Baumit SilikatTop 25 kg
Baumit SilikatTop ist ein verarbeitungsfertiger, pastöser
Silikat-Oberputz für dekorative Fassadenflächen im Außenbereich.
Der mineralische Dünnschichtdeckputz ist als Kratz- und Rillenstruktur
erhältlich und verbindet eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit mit
wasserabweisenden und witterungsbeständigen Eigenschaften.
SilikatTop eignet sich für Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme sowie für
geeignete mineralische Putze, Spachtelmassen, Beton und Altputze.
Auch Renovierungen und denkmalgeschützte Fassaden werden vom Hersteller
ausdrücklich als Einsatzbereiche genannt.
Eigenschaften
Silikatischer Oberputz für außen
Hoch diffusionsoffen
Wasserabweisend
Witterungsbeständig
Mineralischer Charakter
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme
Mineralische Unterputze
Mineralische Spachtelmassen
Beton
Altputze
Renovierung und Denkmalschutz
Nicht dafür vorgesehen
Kunststoffe und Harze
Lack- und Ölfilme
Leimfarben
Kalkputze und Kalkanstriche
Holz und Metall
Organische Spachtelmassen wie Baumit PowerFlex
Vor SilikatTop immer passend grundieren:
Geeignete Untergründe werden mit Baumit UniPrimer oder
PremiumPrimer vorgestrichen. Die Grundierung muss mindestens
24 Stunden trocknen. Anders als bei SilikonTop ist Baumit PowerFlex
für SilikatTop ausdrücklich nicht als Untergrund vorgesehen.
Was macht Baumit SilikatTop besonders?
Sehr hohe Diffusionsoffenheit
Mit Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 und einem sd-Wert von
etwa 0,06 bis 0,10 m bei 2 mm Schichtdicke eignet sich
SilikatTop besonders für diffusionsoffene Fassadenaufbauten.
Mineralischer Charakter
Der silikatische Oberputz ist auf mineralische Fassadenaufbauten
abgestimmt und eignet sich deshalb auch für Renovierungen und
denkmalgeschützte Objekte.
Kratz- oder Rillenstruktur
Je nach gewünschter Fassadenoptik stehen Kratzstrukturen in
1,5, 2 und 3 mm sowie Rillenstrukturen in 2 und 3 mm zur
Verfügung.
Passt SilikatTop zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Oberputz für außen gesucht wird
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig ist
ein mineralischer Fassadenaufbau vorliegt
Kratz- oder Rillenstruktur gewünscht ist
Renovierung oder Denkmalschutz geplant ist
Zuerst genauer prüfen, wenn …
der Untergrund organisch gebunden ist
Baumit PowerFlex vorhanden ist
der Putz stark sandet oder mürbe ist
Risse oder Putzschäden vorhanden sind
Algen- oder Pilzbefall sichtbar ist
Welche Struktur passt?
K 1,5
Feine Kratzstruktur, 1,5 mm
Verbrauch ca. 2,5 kg/m².
K 2
Kratzstruktur, 2 mm
Verbrauch ca. 2,9 kg/m².
K 3
Grobe Kratzstruktur, 3 mm
Verbrauch ca. 3,9 kg/m².
R 2 / R 3
Rillenstruktur mit 2 oder 3 mm.
Verbrauch ca. 2,6 bzw. 3,6 kg/m².
Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss sauber, trocken, frostfrei, staubfrei, saugfähig,
tragfähig sowie frei von Ausblühungen und losen Bestandteilen sein.
Auch die Ebenheit der Fläche muss für den Dünnschichtputz ausreichend
sein.
Stark oder unterschiedlich saugende sowie leicht kreidende Flächen mit
Baumit MultiPrimer vorbereiten. Stark sandende oder mürbe Putzflächen
mit Baumit Sanova Primer verfestigen.
Sinterhaut mechanisch entfernen, Schalölrückstände auf Beton beseitigen
und verschmutzte Flächen reinigen. Schadhafte oder rissige mineralische
Untergründe vorab fachgerecht spachteln und bei Bedarf mit Baumit
TextilglasGitter bewehren.
Algen- oder pilzbefallene Flächen vor der Beschichtung mit einem
geeigneten Spezialmittel wie Baumit FungoFluid behandeln.
So wird Baumit SilikatTop verarbeitet
Untergrund vollständig prüfen und notwendige Vorarbeiten
abschließen.
Baumit UniPrimer oder PremiumPrimer gleichmäßig auftragen und
mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
SilikatTop vor dem Auftrag mit einem geeigneten Rührwerk gründlich
aufmischen.
Falls erforderlich, mit maximal 1 % sauberem Wasser
auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Mit einer rostfreien Stahltraufel vollflächig aufziehen oder mit
einer geeigneten Feinputzmaschine aufspritzen.
Auf Kornstärke abziehen und unmittelbar danach mit einem
Kunststoffreibbrett strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen gleichmäßig und ohne
Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Du befindest dich im B2B Gewerbeshop. Wenn du ein Firmenkunde bist, registriere dich hier .
Caparol LithoPor K15–K30 – 25 kg (Capatect)
Caparol LithoPor K ist ein silikatischer Strukturputz mit gleichmäßiger
Korn-an-Korn-Oberfläche für Fassadenflächen. Er eignet sich als Deckputz
in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen und auf Caparol
Sanierputzsystemen.
Der hoch diffusionsoffene Fassadenputz basiert auf Kaliwasserglas mit
organischen Stabilisatoren. Zur Auswahl stehen die Körnungen K15, K20
und K30 im 25-kg-Eimer. LithoPor K wird besonders für die
Oberflächengestaltung historischer Gebäude empfohlen.
Eigenschaften
Silikatputz mit Korn-an-Korn-Struktur
Hoch diffusionsoffen
Spannungsarm
Witterungsbeständig
Mechanisch belastbar
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Vorbereitete Leichtgrundputze
Vorbereitete Wärmedämmputze
Tragfähige mineralische Altanstriche
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehender oder dauernder Wasserbelastung
Feuchte oder nicht durchgetrocknete Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen
Unbehandelte Dispersionsfarbenanstriche
Sichere Verhinderung von Feuchtigkeit oder Schimmel
Der Untergrund muss für einen Silikatputz geeignet sein:
LithoPor K verbindet sich mit geeigneten mineralischen Untergründen
durch Verkieselung. Alte Dispersionsfarben verhindern diese Reaktion
und müssen deshalb vor der Beschichtung vollständig entfernt werden.
Was macht Caparol LithoPor K besonders?
Hoch diffusionsoffen
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 lässt der Putz
Wasserdampf sehr gut passieren und unterstützt einen
diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Silikatische Bindemittelbasis
Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren ermöglicht die
Verbindung mit geeigneten mineralischen Untergründen und verleiht
der Oberfläche ihren mineralischen Charakter.
Für historische Fassaden
LithoPor K eignet sich durch seine mineralische Anmutung und hohe
Diffusionsoffenheit besonders für die Oberflächengestaltung
historischer Gebäude.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Fassadenputz gesucht wird
eine Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
der Fassadenaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
ein geeigneter mineralischer Untergrund vorhanden ist
die Fläche vollständig nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
alte Dispersionsfarben vorhanden sind
der Untergrund sandet oder stark saugt
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
offene Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
ein kräftiger oder sehr dunkler Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
LithoPor K ist in drei Körnungen erhältlich. Mit zunehmender Körnung wird
die Oberflächenstruktur gröber und der Materialbedarf höher.
LithoPor K15
Richtverbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
10,4 m².
LithoPor K20
Richtverbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
8,6 m².
LithoPor K30
Richtverbrauch: ca. 3,9 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
6,4 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Verarbeitung und Abtönung können den tatsächlichen Verbrauch verändern.
Dunkle Farbtöne können einen höheren Materialbedarf verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, vollständig durchgetrocknet
und frei von Verschmutzungen oder trennenden Stoffen sein. Neue
Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Festhaftende mineralische Altanstriche reinigen. Nicht tragfähige oder
verwitterte Beschichtungen vollständig entfernen. Sandende Putze trocken
abbürsten, gründlich reinigen und nach Untergrundprüfung mit Silitol
Konzentrat grundieren.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton
auftragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann LithoPor K
verarbeitet werden.
So wird Caparol LithoPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, mit höchstens 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig,
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Auf einer Fläche möglichst Material derselben Produktionsnummer
verwenden oder unterschiedliche Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Altanstrich
Alte Dispersionsfarben verhindern die erforderliche Verkieselung
und müssen vor dem Auftrag vollständig entfernt werden.
Fläche unterbrochen
Längere Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen daher konsequent nass in nass
fertigstellen.
Trocknung nicht geschützt
Regen während der Trocknung kann Wasserglasauswaschungen und
sichtbare Läufer verursachen. Auch Sonne, Wind und Nachtfrost
können das Oberflächenbild beeinträchtigen.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Gerüstschutznetz erforderlich
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: Silikat-Strukturputz
Bindemittelbasis: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Körnungen: K15, K20 und K30
Gebindegröße: 25 kg
Wasseraufnahme: W2 – mittel
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware verfügbar. Gewünschte Farbtöne werden werkseitig
abgetönt. Vor dem Auftrag Farbton und Ausmischung mit dem Originalmuster
vergleichen.
Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist der Eimer ungefähr
ein Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Ist LithoPor K rein mineralisch?
Die Bindemittelbasis besteht aus Kaliwasserglas mit organischen
Stabilisatoren. Die pauschale Aussage „frei von synthetischen
Bindemitteln“ wäre daher nicht korrekt.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ungefähr zwölf Stunden
trocknen.
Kann LithoPor K Schimmel verhindern?
Nein. Die hohe Diffusionsoffenheit unterstützt den
Feuchteausgleich, kann Feuchteschäden oder Schimmelbildung bei
ungeeignetem Untergrund und falschem Systemaufbau aber nicht
verhindern.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und LithoPor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Waagrechte, bewitterte Flächen sind
ausgeschlossen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und Metall
abdecken und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung maßgeblich.
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Caparol NaturePor K15–K20 – 25 kg (Capatect)
Caparol NaturePor K ist ein verarbeitungsfertiger, biozidfreier
Silikat-Oberputz mit gleichmäßiger Korn-an-Korn-Struktur für
Fassadenflächen. Er eignet sich als Deckputz in Caparol
Wärmedämm-Verbundsystemen sowie auf abgestimmten mineralischen
Putzaufbauten.
Der pastöse Fassadenputz enthält weder Biozide als Filmschutz noch als
Topfkonservierung. Seine Silikat-Technologie verbindet eine hohe
Wasserdampfdurchlässigkeit mit geringer Verschmutzungsneigung. Zur Auswahl
stehen die Körnungen K15 und K20 im 25-kg-Eimer.
Eigenschaften
Biozidfreier Fassadenputz auf Silikatbasis
Ohne bioziden Filmschutz
Ohne biozide Topfkonservierung
Hoch diffusionsoffen
Sehr gutes Standvermögen
Geringe Verschmutzungsneigung
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Gespachtelte Leichtgrundputze
Gespachtelte Wärmedämmputze
Tragfähige mineralische Altanstriche
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, bewitterte Flächen
Flächen mit stehender oder dauernder Wasserbelastung
Feuchte oder nicht durchgetrocknete Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Altbeschichtungen
Unbehandelte Dispersionsfarbenanstriche
Dauerhafte Verhinderung von Algen- und Pilzbefall
Biozidfrei bedeutet nicht dauerhaft frei von Algen und Pilzen:
Der hohe pH-Wert und die rasche Abtrocknung bieten bei normaler
Belastung einen natürlichen Grundschutz. Gebäudelage, Feuchtigkeit,
Bewitterung und Verschmutzung beeinflussen jedoch die Dauer der
Schutzwirkung. Eine regelmäßige Sichtkontrolle der Fassade bleibt
erforderlich.
Was macht Caparol NaturePor K besonders?
Ohne biozide Konservierung
NaturePor K wird ohne biozide Wirkstoffe als Filmschutz und ohne
biozide Topfkonservierung hergestellt. Der natürliche Grundschutz
beruht stattdessen auf der mineralischen Silikat-Technologie.
Hoch diffusionsoffen
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 lässt der Putz
Wasserdampf sehr gut passieren und unterstützt einen
diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Silikatische Oberfläche
Die Bindemittelbasis aus Kaliwasserglas mit organischen
Stabilisatoren sorgt für den mineralischen Charakter und eine
geringe Verschmutzungsneigung der Oberfläche.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein biozidfreier Caparol Deckputz gesucht wird
eine Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
der Fassadenaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
ein tragfähiger mineralischer Untergrund vorhanden ist
die Fläche zusammenhängend nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
alte Dispersionsfarben vorhanden sind
der Untergrund sandet oder stark saugt
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
ein kräftiger oder sehr dunkler Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
NaturePor K ist in zwei Körnungen erhältlich. Die feinere Körnung K15
erzeugt eine zurückhaltendere Struktur, K20 eine etwas gröbere
Fassadenoberfläche.
NaturePor K15
Richtverbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
10,4 m².
NaturePor K20
Richtverbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
8,6 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Auftragstechnik und Abtönung können den tatsächlichen Verbrauch
verändern. Den objektbezogenen Bedarf am besten über eine Probefläche
kontrollieren.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, vollständig durchgetrocknet
und frei von Verschmutzungen oder trennenden Stoffen sein. Neue Unterputze
mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Festhaftende mineralische Altanstriche reinigen. Nicht tragfähige,
verwitterte mineralische Beschichtungen vollständig entfernen. Alte
Dispersionsfarben müssen beseitigt werden, da der Silikatputz darauf nicht
ordnungsgemäß verkieseln kann.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton
auftragen. Die Grundierung muss vor der weiteren Beschichtung mindestens
zwölf Stunden trocknen. Bei stark saugenden oder stark abgewitterten
mineralischen Untergründen kann zusätzlich Silitol Konzentrat erforderlich
sein.
So wird Caparol NaturePor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Dafür keine
Werkzeuge aus Aluminium verwenden, da Verfärbungen entstehen können.
Falls erforderlich, mit höchstens 2 % sauberem Wasser auf die
gewünschte Verarbeitungskonsistenz einstellen.
NaturePor K mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig,
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Typische Fehler vermeiden
Aluminiumwerkzeug verwendet
NaturePor K nicht mit Werkzeugen aus Aluminium aufrühren. Der
Kontakt kann unerwünschte Verfärbungen des Materials verursachen.
Fläche unterbrochen
Längere Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen daher konsequent nass in nass
fertigstellen.
Trocknung nicht geschützt
Regen während der Trocknung kann Wasserglasauswaschungen und
sichtbare Läufer verursachen. Auch direkte Sonne, Wind und
Nachtfrost beeinträchtigen das Oberflächenbild.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +7 °C bis +30 °C
Gerüstschutznetz erforderlich
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: biozidfreier Silikat-Oberputz
Bindemittelbasis: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Körnungen: K15 und K20
Gebindegröße: 25 kg
Wasseraufnahme: W2 – mittel
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware erhältlich. Weitere Farbtöne können, sofern
materialtechnisch möglich, werkseitig abgetönt werden. Vor dem Auftrag
Farbton und Ausmischung mit dem Originalmuster vergleichen.
Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist der Eimer ungefähr
ein Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Ist NaturePor K vollständig mineralisch?
Die Bindemittelbasis besteht aus Kaliwasserglas mit organischen
Stabilisatoren. Die alte Aussage „ohne synthetische Bindemittel“
ist daher zu pauschal.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag mindestens zwölf Stunden
trocknen.
Verhindert der Putz dauerhaft Algen und Pilze?
Nein. Der hohe pH-Wert und die schnelle Abtrocknung bieten einen
natürlichen Grundschutz, können einen späteren Befall aber nicht
unter allen Objektbedingungen ausschließen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und NaturePor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Waagrechte, bewitterte Flächen sind
ausgeschlossen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und Metall
abdecken und Verschmutzungen sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung maßgeblich.
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MIXFIX Silikatputz 25kg
MIXFIX Silikatputz ist ein mineralischer Fassadenputz, der aufgrund seiner besonderen Rezeptur aus Kaliumwasserglas besonders widerstandsfähig und langlebig ist. Der Putz ist diffusionsoffen, was eine gute Feuchtigkeitsregulierung ermöglicht und somit Schimmelbildung verhindert. MIXFIX Silikatputz ist in verschiedenen Körnungen erhältlich und kann auf nahezu allen mineralischen Untergründen wie Beton oder Putz aufgetragen werden. Der Putz ist ideal für den Einsatz im Innen- und Außenbereich und eignet sich besonders für die Gestaltung von Fassaden. Mit MIXFIX Silikatputz kannst du deine Hausfassade individuell gestalten und gleichzeitig von den technischen Eigenschaften eines hochwertigen mineralischen Putzes profitieren.
Produktbeschreibung
Hoch durchlässig für Wasserdampf und CO2, geringe Verschmutzungsneigung
Verkieselung mit dem Untergrund
Spannungsarm auftrocknend
Nicht filmbildend
Produktanwendung
Schutz und Gestaltung von Fassaden
Schutz und Gestaltung von Innenwandflächen
Auf alten und neuen mineralischen Putzen und Spachtelmassen
Endbeschichtung beim Wärmedämmverbundsystemen EPS und Mineral
Verarbeitung
Als Grundanstrich MIXFIX Putzgrund
Nach einer Putzgrund Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der MIXFIX Silikatputz aufgebracht werden
MIXFIX Silikatputz mit einer rostfreien Stahlglättkelle auftragen, auf Kornstärke abziehen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zureiben
Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich ohne Unterbrechung verputzen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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