Mit dem Rührwerk GRW 1800 von Güde mischst du professionell und leistungsstark Farben und Bauwerkstoffe. Der kraftvolle 1800 W Motor und das robuste 2-Gang-Getriebe machen auch anspruchsvolle Arbeiten spielend einfach. Mit elektronischer Drehzahlregulierung und Soft-Start-Funktion für maximalen Arbeitskomfort. Lieferumfang: Rührwerk 1800 Watt, Rührkorb für grobe Baustoffe z.B. Mörtel, Putz oder Klebespachtel, Rührkorb für feine Baustoffe z.B. Farben und Beschichtungen.
Produktbeschreibung
Soft-Start-Funktion sorgt für einen sanften Anlauf des Rühraufsatzes
3,7 m hochwertiges Gummikabel (H07RN-F)
Leistungsstarker 1800W Motor
2-Gang-Getriebe
Rührkörbe
Rührkorb für Farben fördert das Marerial von oben nach unten
Rührkorb für Baustoffe fördert das Marerial von unten nach oben
Im Lieferumfang beide Rührkörbe enthalten
Anwendung
Für Baustoffe für z.B. Fliesenkleber, Beton, Mörtel aller Art, Spachtelmassen
Für Farben und Beschichtungen aller Art
Mörtelkörbe stets nach der Verwendung mit Wasser abspritzen / reinigen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M 25 kg
Caparol Klebe- und Armierungsmasse 186 M ist ein mineralischer
Trockenmörtel zum Verkleben von EPS- und Mineralwolle-Dämmplatten sowie
zur Herstellung eines bewehrten Unterputzes. Er eignet sich für
Caparol Fassadensysteme auf Basis von EPS-F und Mineralwolle.
Der kalk- und zementgebundene Mörtel ist kunststoffvergütet, hoch
wasserdampfdurchlässig und händisch oder maschinell verarbeitbar.
Abhängig vom Fassadensystem wird die Armierung in 3 oder 5 mm
Mindestschichtdicke ausgeführt.
Eigenschaften
Mineralischer Trockenmörtel
Kalk- und zementgebunden
Kunststoffvergütet
Hoch wasserdampfdurchlässig
Sehr gut zu verarbeiten
Händisch und maschinell einsetzbar
Geeignet für
Caparol EPS-F-Dämmsysteme
Caparol Mineralwolle-Dämmsysteme
Verklebung von Fassadendämmplatten
Armierte Unterputze mit 3 oder 5 mm
Bewehrte Fassadenrenovierungen
Tragfähige mineralische Untergründe
Nicht ungeprüft verwenden
Organische Altanstriche
Lose oder abblätternde Beschichtungen
Feuchte oder nicht tragfähige Untergründe
Absandende oder mehlige Oberflächen
Systemfremde Dämmplatten
Verarbeitung ohne Witterungsschutz
Armierungsdicke und Gewebelage müssen zusammenpassen:
Bei 3 mm Mindestschichtdicke liegt das Glasgewebe mittig. Bei einer
5 mm starken Armierung muss das Gewebe mit ungefähr einem Drittel der
Gesamtschichtdicke überdeckt sein. Die Ausführung richtet sich nach
dem verwendeten Caparol Fassadensystem.
Was macht Caparol 186 M besonders?
Kleben und Armieren
Ein Material übernimmt sowohl die Verklebung geeigneter
Fassadendämmplatten als auch die Herstellung des bewehrten
Unterputzes.
Für EPS und Mineralwolle
Die Klebe- und Armierungsmasse ist innerhalb geprüfter Caparol
Systeme sowohl für EPS-F- als auch für Mineralwolle-Dämmstoffe
vorgesehen.
Auch für Renovierungen
Bei Fassadenrenovierungen kann der Mörtel zur Herstellung einer
vollflächig bewehrten Spachtelschicht mit Caparol Glasgewebe
verwendet werden.
Passt die Klebe- und Armierungsmasse zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
EPS- oder Mineralwolle-Dämmplatten verarbeitet werden
ein mineralischer Untergrund vorhanden ist
Kleben und Armieren mit einem Mörtel erfolgen sollen
eine Armierung mit 3 oder 5 mm vorgesehen ist
eine bewehrte Renovierungsschicht benötigt wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
organische Altbeschichtungen vorhanden sind
der Untergrund absandet oder Hohlstellen aufweist
die Dämmplattenart nicht eindeutig bekannt ist
Schichtdicke oder Gewebelage nicht festgelegt sind
Feuchtigkeit oder haftungsmindernde Stoffe vorliegen
Untergrund und Mörtel vorbereiten
Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von losen
Anstrich- oder Putzresten sein. Schadhafte Beschichtungen und
Strukturputze weitgehend entfernen, Putzhohlstellen abschlagen und
flächenbündig ausbessern.
Organische Anstriche müssen entfernt werden. Tragfähige mineralische
Altbeschichtungen zur Verbesserung der Haftung aufrauen. Absandende oder
mehlige Flächen bis zur festen Substanz reinigen und nach Systemvorgabe
grundieren.
Ungefähr 6 Liter sauberes Wasser in einem geeigneten Mischgefäß
vorlegen.
Den vollständigen Sackinhalt bei maximal 400 U/min langsam in das
Wasser einstreuen.
Drei bis fünf Minuten zu einer homogenen und klumpenfreien Masse
mischen.
Den Mörtel ungefähr fünf Minuten reifen lassen und anschließend
nochmals kurz durchrühren.
Dämmplatten verkleben und armieren
Dämmplatten verkleben
Je nach Untergrund und Dämmstoff im Rand-Wulst-Punkt-Verfahren
oder vollflächig verkleben. Mineralwolleplatten zuvor im
Klebebereich mit einer dünnen Pressspachtelung versehen.
Unebenheiten bis ungefähr ±1 cm können im Kleberbett
ausgeglichen werden.
Armierung ausführen
Mörtel in Gewebebahnbreite aufziehen, Caparol Glasgewebe
faltenfrei mit mindestens 10 cm Überlappung einbetten und
anschließend nass in nass vollständig überspachteln.
Dämmplatten von unten nach oben im Verband pressgestoßen verlegen, gut
andrücken sowie flucht- und lotrecht ausrichten. Keine Klebemasse in die
Plattenstöße bringen.
Bei Mineralwolle kann vor der eigentlichen Armierung eine ungefähr
2 mm starke, vollständig durchgetrocknete Ausgleichsspachtelung sinnvoll
sein. Sie stabilisiert die Dämmstoffoberfläche und schafft eine
gleichmäßigere Grundlage.
Typische Fehler vermeiden
Pressspachtelung vergessen
Bei Mineralwolle muss im Klebebereich zuerst eine dünne
Kontaktschicht unter Druck auf die Dämmplatte aufgezogen werden.
Falsche Gewebelage
Das Glasgewebe darf weder direkt auf der Dämmplatte liegen noch
an der Oberfläche sichtbar bleiben. Die Lage richtet sich nach
der vorgesehenen Gesamtschichtdicke.
Trocknung nicht geschützt
Regen, pralle Sonne, Nebel, Wind und Taupunktunterschreitung
können Verarbeitung und Trocknung beeinträchtigen. Die
Fassadenfläche ausreichend schützen.
Verbrauch, Reichweite und technische Daten
Verbrauch und Reichweite
Kleben: ca. 6,0 kg/m² · etwa 4,2 m² je Sack
Armieren bei 3 mm: ca. 4,5 kg/m² · etwa 5,6 m²
Armieren bei 5 mm: ca. 7,5 kg/m² · etwa 3,3 m²
Die Werte sind Richtwerte. Untergrund, Schichtdicke und
Verarbeitung können den tatsächlichen Materialbedarf verändern.
Produkttyp: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
Geeignete Systeme: EPS-F und Mineralwolle
Systemprüfung: EAD 040083-00-0404
Gebindegröße: 25 kg
Farbton: Grau
Wasserbedarf: ca. 6 Liter je Sack
Mörtelklasse: CS IV
Wasseraufnahme: Wc 2
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit beträgt die Trocknungszeit
mindestens einen Tag je Millimeter Schichtdicke. Kühle oder feuchte
Bedingungen verlängern die Trocknung.
Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur müssen mindestens +5 °C
betragen. Geeignete Bedingungen während der Verarbeitung und mindestens
zwei Tage danach einhalten. Den Sack trocken und vor Feuchtigkeit
geschützt lagern; Lagerfähigkeit ungefähr neun Monate.
Häufige Fragen
Kann Caparol 186 M für EPS und Mineralwolle verwendet werden?
Ja. Der Mörtel ist innerhalb geprüfter Caparol Fassadensysteme für
EPS-F- und Mineralwolle-Dämmstoffe vorgesehen.
Wie dick muss die Armierung ausgeführt werden?
Je nach Fassadensystem beträgt die Mindestschichtdicke 3 oder 5 mm.
Die Lage des Glasgewebes muss auf die jeweilige Schichtdicke abgestimmt
werden.
Ist vor dem Kleben von Mineralwolle eine Pressspachtelung nötig?
Ja. Im Klebebereich wird zuerst eine dünne Kontaktschicht unter Druck auf
die Mineralwolleplatte aufgezogen.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Dämmstoff, Klebeverfahren, Armierungsdicke, Gewebelage
und Schlussbeschichtung müssen als abgestimmtes Caparol
Fassadensystem ausgeführt werden.
Mineralische Trockenmörtel können nach dem Anmischen alkalisch
reagieren. Für Arbeitsschutz und Gefahrenkennzeichnung sind das
aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Gebindeetikett der gelieferten
Charge maßgeblich.
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Baumit SilikatTop 25kg
Baumit SilikatTop ist ein hochwertiger, pastöser Oberputz auf Silikatbasis für den Außenbereich. Dieser Dünnschichtdeckputz ist verarbeitungsfertig und eignet sich ideal für die Gestaltung von dekorativen Putzoberflächen. Durch seine besondere Zusammensetzung ist er wasserabweisend und zugleich hoch diffusionsoffen, was ihn für den Einsatz auf Dämm- und Putzfassaden prädestiniert. Der Putz ist auf Wasserglasbasis hergestellt, was ihn sehr wasserdampfdurchlässig macht. Dadurch wird eine ausgezeichnete Feuchtigkeitsregulierung gewährleistet und Schimmelbildung vorgebeugt. Mit dem Filmschutz gegen Algen, Moose und Pilze bleibt die Fassade langfristig schön und gepflegt. Baumit SilikatTop ist in weiß oder in verschiedenen Farbtönen erhältlich und bietet eine attraktive und langlebige Lösung für die Fassadengestaltung.
Produktbeschreibung
Nach der Erhärtung wasserabweisend, witterungs- und frostbeständig mit geringer Verschmutzungsneigung, sehr hoch wasserdampfdurchlässig, stoß- und kratzfest
Langlebig: Beständig gegen Witterungseinflüsse und mechanische Belastungen
Vielseitig: Für alle mineralischen Untergründe geeignet
Hoch diffusionsoffen
Produktanwendung
Zur Herstellung dekorativer weißer oder farbiger Putzoberflächen im Außenbereich
Atmungsaktive Zusammensetzung für Schimmelprävention und eine hohe Luftqualität (Kaliwasserglas)
Systembestandteil der Baumit Wärmedämm-Verbundsysteme mit Mineralwolle- und Polystyrol-Dämmplatten
Gut geeignet für die Sanierung im Denkmalschutz und bei Renovierungen
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit UniPrimer
Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit SilikatTop aufgebracht werden. Baumit SilikatTop vor der Vararbeitung gründlich aufrühren.
Baumit SilikatTop mit einer rostfreien Stahlglättkelle auftragen, auf Kornstärke abziehen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zureiben
Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich ohne Unterbrechung verputzen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Baumit MosaikTop 25kg
Baumit MosaikTop ist ein buntfarbiger Putz auf Reinacrylatbasis, der speziell für den Sockel- und Spritzwasserbereich im Außenbereich entwickelt wurde. Der Putz ist wasserabweisend und witterungsbeständig und verfügt über eine ausreichende Wasserdampfdurchlässigkeit. Durch seine hohe mechanische Belastbarkeit ist er besonders widerstandsfähig und eignet sich ideal für beanspruchte Bereiche. Baumit MosaikTop ist leicht zu verarbeiten und ermöglicht durch seine bunten Farben eine kreative Gestaltung von Fassaden.
Produktbeschreibung
Besonders stark und fest
Geringe Verschmutzungsneigung
Schlagregendicht
Hoch elastisch
Produktanwendung
Zum Auftragen bzw. verarbeiten auf tragfähigen Putzen oder Spachtelungen (z.B. WDVS).
Hoch robuster, verarbeitungsfertiger Buntsteinputz eingesetzt im Sockel- und Spritzwasserbereich
Sockelputze können auch in Außenbereichen wie z:B. am Zaunsockel verwendet werden
Endbeschichtung beim Wärmedämmverbundsystemen EPS und Mineral
Verarbeitung
Als Grundanstrich Baumit UniPrimer
Nach einer Putzgrund Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Baumit MosaikTop aufgebracht werden
Nach dem Öffnen des Eimers wird der Baumit Mosaikputz einmal kurz bis zum Boden komplett aufgerührt. Verwende dafür am besten eine rostfreie Maurerkelle. Bei Verwendung eines elektrischen Rührwerks darf dieses nur sehr langsam laufen. Ein zu schnelles Anrühren (z.B. mit einer schnell laufenden Bohrmaschine) kann später zu Haftungsproblemen führen.
Mit einer rostfreien Glättkelle ziehst du den Mosaikputz ca. 3 mm dick auf den vorbereiteten Untergrund auf. Trägst du den Mosaikputz zu dünn auf, kann es ansonsten passieren, dass der Untergrund nach dem Abtrocknen durchschimmert. Sofort nach dem Aufziehen wird der frische Mosaikputz mit einer rostfreien Glättkelle in eine Richtung sauber abgezogen, damit keine Kanten, Stöße o.ä. entstehen.
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
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Caparol LithoPor K15–K30 – 25 kg
Caparol LithoPor K ist ein silikatischer Strukturputz mit gleichmäßiger
Korn-an-Korn-Oberfläche für Fassadenflächen. Er eignet sich als Deckputz
in Caparol Wärmedämm-Verbundsystemen und auf Caparol
Sanierputzsystemen.
Der hoch diffusionsoffene Fassadenputz basiert auf Kaliwasserglas mit
organischen Stabilisatoren. Zur Auswahl stehen die Körnungen K15, K20
und K30 im 25-kg-Eimer. LithoPor K wird besonders für die
Oberflächengestaltung historischer Gebäude empfohlen.
Eigenschaften
Silikatputz mit Korn-an-Korn-Struktur
Hoch diffusionsoffen
Spannungsarm
Witterungsbeständig
Mechanisch belastbar
Händisch und maschinell verarbeitbar
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Caparol Sanierputzsysteme
Kalk-, Kalkzement- und Zementputze
Vorbereitete Leichtgrundputze
Vorbereitete Wärmedämmputze
Tragfähige mineralische Altanstriche
Nicht dafür vorgesehen
Waagrechte, der Witterung ausgesetzte Flächen
Flächen mit stehender oder dauernder Wasserbelastung
Feuchte oder nicht durchgetrocknete Untergründe
Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen
Unbehandelte Dispersionsfarbenanstriche
Sichere Verhinderung von Feuchtigkeit oder Schimmel
Der Untergrund muss für einen Silikatputz geeignet sein:
LithoPor K verbindet sich mit geeigneten mineralischen Untergründen
durch Verkieselung. Alte Dispersionsfarben verhindern diese Reaktion
und müssen deshalb vor der Beschichtung vollständig entfernt werden.
Was macht Caparol LithoPor K besonders?
Hoch diffusionsoffen
Mit der Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 lässt der Putz
Wasserdampf sehr gut passieren und unterstützt einen
diffusionsoffenen Fassadenaufbau.
Silikatische Bindemittelbasis
Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren ermöglicht die
Verbindung mit geeigneten mineralischen Untergründen und verleiht
der Oberfläche ihren mineralischen Charakter.
Für historische Fassaden
LithoPor K eignet sich durch seine mineralische Anmutung und hohe
Diffusionsoffenheit besonders für die Oberflächengestaltung
historischer Gebäude.
Passt der Fassadenputz zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein silikatischer Fassadenputz gesucht wird
eine Korn-an-Korn-Struktur gewünscht ist
der Fassadenaufbau hoch diffusionsoffen bleiben soll
ein geeigneter mineralischer Untergrund vorhanden ist
die Fläche vollständig nass in nass bearbeitet werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
alte Dispersionsfarben vorhanden sind
der Untergrund sandet oder stark saugt
Feuchtigkeit oder Ausblühungen sichtbar sind
offene Risse oder größere Putzausbesserungen bestehen
ein kräftiger oder sehr dunkler Farbton geplant ist
Körnung, Verbrauch und Reichweite
LithoPor K ist in drei Körnungen erhältlich. Mit zunehmender Körnung wird
die Oberflächenstruktur gröber und der Materialbedarf höher.
LithoPor K15
Richtverbrauch: ca. 2,4 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
10,4 m².
LithoPor K20
Richtverbrauch: ca. 2,9 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
8,6 m².
LithoPor K30
Richtverbrauch: ca. 3,9 kg/m².
Ein 25-kg-Eimer reicht rechnerisch für ungefähr
6,4 m².
Die Reichweiten sind rechnerische Richtwerte. Untergrundstruktur,
Verarbeitung und Abtönung können den tatsächlichen Verbrauch verändern.
Dunkle Farbtöne können einen höheren Materialbedarf verursachen.
Untergrund und Grundierung vorbereiten
Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, vollständig durchgetrocknet
und frei von Verschmutzungen oder trennenden Stoffen sein. Neue
Unterputze mindestens drei bis vier Wochen durchhärten lassen.
Festhaftende mineralische Altanstriche reinigen. Nicht tragfähige oder
verwitterte Beschichtungen vollständig entfernen. Sandende Putze trocken
abbürsten, gründlich reinigen und nach Untergrundprüfung mit Silitol
Konzentrat grundieren.
Als Grundanstrich Caparol Putzgrund in einem annähernd passenden Farbton
auftragen. Nach ungefähr zwölf Stunden Trockenzeit kann LithoPor K
verarbeitet werden.
So wird Caparol LithoPor K verarbeitet
Das Material vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Falls
erforderlich, mit höchstens 2 % sauberem Wasser auf
Verarbeitungskonsistenz einstellen.
Den Putz mit einer rostfreien Stahlglättkelle vollflächig auftragen
und gleichmäßig auf Kornstärke abziehen.
Die noch nasse Oberfläche unmittelbar danach mit einer Kunststoff-
oder Edelstahlglättkelle gleichmäßig strukturieren.
Zusammenhängende Fassadenflächen mit ausreichend Personal zügig,
nass in nass und ohne längere Arbeitsunterbrechung fertigstellen.
Auf einer Fläche möglichst Material derselben Produktionsnummer
verwenden oder unterschiedliche Chargen vor Beginn vollständig
miteinander vermischen.
Typische Fehler vermeiden
Falscher Altanstrich
Alte Dispersionsfarben verhindern die erforderliche Verkieselung
und müssen vor dem Auftrag vollständig entfernt werden.
Fläche unterbrochen
Längere Arbeitsunterbrechungen können sichtbare Ansätze erzeugen.
Zusammenhängende Flächen daher konsequent nass in nass
fertigstellen.
Trocknung nicht geschützt
Regen während der Trocknung kann Wasserglasauswaschungen und
sichtbare Läufer verursachen. Auch Sonne, Wind und Nachtfrost
können das Oberflächenbild beeinträchtigen.
Trocknung und technische Daten
Verarbeitung und Trocknung
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +30 °C
Gerüstschutznetz erforderlich
Nach ca. 24 Stunden trocken
Nach ca. 2 bis 3 Tagen belastbar
Geeignete Bedingungen mindestens 2 Tage einhalten
Werkzeugreinigung sofort mit Wasser
Produkttyp: Silikat-Strukturputz
Bindemittelbasis: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Körnungen: K15, K20 und K30
Gebindegröße: 25 kg
Wasseraufnahme: W2 – mittel
Wasserdampfdurchlässigkeit: V1 – hoch
Haftfestigkeit: mindestens 0,3 MPa
Brandverhalten: Euroklasse A2-s1, d0
Weiß ist als Lagerware verfügbar. Gewünschte Farbtöne werden werkseitig
abgetönt. Vor dem Auftrag Farbton und Ausmischung mit dem Originalmuster
vergleichen.
Das Produkt kühl, trocken und frostfrei lagern und vor direkter
Sonneneinstrahlung schützen. Originalverschlossen ist der Eimer ungefähr
ein Jahr lagerstabil.
Häufige Fragen
Ist LithoPor K rein mineralisch?
Die Bindemittelbasis besteht aus Kaliwasserglas mit organischen
Stabilisatoren. Die pauschale Aussage „frei von synthetischen
Bindemitteln“ wäre daher nicht korrekt.
Ist Caparol Putzgrund erforderlich?
Ja. Caparol Putzgrund wird in einem annähernd passenden Farbton
aufgetragen und muss vor dem Putzauftrag ungefähr zwölf Stunden
trocknen.
Kann LithoPor K Schimmel verhindern?
Nein. Die hohe Diffusionsoffenheit unterstützt den
Feuchteausgleich, kann Feuchteschäden oder Schimmelbildung bei
ungeeignetem Untergrund und falschem Systemaufbau aber nicht
verhindern.
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Untergrund, Grundierung, Armierungsschicht und LithoPor K müssen
aufeinander abgestimmt sein. Waagrechte, bewitterte Flächen sind
ausgeschlossen. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und Metall
abdecken und Verunreinigungen sofort mit Wasser entfernen. Für
Arbeitsschutz und Kennzeichnung sind das aktuelle Gebindeetikett und
das Sicherheitsdatenblatt der gelieferten Ausführung maßgeblich.
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