca. 2,9 kg/m²
ca. 8,6 m² je Kübel
K 3
ca. 3,9 kg/m²
ca. 6,4 m² je Kübel
R 2 / R 3
R 2: ca. 2,6 kg/m² / 9,6 m²
R 3: ca. 3,6 kg/m² / 6,9 m²
Die Herstellerwerte dienen zur Orientierung. In der Praxis ist
zusätzlich mit ungefähr 10 % Mehrverbrauch zu rechnen.
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Verarbeitungstechnik beeinflussen den
tatsächlichen Bedarf.
Technische Daten
Produkttyp: Silikonharz-Oberputz
Gebindegröße: 25 kg
Strukturen: K 1,5 / K 2 / K 3 / R 2 / R 3
Farbtöne: Baumit Life Farbtöne
Rohdichte: ca. 1,8 kg/dm³
Haftfestigkeit: ≥ 0,3 MPa
Brandverhalten: A2-s1,d0
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1
Wasserdurchlässigkeit: W3
sd-Wert: ca. 0,08–0,12 m bei 2 mm
μ-Wert: ca. 60–80
VOC-Istwert: unter 40 g/L
Wasserzugabe: maximal 1 %
Mindesttemperatur: +5 °C
Während Verarbeitung und Abbinden müssen Luft-, Material- und
Untergrundtemperatur für mindestens acht Stunden wenigstens
+5 °C betragen. Direkte Sonne, Regen und starken Wind vermeiden.
Vor einer nachfolgenden Beschichtung ist bei +20 °C und 60 %
relativer Luftfeuchtigkeit eine Standzeit von mindestens
48 Stunden einzuhalten.
SilikonTop kühl, frostfrei und verschlossen lagern. Das ungeöffnete
Gebinde ist ungefähr zwölf Monate lagerfähig. Nach dem Öffnen soll der
Inhalt innerhalb von 14 Tagen verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Muss vor Baumit SilikonTop immer grundiert werden?
Grundsätzlich ja. Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer sind vorgesehen
und müssen mindestens 24 Stunden trocknen. Bei Baumit PowerFlex kann
die Grundierung entfallen.
Welche Körnungen gibt es?
Kratzstruktur K ist in 1,5, 2 und 3 mm erhältlich. Die Rillenstruktur R
gibt es in 2 und 3 mm.
Verhindert SilikonTop dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Die Basisausstattung kann einen Befall verzögern. Bei besonders
kritischen Standorten kann eine verstärkte Ausstattung sinnvoll sein;
ein dauerhaftes Ausbleiben von Algen oder Pilzen kann nicht zugesichert
werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Struktur, Farbton und Fassadensystem müssen
aufeinander abgestimmt sein. Baumit SilikonTop nicht mit anderen
Produkten vermischen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, Lack und
Metall sorgfältig abdecken und Spritzer sofort mit Wasser entfernen.
Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett maßgeblich.
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Baumit StarColor
Baumit StarColor ist die neueste Generation im Fassadenschutz mit dem innovativen Drypor Effekt. Die neu entwickelte Rezeptur reduziert die Verschmutzungsneigung und lässt Regentropfen abperlen, dank der hydrophoben Wirkung einer erstklassigen Silikonfarbe. Der multifunktionale Drypor Effekt nutzt ein hydrophil/hydrophobes Wirkprinzip zur Reduktion von Oberflächenverschmutzung.
Produktbeschreibung
Hydroperleffekt, minimiert eine Verschmutzung der Fassade
Kühlende Technologie mit Sonnenreflektion
Zieht Insekten und Schädlinge nicht an
Hält Algen, Moose und Pflanzen fern
Produktanwendung
Als Fassadenfarbe für mineralische Untergründe wie Beton, Mauerwerk und Putz
Hohe Witterungsbeständigkeit und Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung
Atmungsaktive Farbe für eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
Einfache Anwendung durch Streichen, Rollen oder Spritzen
Verarbeitung
Grundanstrich: Baumit MultiPrimer
Rühre die Farbe vor Gebrauch gut auf
Trage die Fassadenfarbe mit einer Fassadenrolle in einem gleichmäßigen Anstrich auf (alternativ Airless spritzbar)
Reinige die Werkzeuge mit Wasser
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Baumit UniPrimer
Baumit UniPrimer ist ein universell einsetzbarer Voranstrich, der als Saugausgleich und Haftvermittler für Baumit Wärmedämmverbundsysteme und Putzsysteme verwendet wird. Der Primer ist verarbeitungsfertig und lösemittelfrei. Er gleicht die Saugfähigkeit des Untergrundes aus und verbessert die Haftung der nachfolgenden Putzlagen. Dadurch wird eine gleichmäßige und dauerhafte Verbindung zwischen Untergrund und Putzschicht hergestellt. Baumit UniPrimer eignet sich für mineralische und organische Untergründe und ist einfach in der Anwendung. Mit diesem Voranstrich sorgst du für eine sichere und zuverlässige Grundierung deines Untergrundes und ermöglichst eine fachgerechte Installation deines Baumit Wärmedämmverbundsystems.
Universelle Grundierung für außen für nachfolgende Beschichtung mit Baumit NanoporTop, Baumit StarTop, Baumit SilikatTop, Baumit SilikonTop, Baumit GranoporTop, Baumit PuraTop, Baumit EdelPutz, Baumit ScheibenPutz SEP, Baumit MosaikTop, und für innen für nachfolgende Beschichtung mit Baumit KlimaDekor.
Nicht für Baumit open KlimaschutzFassaden
Produktbeschreibung
Ermöglicht gleichmäßige Farbgebung der Endbeschichtung
Haftvermittler und Saugausgleich
Wasserdicht: Schützt vor Feuchtigkeit und Wassereintritt
Einfache Anwendung: Mit Bürste oder Rolle aufzutragen
Produktanwendung
Vielseitig: Als Grundierung für verschiedene Untergründe geeignet
Für Außenanwendungen
Zur nachfolgenden Beschichtung mit Baumit Fassadenputzen
Der Putzgrund ist deckend
Verarbeitung
Baumit UniPrimer gründlich aufrühren
Baumit UniPrimer kann gerollt oder gestrichen werden
Gleichmäßig und ohne Unterbrechung arbeiten
Die Verarbeitungskonsistenz ist gegebenenfalls durch eine geringe Wasserbeigabe einzustellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Caparol 3D-plus Farbtonblock
Der Caparol 3D-plus Farbtonblock ist ein nützliches Werkzeug für Maler, Architekten und Hausrenovierer, um das perfekte Farbergebnis zu visualisieren. Der Farbtonblock bietet präzise Farbdarstellungen auf verschiedenen Oberflächen und ist einfach zu handhaben. Mit der benutzerfreundlichen Ordnung des Fächers können Kunden schnell und gezielt den passenden Farbton auswählen.
Produktbeschreibung
Hochwertig: Qualitativ hochwertige Farben und Putze von Baumit
Farbgenauigkeit: Präzise Darstellung der Farbtöne auf der Farbkarte
Nutzerfreundlich: Übersichtliche Gliederung der Farbfächer nach Farbfamilien
Langlebig: Farbfächer in stabiler Ausführung für langanhaltende Nutzung
Produktanwendung
Übersichtliche Farbkarte mit über 1000 Farbtönen für schnelle und einfache Auswahl
Auswahl von Innen- und Außenfarben für Fassaden, Wände und Decken
Kreative Farbgestaltung für private und öffentliche Gebäude
Harmonisierung von Farben und Materialien im Bauwesen
Verarbeitung
Nimm den Baumit Life Farbfächer zur Hand
Wähle aus über 1000 Farbtönen deine Wunschfarbe aus der Farbkarte
Vergleiche die Farben am Objekt, um die perfekte Wahl zu treffen
Verwende die Farbnummer, um die gewünschte Farbe direkt bei WERKMIT im Onlineshop zu bestellen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Varianten ab 32,50 €
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Caparol Buntsteinputz 25 kg (Synthesa)
Caparol Buntsteinputz ist ein kunstharzgebundener Dekorputz mit
coloriertem und beschichtetem Korn. Er wird vor allem zur widerstandsfähigen
und dekorativen Gestaltung von Fassadensockeln eingesetzt, eignet sich
aber auch für Säulen, Foyers, Fenster- und Türrahmen sowie ausgewählte
Innenflächen.
Der Reinacrylatputz ist kratz- und stoßfest, lichtecht,
witterungsbeständig und schlagregendicht. Er wird in elf fertig
zusammengestellten Farbtönen geliefert und muss auf einer trockenen,
tragfähigen sowie passend grundierten Fläche verarbeitet werden.
Eigenschaften
Kratz- und stoßfest
Lichtecht und witterungsbeständig
Schlagregendicht
Hoch elastisch
Wasserdampf- und CO₂-durchlässig
Geringe Verschmutzungsneigung
Geeignet für
Fassadensockel
Säulen und Foyers
Fenster- und Türrahmen
Dekorative Außenbeschichtungen
Ausgewählte Innenbeschichtungen
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte Flächen
Flächen mit dauernder Wasserbelastung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Ungestrichene Flächen ohne Putzgrund
Nicht durchgetrocknete Armierungsschichten
Überbrückung vorhandener konstruktiver Risse
Nicht auf waagrechten oder wasserbelasteten Flächen einsetzen:
Schlagregendicht bedeutet nicht für stehendes Wasser, Staunässe oder
dauerhafte Wasserbelastung geeignet. Im Sockelbereich sind außerdem
die Bauwerksabdichtung, Geländeanschlüsse und der vollständige
Sockelaufbau zu berücksichtigen.
Was macht Caparol Buntsteinputz besonders?
Dekorative Steinkornoptik
Farblich abgestimmte, beschichtete Körner erzeugen eine lebendige
und strapazierfähige Oberfläche, die sich besonders für optisch
hervorgehobene Sockelbereiche eignet.
Widerstandsfähige Oberfläche
Der Reinacrylatputz ist für Bereiche ausgelegt, die stärker durch
Witterung, Spritzwasser und mechanische Beanspruchung belastet
werden als gewöhnliche Fassadenflächen.
Fertig abgestimmte Farbtöne
Die Körnung und Farbmischung werden werkseitig zusammengestellt.
Für zusammenhängende Flächen sollte dennoch Material derselben
Charge verwendet oder vorab miteinander vermischt werden.
Passt der Buntsteinputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein dekorativer und belastbarer Sockelputz gesucht wird
der Untergrund eben, trocken und tragfähig ist
eine der elf verfügbaren Farbmischungen passt
Caparol Putzgrund im passenden Farbton verwendet wird
die Fläche ohne längere Unterbrechung bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Salzausblühungen vorhanden sind
der Sockel dauerhaft durch Wasser belastet wird
Risse oder Bewegungen im Untergrund bestehen
der Unterputz noch nicht vollständig durchgehärtet ist
unterschiedliche Chargen kombiniert werden müssen
Verfügbare Farbtöne
Caparol Buntsteinputz wird in elf werkseitig zusammengestellten
Farbmischungen angeboten:
Steingrau
Schiefergrau
Basaltgrau
Granitschwarz
Islandgrün
Pazifikblau
Klinkerrot
Marmorbraun
Dolomitbraun
Bergbraun
Kaffeebraun
Farbwirkung und Kornverteilung können je nach Untergrund, Licht,
Verarbeitung und Rohstoffcharge geringfügig vom Muster abweichen. Den
Farbton deshalb möglichst anhand eines Originalmusters auswählen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, tragfähig sowie frei von
Verschmutzungen und trennenden Stoffen sein. Neue Unterputze müssen vor
der Beschichtung mindestens drei bis vier Wochen durchhärten.
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen müssen vollständig abgebunden
und durchgetrocknet sein.
Im Sockelbereich darf der Buntsteinputz nur auf Zementputzen oder
Armierungsschichten von Caparol Dämmsystemen eingesetzt werden. Nicht
tragfähige Altbeschichtungen, Hohlstellen, Feuchtigkeit und andere
Untergrundschäden vor der Grundierung fachgerecht beseitigen.
Caparol Buntsteinputz benötigt immer einen Grundanstrich mit
Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton. Der Putzgrund
wird vorzugsweise mit einer Rolle aufgetragen und muss vollständig
trocknen. Bei üblichen Bedingungen kann der Buntsteinputz nach ungefähr
zwölf Stunden folgen.
So wird Caparol Buntsteinputz verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Bei warmer
Witterung ist nur bei Bedarf eine geringe Wasserzugabe zur
Konsistenzregulierung vorgesehen.
Den Buntsteinputz mit einer rostfreien Edelstahlkelle vollflächig
auftragen und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die frische Oberfläche unmittelbar anschließend mit einer
Edelstahlglättkelle gleichmäßig glätten.
Zusammenhängende Flächen zügig nass in nass und ohne längere
Unterbrechung fertigstellen.
Auf einer Fläche nur Material derselben Charge verarbeiten oder
unterschiedliche Chargen vor Beginn vollständig miteinander
vermischen.
Typische Fehler vermeiden
Fläche unterbrochen
Arbeitsunterbrechungen auf zusammenhängenden Flächen können
sichtbare Ansätze erzeugen. Ausreichend Personal einplanen und
konsequent nass in nass arbeiten.
Unterschiedliche Chargen
Chargenwechsel innerhalb einer Fläche können Unterschiede bei
Farbton und Kornwirkung sichtbar machen. Material vorher
gemeinsam vermischen.
Trocknung nicht geschützt
Regen, starker Wind, direkte Sonne und Nachtfrost können die
Trocknung und Oberflächenoptik beeinträchtigen. Die fertige Fläche
während der Trocknungsphase ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und Trocknung
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 5,5 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Untergrund, Schichtdicke und Verarbeitung
können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Trocknung
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach etwa
24 Stunden oberflächentrocken.
Durchgetrocknet und belastbar nach ungefähr zwei bis drei Tagen.
Kühle oder feuchte Bedingungen verlängern die Trocknung.
Technische Daten
Produkttyp: kunstharzgebundener Buntsteinputz
Bindemittelbasis: Reinacrylat
Gebindegröße: 25 kg
Farbtöne: 11 Ausführungen
Rohdichte: ca. 1,70 g/cm³
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Wasseraufnahme: W2 mittel
Wasserdampfdurchlässigkeit: V2 mittel
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Werkzeugreinigung: sofort mit Wasser
Lagerung: kühl und frostfrei
Verarbeitungskonforme Temperaturen müssen während des Auftrags und
mindestens zwei Tage danach eingehalten werden. Originalverschlossen ist
das Produkt bei kühler, frostfreier Lagerung ungefähr zwölf Monate
lagerfähig.
Häufige Fragen
Ist eine Grundierung erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton ist
immer erforderlich und muss vor dem Putzauftrag vollständig
trocknen.
Wie viel Fläche reicht ein Eimer?
Bei etwa 5,5 kg/m² reicht ein 25-kg-Eimer rechnerisch für ungefähr
4,5 m². Eine Probefläche liefert den zuverlässigsten Objektwert.
Kann der Putz auf waagrechten Flächen verwendet werden?
Nein. Der Buntsteinputz ist nicht für waagrechte Flächen oder
Bereiche mit dauerhafter Wasserbelastung vorgesehen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Sockelabdichtung und Buntsteinputz müssen
aufeinander abgestimmt sein. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und
Metall vor Spritzern schützen und Verunreinigungen sofort mit Wasser
entfernen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten
Farbvariante maßgeblich.
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Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M 25 kg (Capatect)
Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS- und Mineralwolle-Dämmplatten sowie
zur Herstellung eines bewehrten Unterputzes. Er eignet sich für
Caparol Fassadensysteme auf Basis von EPS-F und Mineralwolle.
Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist kunststoffvergütet, hoch
wasserdampfdurchlässig und händisch oder maschinell verarbeitbar.
Abhängig vom Fassadensystem wird die Armierung in 3 oder 5 mm
Mindestschichtdicke ausgeführt.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Sehr gut zu verarbeiten
Händisch und maschinell einsetzbar
Geeignet für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme
Caparol Mineralwolle-Dämmsysteme
Verklebung von Fassadendämmplatten
Armierte Unterputze mit 3 oder 5 mm
Bewehrte Fassadenrenovierungen
Tragfähige mineralische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Absandende oder mehlige Oberflächen
Systemfremde Dämmplatten
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Armierungsdicke und Gewebelage müssen zusammenpassen:
Bei 3 mm Mindestschichtdicke liegt das Glasgewebe mittig. Bei einer
5 mm starken Armierung muss das Gewebe mit ungefähr einem Drittel der
Gesamtschichtdicke überdeckt sein. Die Ausführung richtet sich nach
dem verwendeten Caparol Fassadensystem.
Was macht Caparol 186 M besonders?
Kleben und Armieren
Ein Material übernimmt sowohl die Verklebung geeigneter
Fassadendämmplatten als auch die Herstellung des bewehrten
Unterputzes.
Für EPS und Mineralwolle
Die Klebe- und Armierungsmasse ist innerhalb geprüfter Caparol
Systeme sowohl für EPS-F- als auch für Mineralwolle-Dämmstoffe
vorgesehen.
Auch für Renovierungen
Bei Fassadenrenovierungen kann der Mörtel zur Herstellung einer
vollflächig bewehrten Spachtelschicht mit Caparol Glasgewebe
verwendet werden.
Passt die Klebe- und Armierungsmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder Mineralwolle-Dämmplatten verarbeitet werden
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
Kleben und Armieren mit einem Mörtel erfolgen sollen
eine Armierung mit 3 oder 5 mm vorgesehen ist
eine bewehrte Renovierungsschicht benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
die Dämmplattenart nicht eindeutig bekannt ist
Schichtdicke oder Gewebelage nicht festgelegt sind
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe vorliegen
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrich- oder Putzresten sein. Schadhafte Beschichtungen und
Strukturputze weitgehend entfernen, Putzhohlstellen abschlagen und
flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Drei bis fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten verkleben und armieren
Dämmplatten verkleben
Je nach Untergrund und Dämmstoff im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren
oder vollflächig verkleben. Mineralwolleplatten zuvor im
Klebebereich mit einer dünnen Pressspachtelung versehen.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Armierung ausführen
Mörtel in Gewebebahnbreite aufziehen, Caparol Glasgewebe
faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung einbetten und
anschließend nass in nass vollständig überspachteln.
Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen, gut
andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in die
Plattenstöße bringen.
Bei Mineralwolle kann vor der eigentlichen Armierung eine ungefähr
2 mm starke, vollständig durchgetrocknete Ausgleichsspachtelung sinnvoll
sein. Sie stabilisiert die Dämmstoffoberfläche und schafft eine
gleichmäßigere Grundlage.
Typische Fehler vermeiden
Pressspachtelung vergessen
Bei Mineralwolle muss im Klebebereich zuerst eine dünne
Kontaktschicht unter Druck auf die Dämmplatte aufgezogen werden.
Falsche Gewebelage
Das Glasgewebe darf weder direkt auf der Dämmplatte liegen noch
an der Oberfläche sichtbar bleiben. Die Lage richtet sich nach
der vorgesehenen Gesamtschichtdicke.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die
Fassadenfläche ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 6,0 kg/m² · etwa 4,2 m² je Sack
Armieren bei 3 mm: ca. 4,5 kg/m² · etwa 5,6 m²
Armieren bei 5 mm: ca. 7,5 kg/m² · etwa 3,3 m²
Die Werte sind Richtwerte. Untergrund, Schichtdicke und
Verarbeitung können den tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
Geeignete Systeme: EPS-F und Mineralwolle
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens einen Tag je Millimeter Schichtdicke. Kühle oder feuchte
Bedingungen verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern; Lagerfähigkeit ungefähr neun Monate.
Häufige Fragen
Kann Caparol 186 M für EPS und Mineralwolle verwendet werden?
Ja. Der Mörtel ist innerhalb geprüfter Caparol Fassadensysteme für
EPS-F- und Mineralwolle-Dämmstoffe vorgesehen.
Wie dick muss die Armierung ausgeführt werden?
Je nach Fassadensystem beträgt die Mindestschichtdicke 3 oder 5 mm.
Die Lage des Glasgewebes muss auf die jeweilige Schichtdicke abgestimmt
werden.
Ist vor dem Kleben von Mineralwolle eine Pressspachtelung nötig?
Ja. Im Klebebereich wird zuerst eine dünne Kontaktschicht unter Druck auf
die Mineralwolleplatte aufgezogen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Klebeverfahren, Armierungsdicke, Gewebelage
und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Mineralische Trockenmörtel können nach dem Anmischen alkalisch
reagieren. Für Arbeitsschutz und Gefahrenkennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Charge maßgeblich.
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Caparol Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN 25 kg (Capatect)
Caparol Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS-F-, Mineralwolle- und
Hanffaserdämmplatten. Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist
kunststoffvergütet, wasserabweisend und hoch wasserdampfdurchlässig.
Innerhalb von Caparol EPS-F-Dämmsystemen wird das Produkt zusätzlich zur
Herstellung einer 3 mm starken Armierungsschicht eingesetzt. Die
Verarbeitung ist händisch oder maschinell möglich und muss auf
Dämmstoff, Untergrund und freigegebenen Systemaufbau abgestimmt werden.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Wasserabweisend
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
EPS-F-Fassadendämmplatten
Mineralwolle-Fassadendämmplatten
Caparol Hanffaser-Dämmplatten
Unverputztes mineralisches Mauerwerk
Mineralisch verputzte Untergründe
EPS-F-Armierung mit 3 mm Schichtdicke
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Unvorbereitete Holz- und Plattenwerkstoffe
Armierung von Mineralwolle oder Hanf ohne Systemfreigabe
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Kleben und Armieren klar unterscheiden:
Caparol 190 FEIN kann EPS-F-, Mineralwolle- und Hanffaserdämmplatten
verkleben. Als 3 mm starke Armierungsmasse ist das Produkt laut
Technischer Information für Caparol EPS-F-Dämmsysteme vorgesehen.
Bei anderen Dämmstoffsystemen muss die passende Armierungsmasse
separat bestimmt werden.
Was macht Caparol 190 FEIN besonders?
Vielseitiger Dämmplattenkleber
Ein mineralischer Klebemörtel für unterschiedliche
Fassadendämmstoffe innerhalb der dafür freigegebenen Caparol
Dämmsysteme.
Feine EPS-Armierung
In EPS-F-Systemen entsteht mit nur 3 mm Mindestschichtdicke eine
kompakte Armierungsschicht mit mittig eingebettetem Glasgewebe.
Für Hand und Maschine
Der Mörtel kann mit einem Rührwerk oder geeigneten
Durchlaufmischern vorbereitet und anschließend händisch oder
maschinell verarbeitet werden.
Passt die Klebe- und Spachtelmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS-F-, Mineralwolle- oder Hanfplatten verklebt werden
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorhanden ist
ein Caparol EPS-F-System mit 3-mm-Armierung ausgeführt wird
händische oder maschinelle Verarbeitung gewünscht ist
das vorgesehene Klebeverfahren bereits festgelegt wurde
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Holz oder ein anderer kritischer Untergrund vorliegt
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen besitzt
Mineralwolle oder Hanf auch armiert werden sollen
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe sichtbar sind
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Bestandteilen,
Staub, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schadhafte Beschichtungen und Strukturputze weitgehend entfernen,
Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Mindestens fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten richtig verkleben
Mineralischer Untergrund
Abhängig von Dämmstoff und Untergrund im
Rand-Wulst-Punkt-Verfahren oder vollflächig verkleben.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Vorbereiteter Holzuntergrund
Geeignete Holzflächen werden innerhalb des freigegebenen
Systemaufbaus mit Caparol MultiPrimer vorbereitet. Nach dessen
Aushärtung erfolgt die Verklebung vollflächig.
Die Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen,
gut andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in
die Plattenstöße bringen.
Armierung im EPS-F-System
Plattenversätze vor Beginn abschleifen und den Schleifstaub
vollständig entfernen.
Kantenschutz sowie die erforderliche Diagonalarmierung an
Fassadenöffnungen anbringen.
Caparol 190 FEIN gleichmäßig in der Breite einer Gewebebahn
aufziehen.
Caparol Glasgewebe faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung in
den frischen Mörtel einbetten.
Nass in nass vollständig überspachteln. Bei 3 mm
Mindestschichtdicke muss das Glasgewebe mittig in der
Armierungsschicht liegen.
Typische Fehler vermeiden
Einsatzbereiche vermischt
Die Eignung zum Verkleben verschiedener Dämmstoffe bedeutet
nicht automatisch, dass diese auch mit Caparol 190 FEIN armiert
werden dürfen.
Falsche Gewebelage
Bei der 3-mm-Armierung darf das Glasgewebe weder direkt auf der
Dämmplatte liegen noch an der fertigen Oberfläche sichtbar
bleiben.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die Fläche
ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 5,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 4,5 m² je
25-kg-Sack.
Armieren bei 3 mm Mindestschichtdicke:
ca. 4,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 5,6 m² je
Sack.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Spachtelmörtel
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Zementgrau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A1
Lagerfähigkeit: ca. 9 Monate
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens zwei bis drei Tage. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern.
Häufige Fragen
Kann Caparol 190 FEIN Mineralwolle und Hanf verkleben?
Ja. Beide Dämmstoffarten werden ausdrücklich als geeignete
Klebeanwendung genannt. Das Klebeverfahren richtet sich nach dem
jeweiligen Caparol System.
Kann damit auch Mineralwolle armiert werden?
Die Technische Information nennt die Armierung ausdrücklich für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme. Für Mineralwolle ist die dafür vorgesehene
Armierungsmasse des jeweiligen Systems zu verwenden.
Ist eine Verklebung auf Holz möglich?
Ja, innerhalb eines dafür freigegebenen Systemaufbaus. Der Holzuntergrund
wird passend vorbereitet und anschließend vollflächig verklebt.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Grundierung, Klebeverfahren, Armierungsdicke,
Gewebelage und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Gefahr: Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere
Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Staub nicht einatmen,
Schutzhandschuhe sowie Augen- und Gesichtsschutz verwenden. Für die
vollständige Kennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt
und das Gebindeetikett maßgeblich.
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CAPAROL Capatect Carbon Fix Schlagdübel 100 Stück
Der Caparol Carbon Fix ist ein Schlagdübel zur mechanischen Befestigung
von Caparol Dämmplatten auf geeigneten massiven Wandbaustoffen. Er besteht
aus einem Kunststoff-Dübelschaft mit 60-mm-Teller und einem vormontierten
Kunststoff-Stahl-Spreizelement.
Der Dübel ist für Beton und Vollziegel der Nutzungskategorien A und B
vorgesehen. Er kann oberflächenbündig gesetzt oder bei geeigneten
Dämmplatten mit einer Dämmstoffrondelle versenkt montiert werden.
Aufbau und Eigenschaften
Schlagdübel für Caparol Dämmplatten
Kunststoffschaft mit 60-mm-Dübelteller
Kombiniertes Kunststoff-Stahl-Spreizelement
Dübeldurchmesser 8 mm
Oberflächenbündige oder versenkte Montage
Europäische Technische Bewertung ETA-15/0208
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Nutzungskategorie A
Nutzungskategorie B
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Statisch relevante Dämmplattenbefestigung
Nicht dafür vorgesehen
Lochziegel und andere Nutzungskategorien C oder D
Porenbeton der Nutzungskategorie E
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Verankerung nur in Altputz oder Kleberbett
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Die Dübellänge muss mindestens 25 mm Verankerung ermöglichen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Erst danach müssen mindestens
25 mm des Dübels im tragfähigen Beton oder Vollziegel verankert sein.
Was macht den Caparol Carbon Fix besonders?
Vormontiertes Spreizelement
Das kombinierte Kunststoff-Stahl-Spreizelement ist bereits im
Dübelschaft vormontiert und wird bei der Verarbeitung mit einem
Hammer eingeschlagen.
Bündig oder versenkt
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder nach vorherigem Ausfräsen mit einer passenden
Dämmstoffrondelle abgedeckt werden.
Klare Untergrundzuordnung
Die Zulassung ist auf massive Untergründe der Nutzungskategorien
A und B begrenzt. Dadurch lässt sich der Einsatz eindeutig von
Universal- und Spezialdübeln abgrenzen.
Passt der Schlagdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
Beton oder geeigneter Vollziegel vorhanden ist
das Kleberbett bereits ausreichend getrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
mindestens 25 mm Verankerung erreicht werden
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Lochziegel, Leichtbeton oder Porenbeton vorliegen
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Montage vorbereiten
Die benötigte Länge ergibt sich aus Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz,
sonstigen nicht tragenden Schichten und mindestens 25 mm Verankerung im
massiven Wandbaustoff. Die nächste ausreichend lange Ausführung wählen.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragfähigen
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe muss mindestens 35 mm betragen.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Das vormontierte Spreizelement mit einem Hammer einschlagen, bis der
Dübelteller oberflächenbündig sitzt.
Den festen Sitz kontrollieren. Einen nicht ausreichend verankerten
Dübel entfernen und in angemessenem Abstand durch einen neuen Dübel
ersetzen.
Oberflächenbündige Montage
Das Spreizelement so weit einschlagen, dass der Dübelteller eben
auf der Dämmstoffoberfläche sitzt. Der Teller darf weder
hervorstehen noch den Dämmstoff unnötig eindrücken.
Versenkte Montage
Bei geeigneten Dalmatiner-, EPS-, Mineralfaser-, Mineralwolle-
und Sockeldämmplatten zuerst die Vertiefung mit dem
Rondellen-Fräskopf herstellen. Danach eine passende Dalmatiner-,
Polystyrol- oder Mineralfaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer erschweren das Einsetzen und
können den sicheren Sitz des Dübels beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine wirksame
Befestigungsfunktion und muss durch einen neuen Dübel ersetzt
werden.
Rondelle sitzt nicht bündig
Rondellen dürfen weder locker noch zu tief sitzen. Lockere
Rondellen nicht einkleben und fehlerhafte Vertiefungen nicht
einfach mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schlagdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-15/0208
Nutzungskategorien: A und B
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübeldurchmesser: 8 mm
Verankerungstiefe: mindestens 25 mm
Bohrlochtiefe: mindestens 35 mm
Farbton: Dunkelgrau
Die Dübel vor anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung, Feuchtigkeit
und mechanischer Belastung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Ist der Carbon Fix für Lochziegel geeignet?
Nein. Der Dübel ist für die Nutzungskategorien A und B und damit
für geeigneten Beton und Vollziegel vorgesehen.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt. Oberflächenbündig gesetzte Dübel benötigen keine
Rondelle.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum tragfähigen
Untergrund, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und zum konkreten
Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht zur
Verankerungstiefe gerechnet werden.
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Dämmstoffstärke EPS:
Dämmstoffstärke | 20mm I Bund 12.5m²
Caparol Dalmatiner Premium 031 Fassadendämmplatte
Caparol Dalmatiner Premium 031 ist eine formbeständige EPS-F-Fassadendämmplatte
aus blockgeschäumtem, grau-weiß gesprenkeltem Polystyrol-Hartschaum. Mit einer
Wärmeleitfähigkeit von 0,031 W/(mK) ist sie für das Caparol Top-Line
Wärmedämm-Verbundsystem vorgesehen.
Die Platte besitzt das Format 100 × 50 cm und ist in zahlreichen Dämmstoffdicken
erhältlich. Sie wird auf tragfähigen mineralischen Untergründen verklebt und
abhängig von Untergrund, Systemgewicht und Objekt zusätzlich verdübelt.
Aufbau und Eigenschaften
EPS-F-Fassadendämmplatte
Wärmeleitfähigkeit 0,031 W/(mK)
Grau-weiß gesprenkelter Partikelschaum
Abgelagert und formbeständig
Diffusionsfähig
Plattenformat 100 × 50 cm
Geeignet für
Caparol Top-Line Wärmedämm-Verbundsystem
Caparol Sockellösung WDVS
Mineralische, neubaugleiche Untergründe
Feste mineralische Altputze
Tragfähige mineralische Altbeschichtungen
Ebene und saugende mineralische Flächen
Nicht dafür vorgesehen
Nicht tragfähige oder verschmutzte Untergründe
Beliebige Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Plattenstöße mit Klebemasse
Fugen über 5 mm
Kontakt mit aromatischen Lösemitteln
Längerfristig ungeschützte UV-Belastung
Premium 031 nicht mit Dalmatiner Action 037 verwechseln:
Dalmatiner Premium 031 besitzt eine Wärmeleitfähigkeit von 0,031 W/(mK)
und ist für das Caparol Top-Line System vorgesehen. Dämmplatte, Kleber,
Dübel und Armierungsaufbau müssen zur gewählten Systemlinie passen.
Was macht Dalmatiner Premium 031 besonders?
Wärmeleitfähigkeit 0,031
Der Lambda-Wert von 0,031 W/(mK) ermöglicht einen hohen
Wärmeschutz bei entsprechend geplantem Dämmstoffaufbau.
Erhöhte Formbeständigkeit
Der abgelagerte, blockgeschäumte Partikelschaum erfüllt erhöhte
Anforderungen hinsichtlich Schwund und Formänderung.
Blendfreie Verarbeitung
Die grau-weiß gesprenkelte Oberfläche reflektiert Sonnenlicht
weniger stark als eine durchgehend weiße Dämmplatte.
Passt die Dämmplatte zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol Top-Line WDVS ausgeführt wird
eine EPS-F-Platte mit Lambda 0,031 benötigt wird
der Untergrund mineralisch und tragfähig ist
die erforderliche Dämmstoffdicke festgelegt wurde
der vollständige Systemaufbau bekannt ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund nicht eindeutig mineralisch ist
Altputz oder Altbeschichtung nicht sicher haftet
starke Wandunebenheiten vorhanden sind
eine Verwendung im Sockelbereich geplant ist
Dübelung und Befestigungsbild noch ungeklärt sind
Format und Dämmstoffdicke auswählen
Jede Dämmplatte ist 100 × 50 cm groß und besitzt damit eine Fläche von
0,5 m². Rechnerisch werden zwei Platten je Quadratmeter Fassadenfläche
benötigt; Zuschnitte und Verschnitt sind zusätzlich einzuplanen.
Die aktuelle Produktreihe umfasst 30 Ausführungen mit Dämmstoffdicken
von 1 bis 30 cm. Die passende Stärke richtet sich nach der energetischen
Planung, dem vorhandenen Wandaufbau und den Anschlüssen an Fenster,
Türen, Dach, Sockel und andere Bauteile.
Untergrund und Verklebung
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig und frei von Verschmutzungen
oder trennenden Stoffen sein. Lose Beschichtungen, schadhafte Putzstellen,
Hohlstellen und vorstehende Mörtelgrate vor der Dämmplattenmontage
fachgerecht entfernen beziehungsweise ausbessern.
Absandende oder mehlige mineralische Flächen bis zur festen Substanz
reinigen und nach aktueller Systemvorgabe grundieren.
Die systemzugehörige Klebemasse umlaufend als etwa 6 cm breiten
Randwulst und mit drei handtellergroßen Klebepunkten in der
Plattenmitte auftragen.
Klebermenge und Steghöhe so anpassen, dass nach dem Andrücken
mindestens 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden.
Nur so viel Klebemasse vorlegen, wie unmittelbar anschließend mit
Dämmplatten belegt werden kann.
Verlegung, Dübelung und Armierung
Dämmplatten verlegen
Die Platten von unten nach oben im Verband pressgestoßen
verkleben, gut andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten.
Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen.
Dübelung prüfen
Ob eine zusätzliche Verdübelung erforderlich ist, hängt von
Untergrund und Systemgewicht ab. Falls notwendig, sind T- und
W-Schema mit 6 bis 12 Dübeln je m² zulässig.
EPS-Platten können oberflächenbündig und ab 8 cm Dämmstoffdicke auch
versenkt verdübelt werden. Vor der Armierung die gesamte Fassadenfläche
überschleifen, Plattenstöße ebnen und den Schleifstaub entfernen.
Typische Fehler vermeiden
Zu wenig Klebekontakt
Nach dem Andrücken müssen mindestens 40 % der Plattenfläche
mit dem tragfähigen Untergrund verbunden sein.
Kleber in den Plattenstößen
Klebemasse zwischen den Platten kann Wärmebrücken und sichtbare
Stoßbereiche begünstigen. Die Platten deshalb sauber
pressgestoßen verlegen.
Zu große Fugen
Fugen unter 5 mm mit Caparol Füllschaum B1 schließen. Fugen über
5 mm sind nicht zulässig und mit passend zugeschnittenem
Dämmstoff zu korrigieren.
Bedarf und technische Daten
Bedarf
Der rechnerische Bedarf beträgt 1 m² Dämmplatte je 1 m²
Fassadenfläche. Eine Platte deckt 0,5 m² ab. Zuschnitte,
Öffnungen, Gebäudeecken und Verschnitt zusätzlich einplanen.
Produkttyp: EPS-F-Fassadendämmplatte
Produktbezeichnung: Dalmatiner Premium 031
Plattenformat: 100 × 50 cm
Dämmstoffdicken: 1 bis 30 cm
Wärmeleitfähigkeit λD: 0,031 W/(mK)
Rohdichte: ca. 15–18 kg/m³
Querzugfestigkeit: mindestens 150 kPa
Diffusionswiderstandszahl µ: 20/50
Brandverhalten: Euroklasse E
Während der Verarbeitung und Trocknung dürfen Untergrund- und
Umgebungstemperatur nicht unter +5 °C liegen. Die Platten trocken,
eben und vor Feuchtigkeit geschützt lagern und nicht über längere Zeit
ungeschützt der UV-Strahlung aussetzen.
Häufige Fragen
Wie viele Platten werden je m² benötigt?
Eine Platte besitzt 0,5 m² Fläche. Rechnerisch werden daher
zwei Platten je Quadratmeter benötigt.
Müssen die Platten immer gedübelt werden?
Nein. Die Notwendigkeit hängt vom Untergrund, dem Flächengewicht
des Systems und den geltenden Systemvorgaben ab.
Ab wann ist versenkte Dübelung möglich?
Ab einer Dämmstoffdicke von 8 cm kann die Platte mit einem
geeigneten Dübelsystem versenkt befestigt werden.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Dämmplatte, Klebemasse, Dübel, Armierung, Grundierung und Oberputz
müssen als abgestimmtes Caparol Wärmedämm-Verbundsystem verarbeitet
werden. Untergrund, Dämmstoffdicke und Befestigung vor Beginn
objektspezifisch festlegen.
Inhalt:
12.5 m²
(1,97 € / 1 m²)
Varianten ab 17,68 €
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CAPAROL Capatect Haftmörtel FEIN 25 kg
Caparol Haftmörtel FEIN ist ein mineralischer Klebe- und
Armierungsmörtel für Caparol MF- und LS-Fassadendämmplatten in der
Minera-Line. Der kalk- und zementgebundene Trockenmörtel wird zum
Verkleben der Dämmplatten und zur Herstellung eines bewehrten
Unterputzes eingesetzt.
Der kunstharzvergütete Mörtel ist nichtbrennbar, hoch
wasserdampfdurchlässig und wasserabweisend. Er kann händisch oder
maschinell verarbeitet werden und ist innerhalb des Caparol Systems
nach EAD 040083-00-0404 geprüft.
Eigenschaften
Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunstharzvergütet
Nichtbrennbar, Euroklasse A1
Hoch wasserdampfdurchlässig
Wasserabweisend
Geeignet für
Caparol MF-Fassadendämmplatten
Caparol LS-Fassadendämmplatten
Caparol Minera-Line Dämmsysteme
Unverputztes mineralisches Mauerwerk
Mineralisch verputzte Wandflächen
Tragfähige mineralische Altbeschichtungen
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Absandende oder mehlige Untergründe
Feuchte oder nicht tragfähige Flächen
Systemfremde Dämmplatten
Verarbeitung ohne ausreichenden Witterungsschutz
Das Klebeverfahren richtet sich nach der Dämmplatte:
Bei Mineralfaserplatten ist vor dem Rand-Wulst-Punkt-Auftrag eine
dünne Pressspachtelung erforderlich. Caparol LS-Fassadendämmplatten
werden dagegen vollflächig verklebt. Die Verarbeitung darf deshalb
nicht für alle Dämmstofftypen gleich ausgeführt werden.
Was macht Caparol Haftmörtel FEIN besonders?
Kleber und Unterputz
Ein Material kann sowohl zur Verklebung geeigneter
Fassadendämmplatten als auch zur Herstellung der bewehrten
Armierungsschicht verwendet werden.
Für Mineralfasersysteme
Der Haftmörtel ist auf die Anforderungen von Caparol MF- und
LS-Dämmsystemen abgestimmt und innerhalb der Minera-Line
systemgeprüft.
Flexibel zu verarbeiten
Der Trockenmörtel kann mit einem Rührwerk, Durchlaufmischer oder
einer geeigneten Putzmaschine angemischt und händisch oder
maschinell aufgetragen werden.
Passt der Haftmörtel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol MF- oder LS-Dämmsystem ausgeführt wird
Dämmplatten verklebt und armiert werden sollen
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorhanden ist
eine mindestens 5 mm starke Armierung vorgesehen ist
händische oder maschinelle Verarbeitung gewünscht ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
organische Altanstriche vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
eine andere Dämmplattenart verwendet wird
die erforderliche Verklebungsart nicht bekannt ist
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe vorliegen
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Bestandteilen,
Staub, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Schadhafte Beschichtungen und Strukturputze weitgehend entfernen,
Putzhohlstellen abschlagen und flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen vollständig entfernt werden. Tragfähige
mineralische Beschichtungen aufrauen. Absandende oder mehlige Flächen bis
zur festen Substanz reinigen und entsprechend der Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Mindestens fünf Minuten zu einer gleichmäßigen und klumpenfreien
Masse mischen.
Den Mörtel etwa zehn Minuten reifen lassen und anschließend nochmals
kurz durchrühren.
Dämmplatten richtig verkleben
Mineralfaserplatten
Vor dem eigentlichen Kleberauftrag zunächst eine dünne
Pressspachtelung unter Druck auf die Dämmplattenrückseite
aufziehen. Danach den Mörtel nach Systemvorgabe im
Rand-Wulst-Punkt-Verfahren oder vollflächig auftragen.
LS-Fassadendämmplatten
LS-Platten werden vollflächig verklebt. Den Kleber in der Regel
auf den Untergrund auftragen und mit einer 10-mm-Zahnkelle
durchkämmen. Die beschichtete Plattenseite zeigt zur Wand.
Die Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen,
gut andrücken und flucht- sowie lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in
die Plattenstöße bringen. Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im
Kleberbett ausgeglichen werden.
Armierungsschicht ausführen
Vorhandene Versätze zwischen den Dämmplatten zunächst mit einer
Ausgleichsschicht egalisieren.
Kantenschutz und erforderliche Diagonalarmierungen an
Fassadenöffnungen anbringen.
Haftmörtel FEIN ungefähr in der Breite einer Gewebebahn gleichmäßig
aufziehen.
Caparol Glasgewebe faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung in den
frischen Mörtel einbetten.
Nass in nass überspachteln, bis das Gewebe vollständig abgedeckt ist.
Die Armierung muss mindestens 5 mm dick sein; über dem Gewebe muss
ungefähr ein Drittel der Gesamtschichtdicke liegen.
Typische Fehler vermeiden
Pressspachtelung vergessen
Bei Mineralfaserdämmplatten muss vor dem Kleberauftrag eine
dünne Kontaktschicht unter Druck aufgezogen werden.
Falsche Gewebelage
Das Glasgewebe darf weder direkt auf dem Dämmstoff liegen noch
an der Oberfläche sichtbar bleiben. Lage und Überdeckung müssen
gleichmäßig eingehalten werden.
Witterung nicht beachtet
Regen, pralle Sonne, Nebel, Taupunktunterschreitung und starke
Feuchtigkeit können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 6,0 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 4,2 m² je
25-kg-Sack.
Armieren bei 5 mm Mindestschichtdicke:
ca. 7,5 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 3,3 m² je
Sack.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
System: Caparol Minera-Line
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS III
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A1
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens zwei bis drei Tage. Niedrige Temperaturen und hohe
Luftfeuchtigkeit verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen sind während der Verarbeitung und
mindestens zwei Tage danach einzuhalten. Den Sack trocken und vor
Feuchtigkeit geschützt lagern; Lagerfähigkeit etwa neun Monate.
Häufige Fragen
Ist der Haftmörtel nur zum Kleben geeignet?
Nein. Er wird sowohl zur Verklebung geeigneter Dämmplatten als
auch für einen mindestens 5 mm starken armierten Unterputz
verwendet.
Werden LS-Platten im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren geklebt?
Nein. Caparol LS-Fassadendämmplatten werden vollflächig verklebt.
Der Kleber wird üblicherweise mit einer 10-mm-Zahnkelle auf den
Untergrund aufgetragen.
Wie dick muss die Armierung sein?
Die Mindestschichtdicke beträgt 5 mm. Das Glasgewebe wird mit
mindestens 10 cm Überlappung eingebettet und vollständig
überspachtelt.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmplatte, Klebeverfahren, Armierungsdicke,
Gewebelage und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Dämmsystem ausgeführt werden. Die Fassadenfläche während der
Verarbeitung und Trocknung vor Regen, starker Sonne und Wind
schützen.
Zementhaltige Trockenmörtel können nach Wasserzugabe alkalisch
reagieren. Haut, Augen und Atemwege schützen. Für die verbindliche
Gefahrenkennzeichnung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und
das Gebindeetikett der gelieferten Charge maßgeblich.
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Caparol Kreativeffekt Mirror 8 kg
Caparol Kreativeffekt Mirror ist eine dekorative Effektmischung aus
feinteiligem Spiegelglasbruch für strukturierte Fassadenflächen. Die
Glaspartikel reflektieren einfallendes Licht und erzeugen je nach
Betrachtungswinkel, Lichteinfall und Auftragsmenge einen unterschiedlich
starken Glitzereffekt.
Das trockene Granulat wird mit einer Trichterpistole in den frisch
aufgetragenen, noch feuchten Caparol Strukturputz eingeblasen. Für eine
gleichmäßige Wirkung muss die zusammenhängende Fläche in einem
Arbeitsgang und mit möglichst konstantem Abstand bearbeitet werden.
Eigenschaften
Effektmischung aus Spiegelglasbruch
Brillanter Glitzereffekt
Gebrochene, lichtreflektierende Kanten
Größtkorn 0,6 bis 1,25 mm
Nichtbrennbar
Trockenes Granulat ohne Bindemittel
Geeignet für
Frisch aufgetragenen Caparol Strukturputz
Noch feuchte Putzoberflächen
Strukturierte Fassadenflächen
Akzentflächen und dekorative Fassadenteile
Gleichmäßigen Auftrag mit Trichterpistole
Bereiche ohne direkten Personenkontakt
Nicht dafür vorgesehen
Bereits getrocknete Strukturputze
Auftrag mit Rolle, Pinsel oder Glättkelle
Flächen mit direktem Körperkontakt
Handläufe, Sitzflächen oder Spielbereiche
Verarbeitung ohne Schutzbrille und Partikelfilter
Auftrag bei starkem Wind ohne Einhausung
Spiegelglasbruch nur außerhalb direkter Kontaktbereiche einsetzen:
Die Glaspartikel besitzen gebrochene, scharfkantige Kanten. Das
Granulat ist deshalb nur für Fassadenbereiche vorgesehen, bei denen
kein direkter Kontakt mit Personen oder Tieren zu erwarten ist.
Während des Spritzauftrags sind Schutzbrille und Partikelfilter P2
erforderlich.
Was macht Caparol Kreativeffekt Mirror besonders?
Lichtabhängiger Glitzereffekt
Die gebrochenen Spiegelglaskanten reflektieren Licht aus
unterschiedlichen Richtungen. Dadurch verändert sich die Wirkung
abhängig von Sonne, Beleuchtung und Betrachtungswinkel.
Effekt frei dosierbar
Über Auftragsmenge und Verteilung lässt sich der Effekt von
zurückhaltenden Lichtreflexen bis zu einer deutlich sichtbaren
Glitzerwirkung gestalten.
Direkt im Strukturputz
Das Granulat wird nicht als eigene Beschichtung aufgetragen,
sondern in die noch feuchte Oberfläche des frisch applizierten
Strukturputzes eingeblasen.
Passt der Kreativeffekt zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein reflektierender Fassadeneffekt gewünscht ist
ein geeigneter Caparol Strukturputz verarbeitet wird
der Effekt unmittelbar in den frischen Putz eingeblasen wird
Trichterpistole und geeigneter Kompressor vorhanden sind
die Fläche gleichmäßig in einem Zug bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Strukturputz bereits eine Haut gebildet hat
starker Wind am Gerüst zu erwarten ist
die Fläche später direkt berührt werden kann
große Fassaden ohne Arbeitsabschnitte geplant sind
kein gleichmäßiger Probespritzauftrag möglich ist
Verbrauch und gewünschte Effektstärke
Dezenter Effekt
Bei ungefähr 0,1 kg/m² entsteht eine locker
verteilte, zurückhaltende Glitzerwirkung.
Rechnerische Reichweite: bis zu etwa 80 m² je
8-kg-Eimer.
Deutlicher Effekt
Bei ungefähr 0,3 kg/m² wird der Spiegelglaseffekt
wesentlich dichter und stärker sichtbar.
Rechnerische Reichweite: etwa 26,7 m² je
8-kg-Eimer.
Der tatsächliche Bedarf hängt von gewünschter Wirkung, Putzstruktur,
Spritzabstand und Gleichmäßigkeit des Auftrags ab. Vor Beginn der
Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine ausreichend große Musterfläche.
Gerät und Arbeitsbereich vorbereiten
Für den Auftrag wird eine Trichterpistole mit ungefähr 4,5 mm Düse
benötigt. Der Kompressor muss eine Luftleistung von mindestens
250 Litern pro Minute bereitstellen. Der empfohlene Arbeitsdruck beträgt
ungefähr 0,8 bar.
Fassadenfläche und Gerüst gegen Wind schützen. Dadurch lässt sich
Materialverlust reduzieren und eine gleichmäßigere Verteilung erreichen.
Nicht zu beschichtende Flächen sorgfältig abdecken.
So wird Caparol Kreativeffekt Mirror verarbeitet
Den vorgesehenen Caparol Strukturputz vollständig und gleichmäßig
auftragen und strukturieren.
Kreativeffekt Mirror unmittelbar danach in den noch frischen und
ausreichend feuchten Strukturputz einblasen.
Die Trichterpistole ungefähr 40 bis 50 cm von der Oberfläche entfernt
halten.
Das Granulat mit gleichmäßigen kreisförmigen Bewegungen verteilen und
den Spritzabstand möglichst konstant halten.
Die Düsenöffnung über die Düsennadel begrenzen, damit die Nadel
während der Verarbeitung nicht blockiert.
Zusammenhängende Flächen ohne längere Unterbrechung fertigstellen,
damit keine ungleichmäßigen Wolken oder Übergänge entstehen.
Typische Fehler vermeiden
Strukturputz bereits angetrocknet
Auf einer bereits hautbildenden oder trockenen Oberfläche können
die Glaspartikel nicht mehr ausreichend im Strukturputz haften.
Ungleichmäßiger Spritzauftrag
Wechselnder Abstand, unterschiedliche Geschwindigkeit oder
Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Wolken und unruhige
Effektzonen verursachen.
Windschutz fehlt
Wind verweht das leichte Granulat, erhöht den Materialverlust und
erschwert eine kontrollierte, gleichmäßige Verteilung.
Technische Daten
Produkttyp: Glimmereffektmischung
Material: feinteiliger Spiegelglasbruch
Gebindegröße: 8 kg
Dichte: ca. 1,2 g/cm³
Größtkorn: ca. 0,6 bis 1,25 mm
Brandverhalten: nichtbrennbar
Verbrauch: ca. 0,1 bis 0,3 kg/m²
Düse: ca. 4,5 mm
Kompressorleistung: mindestens 250 l/min
Luftdruck: ca. 0,8 bar
Spritzabstand: ca. 40 bis 50 cm
Temperatur: nach Vorgabe des verwendeten Strukturputzes
Das Granulat trocken lagern und den Behälter geschlossen halten.
Eingedrungene Feuchtigkeit kann die Rieselfähigkeit und den gleichmäßigen
Spritzauftrag beeinträchtigen.
Häufige Fragen
Kann der Kreativeffekt auf einen trockenen Putz gespritzt werden?
Nein. Für die Anhaftung muss das Granulat unmittelbar in den frisch
aufgetragenen und noch feuchten Strukturputz eingeblasen werden.
Wie stark ist der Glitzereffekt?
Die Wirkung hängt von Auftragsmenge, Putzstruktur, Lichteinfall und
Betrachtungswinkel ab. Eine Musterfläche erleichtert die Festlegung der
gewünschten Dosierung.
Kann das Granulat in erreichbaren Bereichen eingesetzt werden?
Nicht dort, wo direkter Kontakt mit Personen oder Tieren zu erwarten ist.
Die gebrochenen Glaspartikel besitzen scharfe Kanten.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweis:
Während des gesamten Spritzauftrags Schutzbrille und Partikelfilter
P2 tragen. Die angeschlossene Trichterpistole niemals auf Personen
oder Tiere richten. Arbeitsbereich absperren und verwehtes
Glasgranulat vollständig aufnehmen. Maßgeblich sind zusätzlich die
Verarbeitungsvorgaben des verwendeten Caparol Strukturputzes.
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Caparol MultiPrimer 22 kg
Caparol MultiPrimer ist eine gebrauchsfertige, dispersionsgebundene
Grundierung für Holz- und Plattenwerkstoffe. Sie schafft eine griffige
Haftfläche für die anschließende vollflächige Verklebung von
Fassadendämmplatten.
Nach dem vollständigen Aushärten kann die Verklebung mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Caparol Top-Fix-Kleber oder Caparol
Sockelfix Objekt erfolgen. Bei Blech und anderen kritischen Untergründen
muss die Eignung zuvor über eine Haftzugsfläche geprüft werden.
Eigenschaften
Gebrauchsfertige Haftgrundierung
Dispersionsgebunden
Bindemittel auf Styrolacrylatbasis
Griffige Körnung von 0,5 bis 1 mm
Auftrag mit Rolle oder Bürste
Farbton Grau
Geeignet für
Brettsperrholz und Kreuzlagenholz
OSB- und Spanplatten
Vollholzelemente
Zementgebundene Spanplatten
Geeignete Gipsplatten für außen
Geprüfte kritische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Blech ohne positive Abrissprobe
Feuchte oder verwitterte Holzoberflächen
Holz mit mehr als 15 % Feuchte
Lose oder nicht kraftschlüssig montierte Platten
Verschmutzte oder trennmittelhaltige Flächen
Punkt- oder Rand-Wulst-Verklebung
Nach MultiPrimer immer vollflächig verkleben:
Die Grundierung ist Teil eines abgestimmten Systemaufbaus. Nach
ausreichender Trocknung wird der freigegebene Caparol Kleber
vollflächig aufgetragen. Eine punktweise Verklebung oder eine
Rand-Wulst-Punkt-Verklebung ist für diesen Aufbau nicht vorgesehen.
Was macht Caparol MultiPrimer besonders?
Griffige Haftfläche
Die enthaltene Körnung erzeugt eine strukturierte Oberfläche,
an der der nachfolgende Caparol Klebemörtel sicher ansetzen kann.
Für Holzbausysteme
MultiPrimer ermöglicht innerhalb des freigegebenen Systems die
vollflächige Befestigung von Fassadendämmplatten auf geeigneten
Holz- und Plattenwerkstoffen.
Schutz vor früher Bewitterung
Auf neuwertigen Holzoberflächen kann die Grundierung frühzeitig
aufgetragen werden. Dadurch wird die Beeinträchtigung der späteren
Haftung durch UV-bedingte Holzschäden reduziert.
Passt der MultiPrimer zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Dämmplatten auf Holz oder Plattenwerkstoffen verklebt werden
der Wandbildner kraftschlüssig befestigt ist
der Holzfeuchtegehalt höchstens 15 % beträgt
eine vollflächige Verklebung vorgesehen ist
ein freigegebener Caparol Kleber verwendet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Blech oder ein nicht normgerechter Untergrund vorliegt
die Holzoberfläche bereits stark bewittert ist
Verunreinigungen oder Trennmittel vorhanden sind
der Untergrund beschichtet oder unbekannt ist
keine Haftzugsfläche angelegt werden kann
Untergrund vorbereiten
Der Wandbildner muss kraftschlüssig montiert sein. Die Oberfläche muss
sauber, trocken, tragfähig und frei von Staub, Fett, Trennmitteln und
anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Bei Holz darf der Feuchtegehalt zum Zeitpunkt des Grundierens höchstens
15 % betragen. MultiPrimer sollte aufgebracht werden, bevor oder
unmittelbar nachdem die Holzoberfläche der Witterung ausgesetzt wird.
Länger anhaltende UV-Belastung kann die Holzoberfläche schädigen und die
Haftung beeinträchtigen.
So wird Caparol MultiPrimer verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Die Grundierung vorzugsweise unverdünnt mit Rolle oder Bürste
gleichmäßig und vollflächig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 2 %
sauberes Wasser zugeben.
Die grundierte Fläche vor Regen, direkter Sonne, starkem Wind, Nebel,
Taupunktunterschreitung und Nachtfrost schützen.
Nach vollständiger Aushärtung die Dämmplatten mit Caparol
Klebe- und Spachtelmasse 190 FEIN, Top-Fix-Kleber oder Sockelfix
Objekt vollflächig verkleben.
Kritische Untergründe prüfen
Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen ist vor der
Flächenausführung zwingend eine Abrissprobe anzulegen. Dazu wird der
Untergrund gereinigt, vollflächig grundiert und nach der Trocknung mit
dem vorgesehenen Caparol Kleber und Glasgewebe beschichtet.
Nach fünf Tagen wird das Gewebe abgerissen. Bleiben Kleber und
Grundierung fest am Untergrund haften, gilt die Probe als positiv.
Bei einem negativen Ergebnis darf der Aufbau nicht ausgeführt werden.
Typische Fehler vermeiden
Holz zu feucht
Bei mehr als 15 % Holzfeuchte darf MultiPrimer nicht aufgetragen
werden. Die Feuchtigkeit kann Haftung und Trocknung
beeinträchtigen.
Zu früh weitergearbeitet
Die Dämmplatten dürfen erst nach vollständiger Aushärtung der
Grundierung verklebt werden. Unter üblichen Bedingungen beträgt
die Wartezeit ungefähr 24 Stunden.
Haftprüfung ausgelassen
Die allgemeine Bezeichnung „kritische Untergründe“ ist keine
pauschale Freigabe. Ohne positive Haftzugsfläche darf der Aufbau
dort nicht ausgeführt werden.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Richtverbrauch: ca. 0,28 bis 0,32 kg/m².
Ein 22-kg-Gebinde reicht rechnerisch für ungefähr
69 bis 79 m².
Rauigkeit, Saugfähigkeit und Auftragstechnik können den
tatsächlichen Bedarf verändern. Den Verbrauch über eine
Probefläche kontrollieren.
Produkttyp: dispersionsgebundener Haftvermittler
Bindemittel: Styrolacrylat
Farbton: Grau
Gebindegröße: 22 kg
Korngröße: 0,5 bis 1 mm
Rohdichte: ca. 1.350 kg/m³
Verdünnung: bei Bedarf maximal 2 % Wasser
Überarbeitbar: nach ca. 24 Stunden
Mindesttemperatur: +5 °C
Caparol MultiPrimer kühl und frostfrei lagern. Originalverschlossen ist
das Gebinde ungefähr ein Jahr lagerstabil. Werkzeuge unmittelbar nach
Gebrauch mit Wasser reinigen.
Häufige Fragen
Kann nach der Grundierung im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren geklebt werden?
Nein. Nach Caparol MultiPrimer erfolgt die Dämmplattenverklebung
vollflächig mit dem dafür vorgesehenen Caparol Kleber.
Ist Caparol MultiPrimer direkt für jedes Blech geeignet?
Nein. Bei Blech und anderen nicht normgerechten Untergründen muss zuerst
eine positive Abrissprobe durchgeführt werden.
Wie feucht darf der Holzuntergrund sein?
Der Holzfeuchtegehalt darf zum Zeitpunkt der Grundierung höchstens
15 % betragen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Wandbildner, MultiPrimer, Dämmplatte, Kleber und mechanische
Befestigung müssen als abgestimmtes Caparol Fassadensystem
ausgeführt werden. Bei allen kritischen Untergründen ist vorab eine
Haftzugsfläche anzulegen. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind
das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der
gelieferten Charge maßgeblich.
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Caparol Putzgrund 7 kg / 25 kg (Capatect)
Caparol Putzgrund ist eine gefüllte, pigmentierte Grundierung und
Haftbrücke für Caparol Deckputze. Er wird auf mineralischen Untergründen,
Armierungsschichten und in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen vor dem
abschließenden Strukturputz eingesetzt.
Die deckende Grundierung gleicht das Saugverhalten aus, verbessert die
Haftung und erleichtert das Aufziehen sowie Strukturieren des Oberputzes.
Sie ist in Weiß erhältlich und kann annähernd passend zum Farbton der
nachfolgenden Putzbeschichtung eingefärbt werden.
Eigenschaften
Gefüllte und pigmentierte Grundierung
Hohe Haftvermittlung
Gleicht die Untergrundsaugfähigkeit aus
Verlängert die Offenzeit des Deckputzes
Reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds
Wasserverdünnbar
Geeignet für
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen
Mineralische Unterputze der Gruppen P II und P III
Beton
Gipskarton und geeignete Innenputze
Holz und Plattenwerkstoffe im Holzbau
Caparol Struktur- und Buntsteinputze
Nicht dafür vorgesehen
Ersatz für eine Bauwerksabdichtung
Dauerhafte Verwendung ohne Schlussbeschichtung
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Nicht durchgetrocknete Armierungsschichten
Verarbeitung bei Regen oder starkem Wind
Auftrag auf verschmutzte oder trennende Flächen
Den Putzgrund möglichst passend zum Deckputz einfärben:
Besonders unter feinkörnigen, farbigen und mehrfarbigen Oberputzen
vermindert ein annähernd passender Grundfarbton das Durchscheinen des
Untergrunds und unterstützt ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.
Was macht Caparol Putzgrund besonders?
Erleichtert den Putzauftrag
Die griffige Oberfläche erleichtert das gleichmäßige Aufziehen
und Strukturieren nachfolgender Deckputze.
Gleichmäßiger Untergrund
Unterschiedlich saugende Bereiche werden egalisiert. Dadurch
bleibt der nachfolgende Putz länger offen und lässt sich
gleichmäßiger bearbeiten.
Aufbrennsperre
Bei warmem oder sehr trockenem Untergrund vermindert der
Putzgrund einen zu schnellen Wasserentzug aus mineralischen und
silikatischen Oberputzen.
Passt der Putzgrund zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol Deckputz aufgetragen wird
eine Armierungsschicht grundiert werden muss
der Untergrund unterschiedlich oder stark saugt
ein angewitterter Unterputz vorliegt
ein gleichmäßiger Grundfarbton benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
der Untergrund sandet oder nicht sicher haftet
die Armierungsschicht noch nicht durchgetrocknet ist
eine Abdichtung gegen Wasser benötigt wird
ein systemfremder Oberputz verwendet werden soll
Gebinde, Verbrauch und Reichweite
7-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 31,8 m².
25-kg-Eimer
Richtverbrauch: ca. 0,22 kg/m².
Rechnerische Reichweite: ungefähr 113,6 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Saugfähigkeit, Rauigkeit,
Auftragstechnik und Einfärbung können den tatsächlichen Materialbedarf
verändern. Den exakten Verbrauch über eine Probefläche ermitteln.
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und frei von Staub,
Verschmutzungen, Trennmitteln und anderen haftungsmindernden Stoffen sein.
Neue Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Armierungsschichten in Caparol Dämmsystemen müssen vollständig abgebunden
und durchgetrocknet sein. Lose oder nicht tragfähige Bereiche vor der
Grundierung entfernen und mit einem geeigneten Systemmaterial
ausbessern.
So wird Caparol Putzgrund verarbeitet
Den Gebindeinhalt vor der Verarbeitung gründlich und gleichmäßig
aufrühren.
Den Putzgrund möglichst unverdünnt mit Rolle, Bürste oder geeignetem
Spritzgerät gleichmäßig auftragen.
Falls zur Konsistenzregulierung erforderlich, höchstens 5 % sauberes
Wasser zugeben.
Fehlstellen, Läufer und stark unterschiedlich deckende Bereiche
vermeiden.
Die Grundierung vollständig trocknen lassen und den Deckputz
frühestens nach ungefähr zwölf Stunden auftragen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Grundfarbton
Ein stark abweichender Farbton kann besonders unter
feinkörnigen oder mehrfarbigen Oberputzen sichtbar
durchscheinen.
Zu früh überarbeitet
Eine noch feuchte Grundierung kann die Haftung, Trocknung und
Oberflächenwirkung des nachfolgenden Deckputzes beeinträchtigen.
Als Endbeschichtung belassen
Caparol Putzgrund ist eine Zwischenbeschichtung. Ohne
nachfolgenden Deckputz ist er nur eingeschränkt
witterungsbeständig.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Mindesttemperatur: +5 °C
Nach ca. 4 Stunden oberflächentrocken
Nach ca. 12 Stunden überarbeitbar
Nicht bei Regen oder starkem Wind verarbeiten
Vor direkter Sonne und Nachtfrost schützen
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: pigmentierte Putzgrundierung
Bindemittel: Acrylatcopolymer, Silikonharz und Silikate
Gebindegrößen: 7 kg und 25 kg
Farbton: Weiß, abtönbar
Dichte: ca. 1,48 g/cm³
Diffusionswiderstandszahl µ: ca. 355
Auftrag: Streichen, Rollen oder Spritzen
Verdünnung: bei Bedarf maximal 5 % Wasser
Caparol Putzgrund kühl und frostgeschützt lagern, große
Temperaturschwankungen vermeiden und vor direkter Sonneneinstrahlung
schützen. Angebrochene Eimer gut verschließen. Originalverschlossen ist
das Produkt mindestens 24 Monate haltbar.
Häufige Fragen
Muss jeder pastöse Deckputz grundiert werden?
Ja. Pastöse Caparol Deckputze benötigen vor dem Auftrag eine
geeignete Grundierung mit Caparol Putzgrund.
Kann der Putzgrund verdünnt werden?
Grundsätzlich wird er unverdünnt verarbeitet. Zur
Konsistenzregulierung dürfen höchstens 5 % sauberes Wasser
zugegeben werden.
Ist Caparol Putzgrund wasserdicht?
Nein. Er reduziert die Wasseraufnahme des Untergrunds, ersetzt
aber weder eine Abdichtung noch eine witterungsbeständige
Schlussbeschichtung.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Putzgrund, Farbton und Deckputz müssen aufeinander
abgestimmt sein. Die Grundierung vollständig trocknen lassen und
anschließend zeitnah mit dem vorgesehenen Caparol Deckputz
überarbeiten. Für Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle
Gebindeetikett und das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten
Ausführung maßgeblich.
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CAPAROL Capatect Schraubdübel Holz 100Stk.
Der Caparol Schraubdübel Holz dient zur zusätzlichen mechanischen
Befestigung von Caparol Dämmplatten auf Außenwänden in Holzbauart.
Er besteht aus einem weißen Polyamid-Dübelteller mit vormontierter,
verzinkter Holzschraube.
Der 60-mm-Dübelteller kann oberflächenbündig oder im Dämmstoff versenkt
montiert werden. Entscheidend sind ein tragfähiger Holzuntergrund, die
passende Dübellänge und die für das jeweilige Holzbauteil vorgeschriebene
Mindesteinbindetiefe.
Aufbau und Eigenschaften
Polyamid-Dübelteller in Weiß
Vormontierte, verzinkte Holzschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Schraubengewinde 6 mm
Schraubenantrieb TX 25
Bündige oder versenkte Montage
Geeignet für
Außenwände in Holzbauart
Bretter aus Voll- und Nadelholz
Vollholz und geeignete Schichtholzbauteile
OSB-Platten
Kunstharzgebundene Spanplatten
Nutzungskategorie H gemäß ETA
Nicht dafür vorgesehen
Beton und Mauerwerk
Nicht tragfähige Holzplatten
Untergründe mit zu geringer Materialstärke
Montage ohne vollflächige Verklebung
Dübelung in ein bereits erhärtetes Kleberbett
Befestigung ohne ausreichende Einbindetiefe
Dübellänge und Einbindetiefe müssen zusammenpassen:
Die Schraube muss Dämmplatte und Kleberbett vollständig durchdringen
und anschließend ausreichend tief im tragenden Holzbauteil greifen.
Nicht tragende Zwischenlagen dürfen nicht als Einbindetiefe
angerechnet werden.
Was macht den Schraubdübel Holz besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief versenkt werden.
Abgedeckter Schraubenkopf
Bei oberflächenbündiger Montage wird der Schraubenkopf mit dem
beigelegten PS-Stopfen verschlossen. Dadurch bleibt der
Befestigungspunkt sauber abgedeckt.
Versenkte Ausführung
Bei versenkter Montage wird die Öffnung mit einer zum Dämmstoff
passenden Rondelle geschlossen. Die Montagetechnik arbeitet ohne
Frässtaub.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
Caparol Dämmplatten auf einer Holzwand befestigt werden
der Untergrund eben und ausreichend tragfähig ist
die Dämmplatten vollflächig verklebt werden
die Dübelung in das noch nasse Kleberbett erfolgen kann
die erforderliche Dübellänge festgelegt wurde
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
Art oder Stärke des Holzuntergrunds unbekannt sind
Platten beschädigt, aufgeweicht oder gealtert sind
nicht tragende Zwischenlagen vorhanden sind
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübellänge oder Befestigungsbild nicht festgelegt sind
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Mindesteinbindetiefe nach Holzuntergrund
Die erforderliche Gewindeeinbindung ist vom tragenden Holzbauteil
abhängig. Maßgeblich ist die tatsächlich im tragfähigen Material
erreichte Tiefe.
Voll- und Nadelholzbretter
Mindestens 24 mm.
Voll- und Schichtholz
Mindestens 35 mm.
OSB-Platten
Mindestens 15 mm.
Kunstharzgebundene Spanplatten
Mindestens 16 mm.
Orientierung für die Längenauswahl:
Dämmstoffdicke + tatsächliches Kleberbett + vorgeschriebene
Einbindetiefe ergeben die mindestens benötigte Dübellänge. Das
Ergebnis auf die nächste ausreichend lange verfügbare Variante
aufrunden.
So wird der Schraubdübel montiert
1. Dämmplatte verkleben
Die Dämmplatte nach dem freigegebenen Caparol-Systemaufbau
vollflächig in das frische Kleberbett einlegen und eben
ausrichten.
2. Dübel sofort setzen
Den Schraubdübel am vorgesehenen Befestigungspunkt ansetzen und
noch vor dem Abbinden des Klebers in das tragende Holzbauteil
einschrauben.
3. Befestigung kontrollieren
Der Teller muss korrekt sitzen und die Schraube sicher greifen.
Dreht sie leer durch, besitzt der Dübel keine wirksame
Befestigungsfunktion.
Bündige oder versenkte Montage
Oberflächenbündig
Die Schraube mit einem Schraubgerät und TX-25-Bit eindrehen, bis
der Dübelteller bündig auf der Dämmstoffoberfläche sitzt.
Anschließend den beigelegten PS-Stopfen in den Dübelschaft
einsetzen.
Im Dämmstoff versenkt
Den Dübel mit dem passenden Caparol Montage-Tool ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine zum Dämmstoff passende Rondelle
aus PS, Dalmatiner, Mineralwolle oder Hanf flächenbündig
einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Schraube dreht leer
Findet die Schraube keinen ausreichenden Halt, darf der
Befestigungspunkt nicht als wirksamer Dübel gewertet werden.
Rondelle sitzt locker
Lockere Dämmstoffrondellen niemals mit PU-Schaum einkleben.
Rondellengröße, Öffnung und Zustand des Schneidrings prüfen.
Rondelle sitzt zu tief
Zu tief sitzende Rondellen wieder entfernen. Die entstandene
Vertiefung darf nicht einfach mit Spachtelmasse aufgefüllt
werden.
Bedarf und Zubehör
Verpackungsinhalt
Ein Karton enthält 100 Schraubdübel. Die PS-Stopfen für die
oberflächenbündige Montage sind beigelegt.
Erforderliche Dübelanzahl
Die benötigte Anzahl je Quadratmeter richtet sich nach
Systemzulassung, Windlastbemessung und objektspezifischem
Befestigungsplan.
Zubehör für versenkte Montage
Zusätzlich werden das passende Caparol Montage-Tool und eine
auf den verwendeten Dämmstoff abgestimmte Rondelle benötigt.
Lagerung und Transport
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Kartons
bis zur Verarbeitung geschlossen halten und Dübelteller, Schrauben sowie
Stopfen vor Beschädigung und Verschmutzung schützen.
Häufige Fragen
Ist der Dübel für Beton oder Mauerwerk geeignet?
Nein. Diese Ausführung ist für geeignete Holzuntergründe der
Nutzungskategorie H vorgesehen.
Wann wird der Schraubdübel gesetzt?
Unmittelbar nach dem vollflächigen Verkleben der Dämmplatte und
noch während das Kleberbett nass ist.
Wie wird die richtige Dübellänge gewählt?
Dämmstoffdicke und Kleberbett zur vorgeschriebenen
Einbindetiefe im tragenden Holzbauteil addieren und die nächste
ausreichend lange Variante wählen.
Technische Daten
Produkttyp: Schraubdübel für Holzuntergründe
Anwendung: zusätzliche mechanische Dämmplattenbefestigung
Einsatzbereich: Außenwände in Holzbauart
Europäische Technische Bewertung: ETA-20/0670
Nutzungskategorie: H
Tellerdurchmesser: 60 mm
Schraubengewinde: 6 mm
Tellerelement: Polyamid
Schraube: verzinkter Kohlenstoffstahl
Schraubenantrieb: TX 25
Montage: oberflächenbündig oder versenkt
Versenktiefe mit Montage-Tool: ca. 20 mm
Verpackungsinhalt: 100 Stück
Lagerung: trocken und vor Feuchtigkeit geschützt
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen zum zugelassenen
Caparol Dämmsystem, zum vorhandenen Holzbauteil und zum konkreten
Objekt passen. Bei Zweifeln an der Untergrundfestigkeit sind
Dübelauszugsversuche am Objekt erforderlich.
Beim versenkten Setzen vorsichtig mit dem Schneidring des
Montage-Tools arbeiten. Aufgrund der scharfen Schneidkante besteht
Verletzungsgefahr.
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CAPAROL Capatect Schraubdübel ST Carbon K 100 Stück
Der Caparol Schraubdübel ST Carbon K dient zur mechanischen Befestigung
von Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten Kunststoffschraube.
Der Dübel ist für Dämmstoffdicken von 6 bis 28 cm vorgesehen und kann
oberflächenbündig oder versenkt montiert werden. Die passende Länge
richtet sich nach Dämmstoff, Kleberbett, nicht tragenden Zwischenschichten
und der erforderlichen Verankerung im tragfähigen Untergrund.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte Kunststoffschraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Spezieller 5-Stern-TORX-Antrieb
ETA-21/0293
Geeignet für
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht ungeprüft verwenden
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Dämmstoffdicken unter 6 oder über 28 cm
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Ohne passenden Spezialbit oder Setzwerkzeug
Bei ungeklärter Untergrundfestigkeit
Dübellänge und Werkzeug vor der Bestellung prüfen:
In den Nutzungskategorien A bis D sind mindestens 30 mm, bei
Porenbeton mindestens 50 mm Verankerung im tragfähigen Baustoff
erforderlich. Zusätzlich wird für die Kunststoffschraube ein
spezieller 5-Stern-TORX-Bit benötigt.
Was macht den Schraubdübel ST Carbon K besonders?
Kunststoffschraube
Das Spreizelement besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid. Der
Schraubdübel besitzt damit keine herkömmliche verzinkte
Stahlschraube.
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt auf der Dämmstoffoberfläche sitzen
oder nach vorherigem Ausfräsen versenkt eingebaut werden.
Für 6 bis 28 cm Dämmstoff
Die aktuelle Produktreihe umfasst elf Ausführungen für
unterschiedliche Dämmstoff- und Wandaufbauten innerhalb dieses
Dickenbereichs.
Passt der Schraubdübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Untergrund vorliegt
der Dämmstoff zwischen 6 und 28 cm dick ist
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
die benötigte Dübellänge bekannt ist
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
ein abweichendes Dämmsystem verwendet wird
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 30 mm Verankerung im
tragfähigen Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens
50 mm Verankerung im tragfähigen Wandbaustoff
notwendig.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
andere nicht tragende Zwischenschichten zur vorgeschriebenen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Schraubdübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. Die Bohrlochtiefe beträgt mehr als 40 mm
beziehungsweise 60 mm bei Porenbeton.
In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag bohren und das Bohrloch
anschließend vollständig von Bohrmehl befreien.
Den Dübel einschieben, bis der Dübelteller an der
Dämmstoffoberfläche beziehungsweise an der vorbereiteten Vertiefung
anliegt.
Die Kunststoffschraube mit dem vorgesehenen 5-Stern-Bit eindrehen
und danach den festen Sitz im Untergrund kontrollieren.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübel mit dem passenden Caparol Profi Montage Tool setzen,
bis dessen Anschlagscheibe bündig auf der Dämmstoffoberfläche
anliegt.
Versenkte Montage
Die Tellervertiefung zuerst mit dem Caparol Rondellen-Fräskopf
herstellen. Anschließend den Dübel setzen und eine passende
Polystyrol-, Dalmatiner- oder Mineralfaser-Rondelle
flächenbündig einsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Bit verwendet
Die Kunststoffschraube besitzt einen speziellen
5-Stern-TORX-Antrieb. Ein gewöhnlicher Torx-Bit ist dafür nicht
vorgesehen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine
Befestigungsfunktion. Er muss entfernt und in angemessenem
Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum oder Dämmplattenkleber
einkleben. Zu tief sitzende Rondellen wieder herausnehmen und die
Vertiefung nicht mit Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung
6 bis 12 Dübel je m². Maßgeblich bleibt der
objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-21/0293
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Dämmstoffdicke: 6 bis 28 cm
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Antrieb: spezieller 5-Stern-TORX
Farbton: Dunkelgrau
Die Schraubdübel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern.
Häufige Fragen
Passt ein normaler Torx-Bit?
Nein. Der Dübel benötigt den dafür vorgesehenen speziellen
5-Stern-TORX-Bit.
Wird bei bündiger Montage eine Rondelle benötigt?
Nein. Dämmstoffrondellen werden nur bei der versenkten Montage
eingesetzt.
Was tun bei zweifelhaftem Untergrund?
Bestehen Bedenken hinsichtlich der Untergrundfestigkeit, sind
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchzuführen.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum tragfähigen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Nicht tragende Schichten dürfen nicht
zur Verankerungstiefe gerechnet werden.
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CAPAROL Capatect Universaldübel 053
Der Caparol Universaldübel 053 dient zur mechanischen Befestigung von
Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen auf geeigneten mineralischen
Wandbaustoffen. Er besteht aus einem Kunststoffschaft mit
60-mm-Dübelteller und einer vormontierten, verzinkten Schraube.
Der Dübel kann oberflächenbündig oder ungefähr 20 mm tief im Dämmstoff
versenkt montiert werden. Die richtige Ausführung und Dübellänge richten
sich nach dem vorhandenen Untergrund, der Dämmstoffdicke und den zu
überbrückenden nicht tragenden Schichten.
Aufbau und Eigenschaften
Kunststoffschaft mit Dübelteller
Vormontierte, verzinkte Schraube
Tellerdurchmesser 60 mm
Dübelschaftdurchmesser 8 mm
Schraubenantrieb TX 30
Bündige oder versenkte Montage
Geeignete Untergründe
Beton
Vollziegel
Geeignete Lochziegel
Leichtbeton
Porenbeton
Nutzungskategorien A bis E
Nicht dafür vorgesehen
Holz- und Holzwerkstoffuntergründe
Lose oder nicht tragfähige Wandbaustoffe
Montage durch ein noch feuchtes Kleberbett
Zu kurze Dübel ohne ausreichende Verankerung
Ungeprüfte Verwendung außerhalb des Caparol Systems
Zweifelhafte Untergründe ohne Auszugsversuch
Dübellänge nicht nur nach der Dämmstoffdicke wählen:
Dämmstoff, Kleberbett, Altputz und andere nicht tragende Schichten
müssen vollständig überbrückt werden. Anschließend sind mindestens
25 mm Verankerung im tragfähigen Untergrund beziehungsweise 65 mm bei
Porenbeton erforderlich.
Was macht den Universaldübel 053 besonders?
Zwei Montagearten
Der Dübelteller kann direkt bündig auf der Dämmstoffoberfläche
sitzen oder mit dem passenden Montage-Tool versenkt werden.
Passender Oberflächenabschluss
Bei bündiger Montage wird die Schrauböffnung mit einem
Dübelstopfen verschlossen. Versenkte Dübel werden mit einer zum
Dämmstoff passenden Rondelle abgedeckt.
Große Längenauswahl
Der Hersteller führt 18 Ausführungen von 115 bis 455 mm. Dadurch
kann die Dübellänge an unterschiedliche Dämmstoff- und
Wandaufbauten angepasst werden.
Passt der Universaldübel zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein Caparol WDVS mechanisch befestigt wird
ein geeigneter mineralischer Wandbaustoff vorliegt
das Kleberbett bereits ausgetrocknet ist
Untergrund und benötigte Dübellänge bekannt sind
bündige oder versenkte Montage vorgesehen ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Wandbaustoff nicht eindeutig bekannt ist
Altputz oder weitere Zwischenlagen vorhanden sind
der Untergrund mürbe oder beschädigt erscheint
Dübelanzahl oder Befestigungsbild nicht feststehen
Zweifel an der Auszugfestigkeit bestehen
Dübellänge und Verankerung
Nutzungskategorien A bis D
In geeigneten Untergründen aus Beton, Voll- und Lochsteinen sowie
Leichtbeton sind mindestens 25 mm Verankerung im tragfähigen
Baustoff erforderlich.
Nutzungskategorie E
Bei geeignetem Porenbeton sind mindestens 65 mm Verankerung im
tragfähigen Wandbaustoff zu berücksichtigen.
Für die Längenauswahl werden Dämmstoffdicke, Kleberbett, Altputz und
sonstige nicht tragende Zwischenschichten zur erforderlichen
Verankerungstiefe addiert. Danach wird die nächste ausreichend lange
Dübelvariante gewählt.
So wird der Universaldübel montiert
Die Dübelmontage erst beginnen, wenn das Kleberbett ausreichend
ausgetrocknet ist.
Das Bohrloch mit 8 mm Durchmesser rechtwinkelig in den tragenden
Untergrund bohren. In Lochsteinen und Porenbeton ohne Schlag arbeiten.
Das Bohrloch sorgfältig von Bohrmehl befreien und den Dübel
einschieben, bis der Teller an der Dämmstoffoberfläche anliegt.
Die vormontierte Schraube mit einem TX-30-Bit eindrehen und den
festen Sitz des Dübels im Untergrund kontrollieren.
Den Befestigungspunkt abhängig von der Montageart mit Dübelstopfen
oder einer passenden Dämmstoffrondelle verschließen.
Oberflächenbündige Montage
Den Dübelteller bündig und fest auf der Dämmstoffoberfläche
positionieren. Anschließend die Schrauböffnung mit dem passenden
Caparol Dübelstopfen verschließen.
Versenkte Montage
Den Dübel mit dem Caparol Universaldübel-Tool Vario ungefähr
20 mm tief setzen. Danach eine passende Polystyrol-, Dalmatiner-,
Mineralfaser- oder Hanffaser-Rondelle flächenbündig einsetzen.
Wurde das Fassadensystem bei WERKMIT gekauft, kann unser Kundendienst
prüfen, ob das benötigte Montage-Tool gegen eine geringe Abnützungsgebühr
zur Verfügung gestellt werden kann.
Typische Fehler vermeiden
Bohrloch nicht gereinigt
Bohrmehl oder ein abgenutzter Bohrer können das Einsetzen
erschweren und die sichere Verankerung beeinträchtigen.
Dübel sitzt nicht fest
Ein nicht ausreichend verankerter Dübel besitzt keine Funktion.
Er muss entfernt und in angemessenem Abstand ersetzt werden.
Rondelle sitzt nicht richtig
Lockere Rondellen nicht mit PU-Schaum einkleben. Zu tief sitzende
Rondellen wieder herausnehmen und die Vertiefung nicht mit
Spachtelmasse auffüllen.
Bedarf und technische Daten
Erforderliche Dübelanzahl
Die Technische Information nennt abhängig von Dämmstoff,
Gebäudehöhe, Lage und Windsogbelastung 6 bis 12 Dübel je m².
Maßgeblich bleibt der objektspezifische Befestigungsplan.
Produkttyp: WDVS-Schraubdübel
Europäische Technische Bewertung: ETA-13/0009
Nutzungskategorien: A, B, C, D und E
Tellerdurchmesser: 60 mm
Dübelschaftdurchmesser: 8 mm
Schraubenantrieb: TX 30
Längen: 115 bis 455 mm
Farbton: Carbongrau
Die Dübel bis zur Verarbeitung vor Regen, starker Hitze, Frost,
Beschädigung und Verformung geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wann darf gedübelt werden?
Die Montage erfolgt erst durch das ausreichend ausgetrocknete
Kleberbett.
Wird immer eine Rondelle benötigt?
Nein. Rondellen werden nur bei versenkter Montage verwendet.
Bündig gesetzte Dübel werden mit einem Dübelstopfen verschlossen.
Was tun bei unsicherem Untergrund?
Bestehen Zweifel an der Untergrundfestigkeit, müssen
Dübelauszugsversuche am konkreten Objekt durchgeführt werden.
Montage- und Systemhinweis:
Dübellänge, Verankerungstiefe, Dübelanzahl und Befestigungsbild müssen
zum vorhandenen Wandbaustoff, zum verwendeten Caparol Dämmsystem und
zum konkreten Objekt passen. Beim Arbeiten mit dem Schneidring des
Montage-Tools besteht Verletzungsgefahr.
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
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